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    Neues Produktionsverfahren

    Test an synthetischen Wundauflagen mit mikroverkapseltem Antibiotikum
     

    C. Reis, T. Brode, C. Laske und A. Traube • Fraunhofer IPA, Abteilung Laborautomatisierung und Bioproduktionstechnik,
    Nobelstr. 12, 70569 Stuttgart
    D. Cartlidge und T. Hayes Pera Innovation Park, Pera Innovation Ltd. Company, United Kingdom
    L. Behr  Institut Mutualiste Montsouris, IMM Recherche, France
    Korrespondenz: Fraunhofer IPA, Abteilung Produktions-und Prozessautomatisierung, Nobelstr. 12, 70569 Stuttgart;
    e-mail: tobias.brode@ipa.fraunhofer.de 

    Das Aufbringen von Flüssigkeiten auf verschiedenste Zielformate stellt für Produktionsprozesse jeglicher Art oft eine technologische Hürde dar. Ein besonders robustes Dosier-verfahren, welches mit günstigen Wegwerfdüsen und einer einfachen pneumatischen Druckpulserzeugung auf Basis von Schnellschaltventilen arbeitet, soll hier Abhilfe leisten. Am Beispiel der technologisch besonders komplexen Herstellung von synthetischen Wundauflagen wird dies deutlich. Synthetische Wundauflagen bieten im Gegensatz zu Wundauflagen aus tierischen Biopolymeren, wie z. B. Kollagen, Vorteile bezüglich ihrer Verarbeitbarkeit. Sie lassen sich bei hohen Temperaturen in etablierten Verfahren und in großer Stückzahl am Fließband herstellen. Um synthetische Wundauflagen zusätzlich mit biologischen Materialien zu funktionalisieren, müssen neue Produktionstechnologien entwickelt werden, damit die temperatursensitiven funktionalisierenden Materialien bei der Verarbeitung nicht zerstört werden. Einer dieser neuen Produktionstechnologien ist die Dosierung hochviskoser Materialien mittels ImmediateDropOnDemandTechnology (I-DOT). Durch die Flexibilität dieses Verfahrens ist es möglich, unterschiedliche Materialien während des Produktionsprozesses auf eine synthetische Wundauflage aufzubringen. Die Technologie lässt sich sehr einfach in einen Produktionsprozess integrieren.
    In diesem Beispiel wurde eine synthetische Wundauflage aus einem Co-Polymer mit einem Array aus hochkonzentriertem mikroverkapselten Antibiotikum bedruckt. Für die Verkapselung wurde in DMSO gelöstes Polylactid gewählt. Zum Schutz des Arrays wurde eine zweite Schicht aus PLA-PLGA Co-Polymer darüber laminiert. Hierdurch entstand eine synthetische Sandwich-Wundauflage mit integriertem Antibiotikum-Array. Diese invitro und invivo hinsichtlich ihrer Biokompatibilität, Degradation und Antibiotika-Abgabekinetik untersucht.




    © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2012

     

    TechnoPharm 2012, Nr. 4, Seite 274