Header
 
Login
 

Privatsphäre-Einstellungen

Wir verwenden Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind unerlässlich, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrungen zu verbessern.

Notwendig Statistik Marketing
Alle auswählen
Auswahl bestätigen
Weitere Einstellungen

Hier finden Sie eine Übersicht aller verwendeten Cookies. Sie können ganzen Kategorien Ihre Zustimmung geben oder weitere Informationen anzeigen und bestimmte Cookies auswählen.

Alle auswählen
Auswahl bestätigen
Notwendig Cookies
Wesentliche Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen und sind für die ordnungsgemäße Funktion der Website erforderlich.
Statistik Cookies
Statistik-Cookies sammeln anonym Informationen. Diese Informationen helfen uns zu verstehen, wie unsere Besucher unsere Website nutzen.
Marketing Cookies
Marketing-Cookies werden von Werbekunden oder Publishern von Drittanbietern verwendet, um personalisierte Anzeigen zu schalten. Sie tun dies, indem sie Besucher über Websites hinweg verfolgen
Zurück

    „Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung.“

    Editorial

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

    dieses Zitat des wohl am meisten für seine Unterrichts- und Erziehungsmethode bekannten Johann Heinrich Pestalozzi ist angesichts der Corona-Pandemie und deren Folgen für die Wirtschaft gleichsam Mahnung wie Aufruf.

    Aus dem Quartalsbericht 1/2020 des Verbands der Chemischen Industrie e. V. (VCI): Zwar startete die chemisch-pharmazeutische Industrie das Jahr 2020 mit einem leichten Umsatzplus, „dennoch erwartet die Branche eine schwere Rezession […]. Rückläufige Aufträge, gestörte Lieferketten und fehlende Transportkapazitäten machen den Unternehmen zu schaffen.“

    Wie gewohnt hatte die Pharmaindustrie maßgeblichen Anteil am Wachstum. Bevorratungskäufe und vorgezogene Rezepteinlösungen ließen die Nachfrage gehörig steigen. Durch den Corona-Lockdown und das schleppende Auslandsgeschäft ist für Q2 mit einem starken Rückgang zu rechnen. Allerdings betrifft die Krise die VCI-Firmen sehr unterschiedlich: „Insgesamt verzeichnen ein Drittel der Unternehmen keinen Umsatzrückgang. Jedes fünfte Unternehmen berichtet sogar über steigende Umsätze im Inland. Dies gilt insbesondere für zahlreiche Pharmaunternehmen, Hersteller von Desinfektionsmitteln und deren Grundstoffen sowie für Hersteller von Seifen, Wasch und Reinigungsmitteln.“

    Es kann kaum verwundern, dass Pharmaprodukte angesichts einer Pandemie gefragt waren und sind. Nimmt man noch hinzu, dass EU und Bundesregierung mit der Verlagerung von Grund- und Wirkstoffproduktion v. a. nach Asien im Zuge der Globalisierung nun nicht mehr zufrieden sind und planen, dieselben wieder zumindest auf den eigenen Kontinent zurückzuholen, so sieht die Zukunft für pharmazeutische Prozesstechnik vielversprechend aus!

    Letztere steht folgerichtig im Fokus der vorliegenden TechnoPharm-Ausgabe. Ein Beitrag stellt ein neuartiges Verfahren zur Herstellung lyophilisierter Bulkware an der Schnittstelle zwischen steril-flüssigen und festen Formen vor. Thema sind auch Echtzeitüberwachung und -steuerung der Homogenität in einem Pharma-Mischprozess. Die Etablierung eines systematischen Scale-Up-Prinzips im Life Cycle Management von Extrusionsprozessen wird geschildert. Den Reigen beschließt ein Beitrag über System- und Prozessstilllegung in der Pharmaindustrie.

    Ganz im Sinne von Pestalozzi möchte man also Pharmaherstellern und -zulieferern zurufen: Nur Mut! Sollten EU/Bundesregierung Erfolg mit ihren Plänen haben, die heimische Pharmaproduktion anzukurbeln, könnte diese sogar quasi mit Nachbrenner abheben. Schließen möchte ich mit John F. Kennedy: „Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.“

    Ihr

    Jens Renke

    Redaktion TechnoPharm

    Originaldokument