Rubrik: Gastkommentar
(Treffer aus pharmind, Nr. 12, Seite 1062 (2025))
Joachimsen K | Velte F | Münch M | Brückner T
Lieferengpässe und kein Ende / Analyse und Lösungsvorschlag · Joachimsen K, Velte F, Münch M, Brückner T · BPI und
Lieferengpässe Rabattverträge Produktionsverlagerung Gesellschaftliche Vorbehalte ALBVVG Jeder Lieferengpass hat seine eigene Geschichte. Eine aktuelle, grundsätzliche Ursache für mögliche Lieferengpässe liegt in der labilen geopolitischen und weltwirtschaftlichen Lage, in der Lieferketten insbesondere aus Asien abbrechen können. Dadurch kann es kurzfristig immer wieder zu Lieferschwierigkeiten kommen. Ein strukturell bedingter Grund für Lieferschwierigkeiten speziell bei generischen Wirkstoffen ist aber v. a. die weltweite Konzentration der Wirkstoffproduktion. Die Zahl der Lieferengpässe bei Arzneimitteln ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Insbesondere generische – d. h. patentfreie – Arzneimittel sind von Lieferengpässen betroffen. Versorgungsrelevante Lieferengpässe betreffen seit langem u. a. Antibiotika sowie Arzneimittel zur Fiebersenkung bei Kindern mit ...