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    KI in der pharmazeutischen Industrie

    Rechtliche Herausforderungen bei Potenzialausschöpfung und Datenverfügbarkeit

    Recht

    1. Einleitung2. Das „regulatorische“ KI-System3. KI entlang der Arzneimittelentwicklung4. Datenquellen und Schutz von (Gesundheits-)Daten5. Fazit
    Keywords: KI |  Arzneimittelsektor |  Pharmazeutische Industrie |  Gesundheitsdaten |  Datenschutz 

    Zusammenfassung

    Künstliche Intelligenz (KI) kann in der pharmazeutischen Industrie über den gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels hinweg eingesetzt werden: Von der Identifikation von Wirkstoffzielen und der Wirkstoffentwicklung über die Optimierung klinischer Studien bis hin zu Zulassung und Pharmakovigilanz.
    KI verspricht schnellere Forschungsprozesse, bessere Auswertung großer Datenmengen und eine Früherkennung von Risiken. Zugleich hängt der Einsatz stark von einer hochwertigen Datenbasis und einem komplexen Rechtsrahmen ab, insb. bestimmt durch KI-VO und der DSGVO. Zentrale Herausforderungen sind der Schutz sensibler Gesundheitsdaten, Anonymisierung und Sekundärnutzung. Im Fokus steht der innovationsfreundliche, aber datenschutzsensible Ausgleich zwischen Fortschritt und Patientenschutz.

    RAin Dr. Angela Graf und Pia Stumpe, · Dr. Fandrich Rechtsanwälte

    Korrespondenz:

    RAin Dr. Angela Graf
    Dr. Fandrich Rechtsanwälte, Alexanderstr. 10,
    53111 Bonn
    agraf@fandrich-rae.de

    Die Abbildung zeigt das Porträt der Autorin RAin Dr. Angela Graf.RAin Dr. Angela Graf
    ist Rechtsanwältin in der Kanzlei Dr. Fandrich Rechtsanwälte (Bonn) und Leiterin der Module Pharmarecht und Medizinprodukte im Masterstudiengang „Drug Regulatory Affairs“ (MDRA) an der Rheinischen Friedrichs-Wilhelms-Universität Bonn. Sie ist Mitherausgeberin des Werks „Praxis Medizinprodukte“ und des Kommentars „Geschwandtner/Graf/Sobota – Cannabisrecht“.
    Die Abbildung zeigt das Porträt der Autorin Pia Stumpe.Pia Stumpe
    ist ausgebildete Kauffrau
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