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    Von Beginn an alles richtig machen

    Spektrum

    Unabhängig davon, wie ein Reinigungs- und Desinfektionsprozess im Einzelnen beschaffen ist: Ohne den richtigen, fehlerlosen Einstieg in diesen Prozess können sich Produktionszeiten verzögern, