Header
 

News | Branchenpartner | Top Downloads | Branchenposter | Top Themen | Vorschau | Abonnement

  1. DSGVO - BDSG und MPVO - MPG: Vom Verfall der Qualität in der Gesetzgebung der EU / Beitrag aus Pharm. Ind. 80, Nr. 7, 877-879 (2018)

    16.08.2018
    Was haben die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und die Medizinprodukteverordnung (MPVO) gemeinsam? Es handelt sich um Verordnungen der europäischen Union, die unmittelbare Geltung beanspruchen, also keiner Transformation in nationales Recht bedürfen – im Gegensatz zu EU-Richtlinien. Dennoch sind ergänzende nationale Gesetze erforderlich, z. B. das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und demnächst ein neues Medizinproduktegesetz (MPG). Was verbindet sie darüber hinaus, trotz völlig unterschiedlicher Themen? (...)
  2. Evotecs Beteiligungspartner Haplogen geht Zusammenarbeit mit Bayer ein

    16.08.2018
    Evotec AG gab bekannt, dass Haplogen GmbH, ein Wiener Biotechunternehmen und Partner von Evotec, eine mehrjährige Wirkstoffforschungs- und -entwicklungskooperation mit Bayer eingegangen ist. Ziel dieser Allianz ist es, neue Wirkstoffkandidaten im Bereich Lungenerkrankungen, wie z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung („COPD“), zu identifizieren. Evotec und Haplogen haben seit Beginn der Partnerschaft im Jahr 2012 basierend auf ihren Wirkstoffforschungsplattformen und Kompetenzen gemeinsam ein robustes Portfolio an therapeutischen Programmen auf dem Gebiet der Lungenerkrankungen aufgebaut. (...)
  3. Gerresheimer auf der Medtec China: Auftragsentwicklung, Industrialisierung und Auftragsproduktion aus einer Hand

    Gerresheimer auf der Medtec China: Auftragsentwicklung, Industrialisierung und Auftragsproduktion aus einer Hand

    16.08.2018
    Auf der Medtec China präsentiert sich Gerresheimer Medial Systems als international aufgestellter Entwicklungs-, Industrialisierungs- und Produktionspartner für die Serienproduktion von Kunststoffteilen im Spritzgussverfahren. Das Unternehmen übernimmt alle Stufen der Wertschöpfungskette von der Planung bis zum verkaufsfertigen, CE-gekennzeichneten Produkt: Konzeptentwicklung, Industrial Design und Produktentwicklung über Betriebsmittelkonstruktion, Werkzeugbau und Sondermaschinenbau bis zur Groß- und Kleinserienproduktion unter FDA/GMP-Bedingungen, der Montage, pharmazeutischen Montage und Abfüllung sowie Sterilisation und Verpackung. (...)
  4. OPTIMA auf der Pack Expo 2018 Chicago

    OPTIMA auf der Pack Expo 2018 Chicago

    15.08.2018
    Changing Markets. Your Needs. Our Passion. Mit diesem Motto präsentiert sich Optima auf der Pack Expo in Chicago. Die Märkte agieren immer dynamischer. Zunehmender Kostendruck, eine immer kürzere Time-to-market, komplexere Verpackungsprozesse und die Digitalisierung stellen die Branche vor Herausforderungen. Auf der Pack Expo präsentieren die Experten von Optima flexible Lösungen für die individuellen Anforderungen der Kunden. (...)

Branchenpartner

Top Downloads

  1. Beitrag aus der Ausgabe 7/2018 der Zeitschrift pharmind

    Ursachenanalyse und Motivsuche

    Dr. Martin Melzer · Chemgineering Business Design GmbH, Wiesbaden

    Menschliches Fehlverhalten im Rahmen der Herstellung, Prüfung und des Vertriebs von Arzneimitteln, das einer Abweichung zugrunde liegt, ist einer Ursachenanalyse zu unterziehen. Dies ist eine grundlegende Forderung des Leitfadens für die Gute Herstellungspraxis für Arzneimittel- und Prüfpräparate (EG-GMP-Leitfaden). Die reine Feststellung, dass ein menschlicher Fehler vorliegt, ist nicht ausreichend. In diesem Artikel wird dargelegt, wie die Art (...)

  2. Beitrag aus der Ausgabe 5/2018 der Zeitschrift pharmind

    Gieseler • Gefriertrocknung

    Dr. Margit Gieseler

    Gefriertrocknung wird bei Produkten verwendet, die in Lösung/Dispersion instabil sind und daher nicht als flüssige Arzneiform auf den Markt gebracht werden können. Die Produktlösung wird zunächst eingefroren und nachfolgend das Wasser unter Vakuum durch Sublimation bei niedriger Temperatur entzogen. Da häufig für das Endprodukt Sterilität gefordert wird, jedoch keine Hitzesterilisation möglich ist, muss der Prozess unter aseptischen Bedingungen (...)

