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    Abbildung 1
    Überblick über die gängigen Szenarien, wie Leben erstmals auf der Erde aufgetreten sein könnte. Da sind zunächst (1) die klassischen Konzepte wie Darwins warmer, sonniger Teich oder ein flacher mariner Gezeitentümpel (Darwin 1859, Oparin 1957). (2) Das Leben könnte wie eine Infektion aus dem All gekommen sein, z. B. geschützt in Meteoriten (Panspermie; Arrhenius 1908) oder zumindest in Form der notwendigen biochemischen Bausteine (Neo-Panspermie; Sutherland 2016). (3) Ein Sonderfall geht davon aus, dass Leben ursprünglich auf dem Mars entstand und dann bei einem Einschlag auf die Erde geschleudert worden sei, eine Hypothese, die nach dem Fund Mikroorganismen-ähnlicher Relikte (ALH84001) in einem Mars-Meteoriten aufkam (McKay 1996). (4) Hydrothermale Schlote (Schwarze Raucher) auf mittelozeanischen Gebirgsketten gehören zu den heute oft favorisierten Orten, da dort chemische Grundbausteine, Wärme, Energie und mineralische Substrate vorkommen (Corliss 1981). Weitere Möglichkeiten, die derzeit diskutiert werden, sind (5) hydrothermale Felder auf vulkanischen Inseln (Mulkidjanian 2012) oder (6) durch radioaktive Substanzen aufgeheizte Geysir-Systeme (Maruyama 2017). (Quelle der Abbildung: der Autor nach [7]).

    Chemie

    Die Entstehung des Lebens

    Aus Wissenschaft und Forschung

    Was ist Leben? Die Ursuppe beginnt zu kochen Ein gelöstes Welträtsel?
    Dr. Günther Stoll Filderstadt
    Dr. rer. nat. Günther Stoll
    Wiesenstr. 98
    70794 Filderstadt (Germany)
    E-Mail: sguentherstoll@aol.com

    1872 begab sich der Begründer der Elektrophysiologie, Emil du Bois-Reymond, an die „Grenzen des Naturerkennens“, um dann noch 7 Welträtsel zu formulieren. Manche hielt er für lösbar und für die Methoden der Naturwissenschaften zugänglich, andere betrachtete er als nicht lösbar oder transzendent. Wie steht die Naturwissenschaft heute zu diesen Grenzen des Erkennens? Ist z. B. die Entstehung des Lebens nachvollziehbar? Erste Versuche, die Abiogenese, das Entstehen von Leben im Reagenzglas nachzuvollziehen, stimmten (...)