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    „Auch mit 60 kann man noch 40 sein – aber nur noch eine halbe Stunde am Tag.“

    Editorial

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

    das o. g. Zitat belegt, dass Anthony Quinn nicht nur ein berühmter Schauspieler war. Obwohl unsere Gesellschaft immer älter wird und die Senioren gleichzeitig immer fitter bleiben, hinterlässt das Alter eben Spuren, die auch alltägliche Vorgänge unerwartet erschweren.

    Diesem Umstand sollten laut der Studie „Senior-friendly Healthcare Packaging / A Value Proposition for Universal Packaging” der Association for Packaging and Processing Technologies (PMMI, USA) aus 2019 auch Pharmaverpacker Rechnung tragen.

    Die Forderung: „Senior-friendly packaging designs, such as sharper text, easier to open closures, clearer instructions, and smart technology should be considered by healthcare packagers as solutions for senior customers.” Wie sich solche Anforderungen technologisch umsetzen lassen und was das für Produktionsanlagen und-umgebung bedeutet, ist ein Kernthema der aktuellen TechnoPharm-Ausgabe.

    Ein Beitrag beschäftigt sich mit dem modularen Filtern, Entfeuchten und Konditionieren bei Abfüll- und Verpackungsprozessen in der Pharmaindustrie. Thema ist auch die obligatorische Kennzeichnung von Arzneimitteln in Russland ab 2020 sowie eine vollautomatische 100%-Inline-Inspektion von pharmazeutischen Lyophilisaten. Abgerundet wird die Verpackung mit dem Bereich Abfüllung, nämlich einer Mikrodosierung mittels vibrierender Kapillare.

    Gestalten Pharmaproduzenten ihre Verpackungen seniorengerecht, hat das neben den offensichtlichen noch weitere Benefits: „With the growing size and spending power of the senior population around the globe, healthcare packagers have an opportunity to attract the loyalty of the aging demographic by making packaging changes that cater to seniors and also appeal to all patients.” Die Vorteile dabei, Produkte auf die Bedürfnisse der durchschnittlich reichsten Rentner-/Pensionärsgeneration zuzuschneiden, die es jemals gab (und wohl auch geben wird), liegen klar auf der Hand. Wird man immer älter, nehmen auch die Zipperlein zu, gegen die man gerne ein weiteres Medikament einwirft. Zudem: Auch die übrigen Pharmakunden wissen gute Lesbarkeit, leichtes Öffnen der Verpackungen und genauere Instruktionen zur Dosierung zu schätzen. Bei Letzterem ist es allerdings immer noch nötig, den Beipackzettel nicht nur als störendes Element gleich zu entsorgen, sondern ihn auch zu lesen – und v. a. zu beachten! Für unmündige Patienten – und solche, die es werden wollen – bleibt sonst nur noch die Option der personalisierten Medikation, mit einem idiotensicheren System, wann was wie genau zu verabreichen ist – ggf. überwacht durch digitale Anwendungen.

    Ihr

    Jens Renke

    Redaktion TechnoPharm

    Originaldokument