  3. Beitrag aus der Ausgabe 4/2018 der Zeitschrift pharmind

    Risiken und Chancen

    Christophe Devins und Brigitte Naftalin · Adents International, Massy, Frankreich

    Serialisierung und Track & Trace sind heute zentrale Begriffe in der Pharmaindustrie, da weltweit Gesetze und Regelungen in dieser Richtung erlassen werden. Immer mehr wird hierbei auch klar, dass Serialisierung weit über das Aufdrucken einer einzigartigen Seriennummer während des Verpackungsprozesses und somit die Erneuerung des Maschinenparks hinausgeht. Die immense Menge an Daten, die durch die Serialisierung generiert wird, (...)

Top Themen

  1. Dr. Martin Melzer
    Beitrag aus der Ausgabe 7/2018 der Zeitschrift pharmind

    Dem menschlichen Fehler auf der Spur

    Ursachenanalyse und Motivsuche

    Dr. Martin Melzer · Chemgineering Business Design GmbH, Wiesbaden

    Menschliches Fehlverhalten im Rahmen der Herstellung, Prüfung und des Vertriebs von Arzneimitteln, das einer Abweichung zugrunde liegt, ist einer Ursachenanalyse zu unterziehen. Dies ist eine grundlegende Forderung des Leitfadens für die Gute Herstellungspraxis für Arzneimittel- und Prüfpräparate (EG-GMP-Leitfaden). Die reine Feststellung, dass ein menschlicher Fehler vorliegt, ist nicht ausreichend. In diesem Artikel wird dargelegt, wie die Art (...)

Vorschau (Änderungen vorbehalten)

  1. Beitrag aus der nächsten Ausgabe 8/2018 der Zeitschrift pharmind
    (erscheint am 30. August 2018)

    Wasserarme Feuchtgranulation mit flüssigen Säuren: Eine innovative pharmazeutisch-technologische Technologie ohne energieaufwendige physikalische Trocknungsschritte

    Diese technologische Mitteilung berichtet über eine neue, v. a. energetisch deutlich vereinfachte, aber auch ökonomisch und ökologisch verbesserte pharmazeutische Technologie zur Herstellung von Feuchtgranulaten. Die entscheidende technologische Änderung ist der möglichst weitgehende Ersatz der bisher erforderlichen wässrigen Granulationsflüssigkeiten durch bestimmte pharmazeutisch geeignete wasserfreie bzw. wasserarme Säuren. Diese müssen jedoch für diesen Einsatz unter den herrschenden Arbeitsbedingungen in flüssigem Aggregatzustand vorliegen. Durch diese Variation lassen sich nicht nur unerwünschte Reaktivitäten der Wasserzusätze mit empfindlichen Formulierungsbestandteilen minimieren, sondern abschließend auch die normalerweise erforderlichen aufwendigen physikalischen Trocknungsschritte zur Entfernung der Flüssigkeiten einsparen. Nur wenige Säuren eignen sich für diese Technologie – v. a. die racemische Milchsäure mit ihrem relativ niedrigen Schmelzpunkt von 17 °C und die hochprozentische, 85%ige, wässrige Orthophosphorsäure (Ph.Eur.). Diese beiden Ausgangsmaterialien sind bei normaler Raum- oder Arbeitstemperatur (ca. 25 °C) flüssig und enthalten nur 10–15 % Wasser. Die chemische Veränderung, die bei dieser neuen Technologie die wichtigste Rolle spielt, ist die Entstehung von trockenen Salzen aus den zugemischten flüssigen Säuren und den pulverförmigen Formulierungsteil ebenfalls zugesetzten alkalischen Reaktionspartnern, wie z. B. den pulvrigen Erdalkalioxiden. Eventuell sind als Ergebnis dieser Salzbildungen auch noch zusätzliche Hydratbildungen durch Restwassermengen zu beobachten. In jedem Fall lassen sich auf diese Weise sehr rasche, energiesparende und wirtschaftliche Selbstverfestigungen oder Trocknungen der aggregierten Formulierungen verwirklichen. Die derart rationell hergestellten Granulate lassen sich problemlos auf übliche und weitgehend bekannte Art und Weise weiter verarbeiten, z. B. zu Tabletten oder zu Hartgelatinekapselfüllungen. Besonders beachtenswert ist, dass sich mit dieser neuen Technologie auch gegenüber Wasser hochempfindliche Stoffe in den Formulierungen verarbeiten lassen. So erlaubt die neue Technologie es auch problemlos, höhere Dosen von mit Wasser stark quellenden Supersprengmitteln feucht mit Säuren zu granulieren, wie dies bei der Herstellung von sehr schnell oral zerfallenden Tabletten (ODTs) der Fall ist. Allerdings sind diese neuen Möglichkeiten bis jetzt noch kaum zur Marktreife entwickelt. Bisher wurden nur einige Präformulierungen mit verschiedenen Placebo-Mischungen im Becherglas-Maßstab und mit starmix-artigen Kleingeräten durchgeführt. Die bisherigen Versuchsergebnisse bestätigen eine prinzipiell gute technologische Funktion der beabsichtigten Prozesse.