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    Annex 22

    Chance zur KI-Regulierung – oder technologische Blockade?

    IT

    1.Einleitung2.Ausschluss adaptiver und generativer Modelle3.Menschliche Aufsicht: HITL und HOTL4.Datenmanagement und Testdatensplitting5. Erklärbarkeit und Validierbarkeit6.Überwachung und Qualitätskontinuität7.Dokumentation und Knowledge Management8.Empfehlung präziser Anpassung des Annex 229.Schlussfolgerung
    Keywords: Annex 22 |  KI |  Validierung |  GenAI  |  2-Kanal-Überwachung 

    Zusammenfassung

    Der Entwurf des EU-GMP-Leitfadens Annex 22 schlägt erstmals einen dedizierten Rahmen für künstliche Intelligenz in der pharmazeutischen Fertigung vor. Während die Grundprinzipien – risikobasierter Ansatz, dokumentierte beabsichtigte Verwendung, Erklärbarkeit und menschliche Kontrolle (Human-in-the-Loop) – zu begrüßen sind, wirft die vorliegende Fassung einige Fragen auf. Der pauschale Ausschluss generativer KI-Modelle, adaptiver Systeme und großer Sprachmodelle von GMP-kritischen Prozessen geht über ein sachlich begründetes Risikomanagement hinaus und blockiert legitime Anwendungsfälle – insbesondere im dokumentations- und analysebezogenen Umfeld, wo generative Modelle unter qualifizierter Aufsicht erhebliche Effizienz- und Qualitätsgewinne ermöglichen könnten. Der Beitrag analysiert essenzielle Punkte wie Testdaten-Management, Human-Oversight-Modelle – Human-in-the-Loop (HITL) vs. Human-on-the-Loop (HOTL) – und Überwachung in der Routine und formuliert konkrete Empfehlungen für eine risikobasierte Anpassung, die Innovation bei effizienter Einhaltung der Compliance ermöglicht und die internationale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hersteller bewahrt.

    Mag. Dipl.-Ing. Christoph Köth, · GMP Production of the Future, Peter Brandstetter, · Accenture Scientific Informatics Services, Dipl.-Ing. Patrick Ratheiser, · EY Austria

    Korrespondenz:

    Mag. Dipl. Ing. Christoph Köth
    GMP Production of the Future,
    Lettenweg 7. 5321 Koppl
    christoph@koeth.eu

    Die Abbildung zeigt das Porträt des Autors Christoph Köth.Mag. Dipl.-Ing. Christoph Köth
    verbindet über 25 Jahre Industrie- Pharmaerfahrung mit Führungsrollen in Qualität, Engineering, Aseptik und Digitalisierung. In den letzten Jahren leitete er Innovationsprojekte zu KI, Automatisierung und kontinuierlicher Sterilfertigung im internationalen Konzernumfeld. Er implementierte 2020 eine validierte
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