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    Mit dem Pflugschar®-Mischer zum Erfolg

    Technische Begabung und Erfindergeist waren den Brüdern Fritz und Rudolf Lödige wohl in die Wiege gelegt. Verschiedenste Produkte, oft mit Bezug zur Landwirtschaft, wurden von den beiden entwickelt und hergestellt. Das Hauptprodukt waren zu den Anfangszeiten Altpapierpressen, die tatsächlich auch noch jahrzehntelang von der Firma produziert wurden. Vor 80 Jahren, genau am 19. April 1938, gründeten die Gebrüder Lödige ihre eigene Firma mit Sitz in Paderborn, wo sich auch heute noch der Hauptsitz des Traditionsunternehmens befindet.

    Auf der Frankfurter Messe 1949 stellte das Unternehmen erstmals einen – noch handbetriebenen – 100-l-Mischer vor. Auf Grund des großen Interesses der potenziellen Kundschaft an diesem Mischer wurde noch im selben Jahr auf der Hannover Messe ein elektromotorisch angetriebener 400-l-Mischer mit pflugscharförmigen Mischelementen vorgestellt.

    Dieser bereits im Jahr 1949 patentierte Mischer funktioniert nach dem Prinzip des von Lödige in die Mischtechnik eingeführten revolutionären Verfahrens des mechanisch erzeugten Wirbelbetts. Bis heute sind pflugscharähnliche oder entsprechend modifizierte, GMP-konforme Mischelemente das Kernstück der Lödige Pflugschar®-Mischer.

    Lödige verbesserte die Mischtechnik stetig, neue Erkenntnisse aus den wachsenden Anwendungsanforderungen führten zu immer neuen technischen Fortschritten und Patenten. Im Vordergrund der Entwicklung standen immer die Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen und die Problemlösung im Rahmen der Verfahrenstechnik.

    Prozesstechnik für die Pharmaindustrie

    Schon frühzeitig in der Firmengeschichte gehörte die Pharmaindustrie zur Kundschaft der Firma Lödige und prägte mit ihren hohen Qualitätsansprüchen die sprichwörtliche Fertigungsqualität der Lödige Pflugscharmischer. Die Produktpalette wurde dahingehend erweitert: 1974 wurde der erste vertikale Mischgranulator für die Pharmaindustrie hergestellt, 1980 der erste Tablettencoater und 2003 der erste Wirbelschichtprozessor. Auch kontinuierliche Mischer gehören seit den 1950er-Jahren zum Produktportfolio der Firma. Zusätzlich zu dem 1984 gebauten Technikum für mechanische und thermische Verfahrenstechnik nahm das Unternehmen im Jahre 2012 ein eigenes Pharmatechnikum in Betrieb.

    Kontinuität – in dritter Generation im Besitz der Gründerfamilien

    Durch die Zusammenarbeit mit renommierten Industrievertretungen konnte Lödige bereits in den 1960er- und 1970er-Jahren den Vertrieb nach Frankreich, Holland, Schweden, Österreich und in die Schweiz ausdehnen. Sehr weitsichtig wurden die Geschäftsaktivitäten frühzeitig weiter internationalisiert und u. a. Lizenznehmer in den USA und Japan gewonnen.

    Heute ist Lödige noch immer im Besitz der Gründerfamilien. Mit weltweit rund 500 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen ca. 55 Mio. Euro Jahresumsatz. Lödige zeichnet sich aus durch großes Know-how und Erfahrung in vielen verfahrenstechnischen Anwendungen, eine hohe Fertigungstiefe, eine eigene elektrotechnische Entwicklung und Fertigung für die Herstellung 21-CFR-Part-11-konformer Steuerungen sowie einen weltweiten Kundendienst.

    Schon frühzeitig in der Firmengeschichte gehörte die pharmazeutische Industrie zur Kundschaft der Firma Lödige. 2012 nahm das Unternehmen ein eigenes Pharmatechnikum in Betrieb (Quelle: Lödige).

    Weitere Informationen:

    Horst Spittka
    Gebr. Lödige Maschinenbau GmbH
    Elsener Straße 7–9
    33102 Paderborn
    Tel.: +49-5251-309-208
    Fax: +49-5251-309-123
    e-mail: spittka@loedige.de
    www.loedige.de