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    GMP-Warehousing von Arzneimitteln durch einen 3PL (Third Party Logistics)

    Dr. Martin Egger

    Pharmaserv GmbH & Co. KG, Marburg

    Entscheidungen für oder gegen ein Outsourcing folgen häufig Kriterien wie z. B. Kernprozessabgrenzung und Kritikalität der Leistung. Bei Outsourcing-Entscheidungen in der Fertigarzneimittellogistik steht für Hersteller in der jüngeren Vergangenheit darüber hinaus zunehmend im Vordergrund, eine Vereinfachung ihrer globalen Supply Chain herbeizuführen.
    Am Beispiel eines jüngst umgesetzten Outsourcing-Projekts eines Herstellers temperatursensibler Arzneimittel mit mehreren Werken soll die Wahl der Integrationstiefe eines 3PL (Third Party Logistics) beim Warehousing thematisiert und die daraus resultierende Vernetzung der Prozesse auch mit weiteren Logistikpartnern verdeutlicht werden. Für den Hersteller ist die Einhaltung vorgegebener Qualitätsstandards essentiell. Diese gilt es in der Projektphase durch Qualifizierung der Räume und Validierung der Prozesse sicherzustellen. Für die erforderliche Transparenz im Betrieb sorgen neben dem Monitoring der Räume für eine unterbrechungsfreie Kühlkette eine kontinuierliche Leistungsmessung des 3PL sowie ein detailliertes Reporting aller lager- und sendungsbezogenen Daten.
    Voraussetzung für das Gelingen eines derart vernetzten Partnerschaftsansatzes ist eine hohe Kompetenz in GMP und IT-Systemen beim 3PL sowie eine hohe Transparenz der Leistungserbringung. Beim Hersteller lassen sich Bestände konsolidieren und damit senken, globale Warenströme besser lenken, Prozesse standardisieren und durch Einsatz innovativer Lager- und Kommissioniertechniken professionalisieren.




    © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2011

     

    pharmind 2011, Nr. 12, Seite 2160