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    Reform des deutschen Gesundheitswesens -grundlegender Neuansatz statt Flickschusterei

    Ergebnisse eines „Working Paper“ von Boston Consulting Group

    Dr. Andreas Poensgen

    Geschäftsführer & Senior Vice President Health Care Practice von The Boston Consulting Group GmbH, Hamburg

    Wie weit ist man aktuell mit der Sanierung des Gesundheitssystems vorangekommen? Nur begrenzt weit. Den benötigten Erfolg wird eine Reform des deutschen Gesundheitswesens nur dann haben, wenn sie nicht als Sammelsurium von politischen Kompromissen, sondern systematisch und in sich schlüssig konzipiert wird. Ein solches Konzept muß zunächst klar und präzise die Probleme definieren, die überhaupt gelöst werden müssen. Der nächste Schritt wäre, daraus eine konkrete Meßlatte abzuleiten, mit deren Hilfe dann die Rationalität jeder einzelnen vorgeschlagenen Reformmaßnahme überprüft werden kann. Der Zwang zum Kompromiß als Folge der momentanen politischen Konstellation in Deutschland, wie er auch die vielen Verhandlungsrunden einer informellen „Großen Koaliton“ zur Reform des deutschen Gesundheitswesens prägte, schenkt diesen Anforderungen handwerklicher Solidität keine Beachtung. So werden derzeit Maßnahmen als Reform des Gesundheitswesens verkauft, die in Teilen vielleicht hilfreich sind, aber bei weitem die grundsätzlichen Probleme nicht lösen. Die Meßlatte wird deutlich gerissen.
    Grund genug, in dem folgenden Artikel noch einmal die Herausforderungen und Probleme in Erinnerung zu rufen, denen sich die deutsche Gesellschaft hinsichtlich ihrer Gesundheitsversorgung stellen muß. In Konsequenz daraus werden Grundzüge eines dauerhaft zukunftsfähigen Gesundheitswesens beschrieben. Abschließend wird ein konkretes und sofort umsetzbares Reformprogramm entwickelt.




    © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2003

     

    pharmind 2004, Nr. 1, Seite 37