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    Abbildung 1:Integration eines textilen Reinraums in einer Halle mit Satellit (Quelle: OHB).

    Simulation statt Nachrüsten

    Wie CFD-Analysen helfen, Reinräume von Anfang an effizient und sicher zu designen

    Planung

    1. Einleitung: Reinräume als Hochinvestition2. Warum Reinräume häufig suboptimal funktionieren3. Prävention statt Schadensbegrenzung 4. CFD-Simulation als Werkzeug der Reinraumplanung5. Typische Fragestellungen für CFD6. Praxisbeispiele – CFD im Reinraum7. Digitale Zwillinge für Reinräume 8. Wirtschaftliche Vorteile von CFD9. Ausblick – CFD in der Reinraumplanung
    Keywords: Simulationsberechnung |  Computational Fluid Dynamics |  Luftströmung |  Nachweis |  Normen 

    Zusammenfassung

    Reinräume gehören zu den anspruchsvollsten technischen Infrastrukturen in Industrie, Forschung und Medizin. Sie erfordern hohe Investitionen und müssen gleichzeitig höchste Anforderungen an Luftreinheit, Prozessstabilität und Energieeffizienz erfüllen. Dennoch treten im Betrieb häufig Probleme wie Strömungsinstabilitäten, Totzonen, unerwünschter Partikeltransport oder thermische Einflüsse durch Anlagen und Personal auf. Nachträgliche Optimierungen sind meist mit erheblichem Aufwand verbunden.

    Computational Fluid Dynamics (CFD) ermöglichen es, Reinräume bereits in der Planungsphase virtuell zu analysieren und zu optimieren. Luftströmungen, Temperaturfelder, Partikeltransport sowie die Wechselwirkungen zwischen Raum, Anlagen und Personal lassen sich realitätsnah simulieren. Dadurch können kritische Bereiche frühzeitig erkannt, Filterkonzepte optimiert und Kontaminationspfade vermieden werden. CFD reduzieren Planungsrisiken, vermeiden kostspielige Nachrüstungen und leistet einen wichtigen Beitrag zu leistungsfähigen, energieeffizienten und nachhaltigen Reinräumen.

    Dipl.-Ing. (TU) Stefan Merkle, · Merkle CAE Solutions

    Korrespondenz:

    Stefan Merkle
    MERKLE CAE Solutions GmbH, Friedrichstr. 1,
    89518 Heidenheim,
    s.merkle@merkle-cae.de

    Die Abbildung zeigt den Autor Stefan Merkle.Dipl.-Ing. (TU) Stefan Merkle
    absolvierte an der Universität Stuttgart das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik. 1989 gründete er die Merkle & Partner GbR, jetzt Merkle CAE Solutions GmbH. Über Kooperationen mit Universitäten und in zahlreichen Forschungsprojekten bearbeitet er beständig neue Themen- und Wirkungsfelder der Simulationsberechnung. Heute beschäftigt Merkle CAE Solutions an den 3 deutschen Standorten 50 hochqualifizierte Mitarbeiter.

    Zusammenfassung

    Reinräume gehören zu den

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