Einfluss von Strömungsschutzvorrichtungen
Technik
Zusammenfassung
Die normgerechte Leckprüfung von Schwebstofffiltern ist ein zentrales Verfahren zur Bestätigung des korrekten Einbaus und der Leckagefreiheit von Filtersystemen. Sie bildet die Grundlage für den Nachweis des Hygienestatus im Reinraum sowie für die Bewertung der angeschlossenen Raumlufttechnik-Anlagen.
Ein wesentliches Kriterium für valide Messergebnisse ist die Abschirmung des zu prüfenden Filters gegenüber Querströmungen im Reinraum. Hierfür kommen Strömungsschutzvorrichtungen (Flow Shields) zum Einsatz, die eine störungsfreie Detektion von Leckagen ermöglichen. Der Beitrag untersucht die Wirksamkeit einer neu entwickelten, reinraumtauglichen Stauvorrichtung im Vergleich zu bestehenden Systemen. Messungen zeigen, dass sich durch die Reduktion externer Strömungseinflüsse die Messgenauigkeit deutlich verbessern lässt. Daraus werden praxisnahe Handlungsempfehlungen für eine normkonforme, zuverlässige und effiziente Durchführung der Filterleckprüfung abgeleitet.
Korrespondenz:
Dipl.-Ing. Dr. Florian Sieder
CLS Ingenieur GmbH, Lichtblaustraße 10A, 1220 Wien
florian.sieder@cls.co.at
![]() | Dipl.-Ing. Dr. Florian Sieder ist bei CLS für die Leitung der Niederlassung Wien verantwortlich. Er leitet eine Expertengruppe, die GxP-Serviceleistungen in den Bereichen Engineering, Qualifizierung, Validierung und normkonforme Prozessmesstechnik erbringt. Nach dem Studium der Technischen Chemie setzte er seine berufliche Laufbahn in der Pharmazeutischen Industrie fort. Während seiner langjährigen Tätigkeit in der Produktion von sterilen Arzneimitteln war |