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    Abbildung 1:Neue Stopfensetz-Formatteile werden in nur wenigen Schritten installiert: einhändig und mit autoklavierbarem Werkzeug – somit schneller und Annex-1-konform (Quelle aller Abbildungen: Optima).

    Annex 1 und Stopfensortierung

    Darum lösen Linearsysteme den Sortiertopf ab

    Maschinen- und Anlagenbau

    1. Einleitung2. Regulatorischer Hintergrund3. Neues Rüsten der Anlage4. Linearsortierung statt Sortiertopf5. Environmental Monitoring6. Systemgedanke und Turnkey7. Nachrüsten bestehender Anlagen8. Fazit
    Keywords: GMP Annex 1 |  Stopfensortierung |  Aseptische Abfüllung |  Isolatortechnologie |  Environmental Monitoring 

    Zusammenfassung

    Der Annex 1 des EU-Leitfadens zur Good Manufacturing Practice (GMP) verändert besonders einen kritischen Teilprozess im Fill-and-Finish: die Stopfensortierung. Klassische Sortiertöpfe stellen wegen Größe, Gewicht und Sterilitätsanforderungen besondere Herausforderungen bei der Annex-1-gerechten Integration in den Isolator dar. Linearsortierungen bieten hier einen alternativen Lösungsansatz: Sie kommen mit wenigen autoklavierbaren Komponenten aus, lassen sich nach der VPHP-Biodekontamination vollständig automatisiert einbringen und installieren und ermöglichen zusätzliche Sortierfunktionen bis hin zur robotergestützten Stopfenintervention ohne manuelle Eingriffe in den aseptischen Prozess. Der Beitrag ordnet die regulatorischen Anforderungen ein und zeigt, warum die Stopfensortierung zum Schlüsselthema für Annex-1-konforme Systemlösungen wird.

    Thorsten Meiser, · Optima pharma

    Korrespondenz:

    Thorsten Meiser
    Optima pharma GmbH, Otto-Hahn-Str. 1,
    74523 Schwäbisch Hall
    thorsten.meiser@optima-packaging.com

    Das Bild zeigt den Autor Thorsten Meiser.Thorsten Meiser
    ist Director Sales Turnkey und global technisch verantwortlich für alle strategischen Turnkey-Projekte bei Optima. Seit 8 Jahren im Pharmavertrieb tätig, verfügt er über umfassende Erfahrung als Technical Sales Manager sowie als Global Key Account Manager. Als Experte für gesamtheitliche, sterile Fülllinien mit Isolatortechnologie und Gefriertrocknung bringt er tiefes technisches Verständnis in komplexe Kundenprojekte ein. Er hat einen Master of Science in Wirtschaftsingenieurwesen.
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