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    Verfahrenstechnik im Aufwind

    Editorial

    Sehr geehrte Leser des
    TechnoPharm-Journals,

    der Markt für Prozessautomatisierung als wesentlicher Teil der Verfahrenstechnik soll in den kommenden 4 Jahren weltweit kontinuierlich um 7  % pro Jahr wachsen – so äußern sich die Analysten von Technavio in ihrer Studie „Global Process Automation and Instrumentation Market 2016–2020“. Die fortlaufende Notwendigkeit zur Reduktion der Produktionskosten ist demnach Motor dieser Entwicklung; Unternehmen können durch weitere Optimierung und effektive Kontrolle ihrer Produktionsprozesse ihre Geschäftsergebnisse verbessern.

    Unter anderem in der Pharmabranche dominierte besonders das Segment Distributed Control System (DCS) im Jahr 2015 den Markt für Prozessautomatisierung. Die Dezentralisierung durch DCS-Lösungen ermöglicht eine effektive und effiziente Steuerung einer ganzen Produktionsanlage. Zudem verringern sie die Ausfallszeiten und steigern die Produktivität.

    Die zum Fokus Verfahrenstechnik der vorliegenden TechnoPharm-Ausgabe 2/2016 zählenden Beiträge bieten Einblick in praktische Lösungsansätze für optimierte Prozesse.

    Die Prozessentwicklung eines Abfüllprozesses für Pulver im Mikrogrammbereich bei Dry Powder Inhalern ist herausfordernd: Nach der Entscheidung für das geeignete Dosiersystem müssen Maschinenparameter gefunden werden, um das Pulver entsprechend der Spezifikation reproduzierbar und möglichst ohne Veränderungen der Pulvereigenschaften abzufüllen. Die in einem Beitrag geschilderten geclusterten Vorversuche können die Prozessentwicklung signifikant vereinfachen. Anhand dieser Vorarbeit können Ingenieure und Techniker neue Projekte nach der Charakterisierung schneller testen und den Abfüllprozess entwickeln, weil die Basisparameter als Ausgangspunkt bereits vorhanden sind.

    Right-First-Time – Fehlervermeidung zur Verhinderung potenzieller Nacharbeit und damit von Mehrkosten – ist in großen pharmazeutischen Projekten mit hohem Instrumentierungsaufwand ein schwer zu erreichendes Ziel. Ein weiterer Beitrag zum Schwerpunkt Verfahrenstechnik beschreibt die heutige Situation im pharmazeutischen Umfeld und weshalb die Industrie zunehmend auf eine Effizienzsteigerung der Abläufe setzt. Er fokussiert sich auf das Zusammenspiel von Betreiber, Anlagenbauer und Lieferanten bei Neuprojekten sowie auf das Konzept des Embedded Engineering, welches ein Mittel zur Umsetzung von Right-First-Time und damit zur Erreichung hoher Effizienzziele in der pharmazeutischen Produktion sein kann.

    Einen Grundstein einer jeden erfolgreichen Anlagenplanung und anschließender Realisierung stellt in der Pharmaproduktion eine geeignete Spezifikation dar. Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) bilden wiederum die Basis für eine erfolgreiche Regelung einer Produktionsanlage. Aus diesem Grund müssen Anlagenplaner dem SPS-Management besondere Aufmerksamkeit zollen. Worauf sie dabei achten müssen, ist Gegenstand eines weiteren Verfahrenstechnik-Beitrags der vorliegenden Ausgabe.

    In den vergangenen 10 Jahren erhöhten sich laut der Technavio-Studie die Arbeitskosten in Australien, China, Deutschland, Österreich und den USA um ca. 10  %. Sie sehen: An effizienteren Herstellungsprozessen kommt heute niemand mehr vorbei. Hoffentlich stoßen Leser dieser Aufgabe auf Anregungen, die sie in ihrem eigenen Unternehmen in die Praxis umsetzen können!

    Ihr
    Jens Renke
    Redaktion TechnoPharm

    Originaldokument