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Der Weg von GACP zu GMP
GxP
Zusammenfassung
Die Schweiz gilt als Zentrum pharmakologischer Innovation. Sie orientiert sich trotz ihrer geografischen und politischen Unabhängigkeit von der Europäischen Union (EU) stark an europäischen und internationalen Standards. Dies zeigt sich insbesondere im Bereich pflanzlicher Arzneimittel, in dem die regulatorischen Anforderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Anbau, Verarbeitung und Herstellung pflanzlicher Arzneimittelprodukte im Spannungsfeld zwischen Good Agricultural and Collection Practice (GACP) und Good Manufacturing Practice (GMP) eine zentrale Rolle spielen.
In diesem Beitrag wird die regulatorische Position der Schweiz im Vergleich zur EU betrachtet und ein besonderer Fokus auf den Übergang von GACP- zu GMP-konformen Herstellungsprozessen gelegt. Dabei werden auch die Herausforderungen für Unternehmen beleuchtet, die diesen Wechsel vollziehen möchten – insbesondere Start-ups und neue Marktteilnehmer, die sich in einem dynamisch wachsenden Umfeld etablieren möchten.
Korrespondenz:
Dipl. Ing. Natalie Thurner
Chemgineering Switzerland AG, Binningerstr. 2, 4142 Münchenstein
info@chemgineering.com
![]() | Dipl. Ing. Natalie Thurner ist Dipl. Ing. der Lebensmittelwissenschaft der ETH Zürich. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der pharmazeutischen Industrie in Forschung, Entwicklung und Produktion in verschiedenen Qualitätsfunktionen berät sie als Senior Consultant bei Chemgineering Switzerland Unternehmen zu Pharma-Standards, u. a. bei weltweiten Audits und als Fachtechnisch verantwortliche Person (FvP)/Qualified Person. Ihre Expertise bringt sie auch in den wachsenden Markt der |