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Aus Sicht einer herstellenden Apotheke und eines prüfenden Labors
Analytik
Zusammenfassung
Die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln – das ist der Auftrag der Apotheken laut Apothekengesetz (ApoG). Doch wie lässt sich bei der Verarbeitung der besonderen Wirkstoffgruppe der Zytostatika, die in der Apotheke stets patientenindividuell hergestellt werden, eine „ordnungsgemäße“ Versorgung sicherstellen?
Dieser Frage sind eine Apotheke (ABF-Apotheke) und ein Analyselabor (HHAC Labor Dr. Heusler) nachgegangen. In diesem Beitrag berichten die Unternehmen über die Beweggründe der Zusammenarbeit, ergriffene quantitative sowie qualitative Analysemethoden und wie diese wissenschaftlichen Methoden im Apothekenalltag Anwendung finden.
Ebenfalls wird ein Einblick in den komplexen Ablauf der patientenindividuellen Parenteralia-Herstellung gegeben – inkl. der Qualitätssicherungs-Maßnahmen, die erforderlich sind, um den hohen Anforderungen gerecht zu werden.
Korrespondenz:
Lea Stark
ABF, Gebhardtstr. 28, 90762 Fürth
lea.stark@a-b-f.de
![]() | Lea Stark ist Apothekerin und absolvierte ihr Studium der Pharmazie an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Bei ihrer Beschäftigung in der ABF-Apotheke in Fürth ist sie zuständig für die Auftragsprüfung und Qualitätskontrolle für patientenindividuelle parenterale Arzneimittel, v. a. im Rahmen onkologischer und hämatologischer Therapien. |
![]() | Meryam Mentgen-Wolny absolvierte ihr Pharmaziestudium an der Universität Freiburg und schloss berufsbegleitend die Weiterbildung zur |