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    Schöne Theorie vs. schnöde Praxis

    Editorial

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

    heute geht es um eine liebgewonnene, aber problematische Chemikaliengruppe: per- und polyfluorierte Chemikalien (PFAS), landläufig als „Ewigkeitschemikalien“ bekannt. Diese sind extrem langlebig – gelangen sie also in die Umwelt, zersetzen sie sich nicht, sondern reichern sich an. Neben negativen Einflüssen auf die Umwelt wurden auch gesundheitsschädliche Wirkungen nachgewiesen.

    Auch die Pharmaindustrie setzt PFAS ein. Einer neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamts zufolge gibt es aber für 87 % der untersuchten human-medizinischen PFAS-Wirkstoffe PFAS-freie Alternativen. Das Ergebnis impliziert, dass Pharmaproduzenten

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