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Fluoreszenztests zur Bewertung der Reinigbarkeit
Reinraum
Zusammenfassung
Fluoreszenztests sind ein einfach einzusetzendes Werkzeug zur Reinigungsbewertung von Komponenten bis hin zu ganzen Anlagen. Durch den direkten Bildvergleich einer applizierten fluoreszierenden Kontamination vor und nach erfolgter Reinigung sind Schwächen der abzuringenden Oberflächen und der gewählten Reinigungsmethode schnell und einfach zu erkennen und können darüber hinaus perfekt dokumentiert werden. Diese Eigenschaften machen Fluoreszenztests insbesondere in der Entwicklung pharmazeutischer Gerätschaften und ganzer Anlagen zu einem leistungsfähigen Werkzeug. Wichtig ist dabei ein vorab genau definiertes Ziel eines Fluoreszenztests, um spätere Diskussionen während einer Ergebnisinterpretation und Fehleinschätzungen zu vermeiden. Dieser Fachbeitrag definiert die möglichen Anwendungsbereiche von Fluoreszenztests insbesondere als Schwachstellentest und zeigt beispielhafte Ergebnisse sowie deren korrekte Interpretation auf.
Korrespondenz:
Dr.-Ing. Dipl.-Biol. (t. o.) Markus Keller
Fraunhofer IPA, Nobelstr. 12,
70569 Stuttgart
markus.keller@ipa.fraunhofer.de
![]() | Dr.-Ing. Dipl.-Biol. (t. o.) Markus Keller studierte an der Universität Stuttgart System- und Mikrobiologie. Seit 2006 beschäftigt er sich als Projektleiter am Fraunhofer IPA mit der chemischen und mikrobiologischen Kontaminationskontrolle. Er etablierte zahlreiche Prüfmethoden, welche in den Normungsreihen des VDI und der ISO Einzug hielten. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist das Thema Reinigbarkeit, Dekontaminationsmethoden und Hygienic |