Rechtliche Herausforderungen bei Potenzialausschöpfung und Datenverfügbarkeit
Recht
Zusammenfassung
Künstliche Intelligenz (KI) kann in der pharmazeutischen Industrie über den gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels hinweg eingesetzt werden: Von der Identifikation von Wirkstoffzielen und der Wirkstoffentwicklung über die Optimierung klinischer Studien bis hin zu Zulassung und Pharmakovigilanz.
KI verspricht schnellere Forschungsprozesse, bessere Auswertung großer Datenmengen und eine Früherkennung von Risiken. Zugleich hängt der Einsatz stark von einer hochwertigen Datenbasis und einem komplexen Rechtsrahmen ab, insb. bestimmt durch KI-VO und der DSGVO. Zentrale Herausforderungen sind der Schutz sensibler Gesundheitsdaten, Anonymisierung und Sekundärnutzung. Im Fokus steht der innovationsfreundliche, aber datenschutzsensible Ausgleich zwischen Fortschritt und Patientenschutz.
Korrespondenz:
RAin Dr. Angela Graf
Dr. Fandrich Rechtsanwälte, Alexanderstr. 10,
53111 Bonn
agraf@fandrich-rae.de
![]() | RAin Dr. Angela Graf ist Rechtsanwältin in der Kanzlei Dr. Fandrich Rechtsanwälte (Bonn) und Leiterin der Module Pharmarecht und Medizinprodukte im Masterstudiengang „Drug Regulatory Affairs“ (MDRA) an der Rheinischen Friedrichs-Wilhelms-Universität Bonn. Sie ist Mitherausgeberin des Werks „Praxis Medizinprodukte“ und des Kommentars „Geschwandtner/Graf/Sobota – Cannabisrecht“. |
![]() | Pia Stumpe ist ausgebildete Kauffrau |