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Diskrete Ereignissimulation am Beispiel des Puffermanagements – Teil 2*)
Maschinen- und Anlagenbau
Zusammenfassung
Im ersten Teil dieses Beitrags wurde das Potenzial der diskreten Ereignissimulation (DES) zur Optimierung des Puffermanagements in biopharmazeutischen Downstream-Prozessen aufgezeigt. Anhand verschiedener Betriebsszenarien konnte demonstriert werden, wie der Einsatz des Buffer Inline Conditioning System (BICS) Einsparungen bei Flächenbedarf, Investitionskosten, Reinigungsaufwand und Medienverbrauch ermöglicht.
Im zweiten Teil des Beitrags wird die praktische Umsetzung des BICS in einer Multipurpose-fähigen biopharmazeutischen Produktionsanlage beschrieben. Ein modulares, skalierbares System wurde realisiert, das eine flexible und platzsparende Pufferbereitstellung ermöglicht. Durch den Einsatz konzentrierter Stocklösungen und eines zentralen BICS-Skids konnte eine signifikante Reduktion des Flächenbedarfs, der Investitionskosten und des Infrastrukturaufwands erzielt werden. Das Buffer Inline Conditioning stellt technologisch und wirtschaftlich eine zukunftsweisende Lösung für das Puffermanagement in flexiblen Produktionsumgebungen dar.
Korrespondenz:
Thomas Maischberger
Zeta GmbH, Zetaplatz 1, 8501 Lieboch
thomas.maischberger@zeta.com
![]() | Thomas Maischberger hat an der BOKU, Wien in Biotechnologie promoviert. Er verfügt über tiefgreifende Erfahrung in industrieller Mikrobiologie, Enzymtechnologie und Bioprozessoptimierung. Seit 2016 hat er bei Zeta verschiedene Positionen im Bereich Verfahrenstechnik/Projektentwicklung inne und leitet seit 2 Jahren die Entwicklungsabteilung mit Fokus auf Bioreaktoroptimierung, Scale-up/Scale-down, Prozessintensivierung in Kombination mit Anlageneffizienzsteigerung und Digitalisierung. |
![]() | Alexander Schaller hat an der |