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  1. Abgrenzung von Verantwortlichkeiten bei der Auftragsherstellung / Beitrag aus Pharm. Ind. 82, Nr. 6, 757-762 (2020)

    Abgrenzung von Verantwortlichkeiten bei der Auftragsherstellung / Beitrag aus Pharm. Ind. 82, Nr. 6, 757-762 (2020)

    08.07.2020
    Der Umfang der Auftragstätigkeit kann sehr unterschiedlich sein und wird zu Beginn der Vertragsbeziehung festgelegt. Sowohl Auftraggeber als auch Auftragshersteller haben Verpflichtungen, die in den Verträgen niedergelegt sein müssen. Zu den Pflichten des Auftraggebers zählen die Qualifizierung des Auftragsherstellers vor Beginn der Tätigkeit und die Einführung eines risikobasierten Monitoringsystems nach Aufnahme der Tätigkeit. Zu den Verantwortlichkeiten des Auftragnehmers zählen neben der Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen auch die Sorgfaltspflicht im Umgang mit Änderungen und Abweichungen.

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  2. Zolgensma: 37 Neuanlagen / Dosierung nach Körpergewicht

    08.07.2020
    Eine einmalige Dosis Zolgensma soll Kindern mit spinaler Muskelatrophie (SMA) helfen. Mit dieser Krankheit kommt etwa eines von 10.000 Neugeborenen zur Welt. In Deutschland werden nach Angaben von Novartis pro Jahr etwa 50 Kinder mit der schwersten Form der Erkrankung (SMA Typ 1) geboren. Seit Juli ist das aktuell teuerste Medikament der Welt auch auf dem deutschen Markt – in 37 Dosierungen. / Zolgensma findet sich seit 1. Juli in der Taxe und zwar mit 37 Positionen, denn das Medikament wird nach Gewicht dosiert. Das Gentherapeutikum kann Kindern ab drei Kilogramm bis 21 Kilogramm gegeben werden. Volumetrisch beläuft sich die Menge zwischen 16,5 ml bis zu 115,5 ml ungefähr in Statffelungen von drei Millilitern. Zolgensma enthält Onasemnogen-Abeparvovec. Bei dem Wirkstoff handelt es sich um eine Gentherapie, die darauf abzielt, eine funktionsfähige Kopie des Survival-Motoneuron-Gens (SMN1) in die transduzierten Zellen einzubringen, um die monogenetische Grundursache der Erkrankung zu behandeln.

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  3. Zyto-Skandal: BGH weist Revision zurück – Urteil rechtskräftig / 12 Jahre Gefängnis für Pfusch-Apotheker

    08.07.2020
    Das Strafverfahren gegen den ehemaligen Inhaber der Alten Apotheke Bottrop ist abgeschlossen. Der Bundesgerichtshof hat die Revision von Peter S. abgewiesen. Mehr als dreieinhalb Jahre nach der ersten Razzia ist die zwölfjährige Haftstrafe wegen Betrugs in 59 Fällen und vorsätzlichen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz (AMG) in rund 14.500 Fällen damit rechtskräftig. „Es hat lang genug gedauert“, sagt Opfervertreterin Heike Benedetti. / Die Opfer des ehemaligen Apothekers können das vielleicht wichtigste Kapitel der Aufarbeitung des Bottroper Zyto-Skandals schließen. Heute Morgen erhielt Nebenklägerin Benedetti Post vom BGH. „Es ist für uns alle eine Erleichterung“, sagt sie. Endlich komme S. in den Regelvollzug. „Irgendwann will man den Fall ja auch mal ad acta legen.“ Auch Martin Porwoll, selbst ehemaliger Mitarbeiter der Alten Apotheke und wichtiger Whistleblower in dem Fall, zeigt sich erleichtert. „Es ist endlich zu Ende gebracht! Das Urteil ist rechtskräftig“, schrieb er am Donnerstag auf Facebook. Peter S. sitze derzeit noch in Strafhaft und könne frühestens zum Jahreswechsel 2024/25 nach Verbüßen von zwei Dritteln seiner Strafe entlassen werden. Für Verwirrung sorgte unterdessen eine Meldung von Radio Emscher Lippe, wonach der BGH dem Sender gegenüber dementiert habe, dass das Revisionsverfahren bereits abgeschlossen sei. Der BGH war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, doch Benedetti weist die Meldung auf Nachfage umgehend zurück. „Ich habe den Beschluss doch hier vorliegen!“, sagt sie.

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  4. GDP network solutions startet am 06. Juli 2020 / Neuer Player bietet GDP-konforme Lösungen für die Arzneimittellogistik
    Geschäftsführer Jürgen Oetzel (li.) mit den Vertretern der an der GDP network solutions GmbH beteiligten Unternehmen.

    GDP network solutions startet am 06. Juli 2020 / Neuer Player bietet GDP-konforme Lösungen für die Arzneimittellogistik

    07.07.2020
    Das Kerngeschäft des neuen bundesweit agierenden GDP-Netzwerks fokussiert sich auf temperaturgeführte Stückgut-Transporte – vom Paket bis zur Palette. 2019 entstand die Idee eines Pharma-Netzwerkes, 2020 setzen die kooperierenden Unternehmen aus der Logistik mit ihrem Markteintritt das Konzept in die Tat um. / Zehn Anteilseigner haben die GDP network solutions GmbH mit Sitz in Biebesheim am Rhein gegründet. Geschäftsführer Jürgen Oetzel: „Alle beteiligten Unternehmen, inklusive unserer externen Partner, garantieren eine lückenlose Temperaturführung auf der Basis einer innovativen IT-Infrastruktur – und das flächendeckend für die gesamte Bundesrepublik.“ Bei der Distribution von Pharmaprodukten erfüllt GDP network solutions alle gesetzlichen Vorgaben der GDP-Richtlinie zur Good Distribution Practice und verfügt über die entsprechenden Zertifikate. Partnerübergreifend haben die Anforderungen an Qualität und Sicherheit höchste Priorität.

