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    Abbildung 1:Zentrale Bestandteile zur Bewertung der Sicherheit eines Arzneimittels für den Weltmarkt. Das Arzneimittel steht im Zentrum, jedoch haben die Formulierung und das Containersystem einen großen Stellenwert für die Sicherheit des Gesamtsystems (Quelle aller Abbildungen: Schott AG).

    Quo vadis Pharmaglas?

    Die nächste Generation von Borosilikatglas für pharmazeutische Anwendungen

    Technik

    EinleitungMethodenErgebnisse und DiskussionSchlussfolgerung
    Keywords: Borosilikatglas |  Pharmaglas |  Primärpackmittel |  Auslaugung |  Hydrolytische Resistenz 

    Zusammenfassung

    Glas als Primärpackmittel für pharmazeutische Anwendungen muss strengen regulatorischen Anforderungen gerecht werden, insbesondere bei etablierten und zunehmend komplexen Arzneimitteln einen optimalen Schutz vor Container-Wirkstoff-Wechselwirkungen bieten. Borosilikatglas, mit mehr als 100 Jahren Anwendungsgeschichte als eines der ältesten Pharmagläser, gilt heute als Goldstandard für die sichere Verpackung von Arzneimitteln zur parenteralen Applikation.

    Um die Sicherheit und Qualität von Arzneimitteln weiter zu erhöhen und innovative Lösungen für moderne pharmazeutische Anwendungen bereitzustellen, wird in diesem Fachbeitrag eine optimierte Variante eines Borosilikatglases vorgestellt. Anhand des Profils extrahierbarer Substanzen (Extractables‑Studien) wird gezeigt, inwiefern sich die verbesserte hydrolytische Beständigkeit des optimierten Borosilikatglases im Vergleich zu herkömmlichen Pharmagläsern quantifizieren lässt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine geringe Änderung in der Glaskomposition zu einer signifikanten Verbesserung des Auslaugungsverhaltens sowohl des Grundglases als auch der Innenoberfläche unbehandelter Rohre führen kann.

    Dr. Haakon Wiedemann, · Schott

    Korrespondenz:

    Dr. Haakon Wiedemann
    Schott AG Tubing, Erich-Schott-Str. 14,
    95666 Mitterteich
    haakon.wiedemann@schott.com

    Die Abbildung zeigt das Porträt des Autors Dr. Haakon Wiedemann.Dr. Haakon Wiedemann
    ist seit Sept. 2025 als Scientific Affairs Manager für die Schott AG – Pharmaceutical Tubing tätig. Er studierte und promovierte in Chemie in Saarbrücken (Saarland). Während seines Studiums übte er Tätigkeiten in mehreren Chemiefirmen aus und absolvierte ein Auslandssemester in Schweden. In seiner Promotionszeit konnte er bei mehreren internationalen Forschungsprojekten mit industriellen Anwendungen wertvolle Erkenntnisse gewinnen und sich an mehr als 10 Publikationen in
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