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    Preis für Pharma-Technik-Preis 2014 für Dr. Anne Seidlitz

    In Wort und Bild

    Dr. Anne Seidlitz erhielt im Pharmazentrum der Universität Bonn aus den Händen von Dr. Elmar Kroth, Geschäftsführer Wissenschaft beim Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), den 1. Preis für Pharma-Technik 2014. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Pharmazeutischen Kolloquiums der Fachgruppe Pharmazie statt. Dr. Seidlitz bekam den vom Editio Cantor Verlag ausgelobten Preis für ihre Arbeit Dissolution Testing of Cardiologic Drug-eluting Medical Devices und ihre publizistische Tätigkeit auf dem Gebiet der Pharma-Technik. Der BAH dotiert den Preis mit 5 000 Euro.

    Dr. Seidlitz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pharmazie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald, wo sie auch studiert hat und promoviert wurde. Sie beschäftigt sich seit Juli 2005 mit der Entwicklung von In-vitro-Testsystemen zur Untersuchung der Wirkstofffreisetzung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht somit die interessante Kombination von Medizinprodukten und Arzneistoffen. Im Vergleich zu Arzneimitteln stellen die Medizinprodukte eine noch relativ neue Kategorie von Gesundheitsprodukten dar.

    Nach einem Dank an das gastgebende Pharmazentrum begrüßte Dr. Kroth Preisträger und Gäste. In seiner Laudatio machte er noch einmal darauf aufmerksam, dass die Preisträger ein Art „Who is who“ der pharmazeutischen Technologie darstellen. Umso mehr erfreue es, dass mit Frau Seidlitz eine junge Wissenschaftlerin in diesen Kreis eingetreten sei.

    Im Anschluss an die Preisübergabe bedankte sich Dr. Seidlitz für den Preis, über den sie sich sehr gefreut habe.

    In ihrem Festvortrag präsentierte sie die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten zu Arzneistoff-freisetzenden Medizinprodukten für die Kardiologie, insbesondere die gesammelten Erfahrungen mit den von ihr entwickelten Hydrogel-basierten Freisetzungssystemen zur Simulation der In-vivo-Bedingungen von Koronarstents. Obschon viele dieser Produkte mit potenten Arzneistoffen wie Sirolimus oder Paclitaxel beschichtet sind, stand bei ihrer Entwicklung die technische Funktion und nicht die Untersuchung des Freisetzungsverhaltens im Vordergrund. Daher wurde bei diesen Medizinprodukten die Freisetzung der Wirkstoffe bislang wenig untersucht. In ihrem Festvortrag fasste die Wissenschaftlerin Teile der von den Gutachtern ausgezeichneten Arbeit zusammen. Im Mittelpunkt standen verschiedene Ansätze zur In-vitro-Freisetzungstestung solcher Darreichungsformen sowie die Untersuchung ausgewählter Parameter, die für die In-vivo-Freisetzung relevant sein können. Besondere Aufmerksamkeit widmete Dr. Seidlitz der Simulation des Kontaktes des beschichten und entfalteten Stents mit dem umgebenden Gefäßgewebe. Es gelang ihr, durch die Verwendung von gelierten Systemen die Diffusion als den wichtigsten Mechanismus des Arzneistofftransports ebenso wie die räumliche Verteilung des freigesetzten Arzneistoffs nachzuweisen.

    Mit ihren Arbeiten hat Dr. Seidlitz die Grundlage für weitergehende Untersuchungen gelegt, die zu einem vertieften Verständnis der Freisetzung von Wirkstoffen aus Medizinprodukten und damit zu einem optimalen Einsatz dieser Produkte in der Kardiologie führen werden.

    Der Preis für Pharma-Technik ehrt jedes Jahr preiswürdige Arbeiten, die in unserer Zeitschrift pharmind oder in anderer Weise beim Editio Cantor Verlag publiziert und von einer Jury von drei ausgewiesenen Fachleuten der Pharmazeutischen Technik ausgewählt werden.

    Preisträgerin Dr. Anne Seidlitz und Dr. Elmar Kroth

    Originaldokument