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Branchenpartner

  • PSE - Pharma Solutions Europe
  • Pitzek GMP Consulting GmbH
  • Chemgineering
  • Testo Industrial Services GmbH
  • PTS Training Service
  • Arvato
  • Fette
  • Letzner

Top Downloads

  1. Beitrag aus der Ausgabe 5/2020 der Zeitschrift pharmind

    Das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 (Erreger von COVID-19)

    Erste Einschätzungen für die pharmazeutische Industrie

    Dr. Gero Beckmann · Institut Romeis Bad Kissingen GmbH, Oberthulba

    Ohne Übertreibung darf festgestellt werden, dass derzeit ein Virus die Welt gehörig in Atem (!) hält. Mittlerweile gibt es alleine hierzulande durch medialen Overkill Millionen, ja Abermillionen, neuer Amateur-Virologen. Meint: Ein jeder macht sich einen Reim auf diese neue Bedrohung. Dabei werden – ethologisch naheliegend und voraussehbar – Urängste geweckt und Verhaltensweisen in Krisenzeiten aktiviert, die mit Nagetieren bzw. (...)

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  2. Beitrag aus der Ausgabe 5/2020 der Zeitschrift pharmind

    Risikomanagementplan

    Dehnhardt et al. • Risikomanagementplan

    Dr. Markus Dehnhardt1, Prof. Dr. Barbara Sickmüller2, Dr. Boris Thurisch2, Sandra Wallik3 · 1Altamedics GmbH, Köln 2 · Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) e.V., Berlin 3 · Heacon Service GmbH, Berlin

    Das Arzneimittelgesetz (AMG) sieht seit dem 26.10.2012 (Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften) vor, dass mit einem Antrag auf Zulassung eines Arzneimittels stets auch ein Risikomanagementplan (RMP) eingereicht werden muss. Der RMP mit den darin dargestellten Maßnahmen zur weiteren Beobachtung und Risikominimierung wird Bestandteil der Zulassung. Außerdem fordern europäische nationale (...)

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  3. Beitrag aus der Ausgabe 5/2020 der Zeitschrift pharmind

    Hygiene

    Reinigung von Produktionsräumen

    Dr. Christian Gausepohl · Rottendorf Pharma GmbH, Ennigerloh

    Neben dem Personal gibt es in der Produktion noch weitere Kontaminationsquellen. Dazu zählen Räume und Anlagen, Ausgangsstoffe, Packmittel und Hilfsmittel, Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie Gase, Umgebungsluft und die Prozesse selbst. Der Reinigung und Desinfektion von Anlagen und Räumen mit geeigneten Mitteln und nach festgelegten, validierten Verfahren kommt daher eine große Bedeutung zu. Die effektive Schulung der Aspekte von (...)

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Top Themen

  1. Beitrag aus der Ausgabe 6/2020 der Zeitschrift pharmind

    Neue Ansätze für die Temperaturüberwachung von klinischen Studien

    Sadler-Williams et al. • Temperaturüberwachung von klinischen Studien

    Esther Sadler-Williams1, Nimer Yusef2, Gary Cunnington3, Samantha Carmichael4, Rebecca Stanbrook5, Martin Peter6 · 1SIMPLEYESW, Manchester, Großbritannien 2 · Trial Brain, Berlin 3 · Boehringer Ingelheim, Biberach/Riß 4 · NHS Greater Glasgow and Clyde, Glasgow, Großbritannien 5 · Novartis, Basel, Schweiz 6 · ELPRO, Buchs-SG, Schweiz

    Dieser Beitrag diskutiert die Herausforderungen und Möglichkeiten der Temperaturüberwachung klinischer Prüfpräparate entlang der gesamten Lieferkette – v. a. in Hinblick auf den aktuellen Wandel hin zu Heimlieferungen (Direct-to-Patient, DTP).Martin PeterELPROLangäulistraße 459470 Buchs-SG (Schweiz)e-mail: martin.peter@elpro.com (...)

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Vorschau (Änderungen vorbehalten)

  1. Lastenhefte für Isolator-Projekte zielsicher formulieren

    Beitrag aus der nächsten Ausgabe 7/2020 der Zeitschrift pharmind
    (erscheint am 31. Juli 2020)

    Lastenhefte für Isolator-Projekte zielsicher formulieren

    Bereits die Bezeichnung „Lastenheft“ verleitet dazu, die damit verbundenen Aktionen aus 2 grundsätzlich verschiedenen perspektivischen Blickwinkeln zu betrachten. Für die einen ist die Erstellung des Lastenheftes tatsächlich eine Last, weil sie zeitaufwendig und arbeitsintensiv ist. Die anderen sehen es positiv und schreiben sich hier quasi die Last von der Seele. Strategisch ganz an den Anfang der Design-Qualifizierung gestellt, ist ein zielorientiertes und präzise formuliertes Lastenheft die grundlegende Voraussetzung für einen erfolgreichen Projektabschluss. Im Folgenden wird beschrieben, wie der strukturelle Aufbau eines Lastenheftes aussehen sollte und wie die praktische Umsetzung konkret am Beispiel eines aseptischen Isolators erfolgen kann.