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    Rubrik: Fachthemen

    Transforming a R&D-oriented start-up into a GMP-compliant biopharmaceutical production organization

    Weltweit werden Wissenschaftler bei der Ausgründung von Start-ups unterstützt, um ihre brillanten Ideen in Produkte umzusetzen. Die Mehrzahl der Firmengründungen erfolgt aus dem akademischen Umfeld heraus, in dem dies gerne als Indikator für besonders innovative Forschung herangezogen wird. Mittlerweile hat jede Universität einen Mitarbeiterstab, der sich mit Technologie-Transfer, geistigem Eigentum, Patenten und Lizenzen befasst und so sicherstellt, dass Erfindungen, die an der Universität getätigt werden, auch als geistiges Eigentum der Universität gesichert sind. Die entsprechenden Dokumente unterschreiben Studenten meist schon mit der Einschreibung zum Bachelor oder Master.Allerdings fördern die Universitäten ihre Start-ups auch durch eine zeitlich begrenzte Bereitstellung von Laborarbeitsplatz und dem Zugang zur universitären Infrastruktur. Zusammen mit verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten hilft diese Unterstützung den Start-ups sich in der frühen Gründungsphase auf eine Konsolidierung der wissenschaftlichen Ergebnisse und somit auf die Entwicklung ihrer potenziellen Produkte zu fokussieren. Vorrangiges Ziel in dieser frühen Phase ist es, einen Nachweis der Machbarkeit zu belegen oder einen Prototyp für das potenzielle Produkt zu erstellen, um so für eine weitere Finanzierung interessant zu sein.Dieser Artikel soll die Herausforderungen einer Produktentwicklung im biopharmazeutischen oder biomedizinischen Umfeld beleuchten und die Konsequenzen aufzeigen, die diese für die Entwicklung eines Unternehmens hat.Dr. Wolfgang MinasChemgineering Technology AGBinningerstr. 24142 Münchenstein (Switzerland)e-mail: Wolfgang.Minas@chemgineering.com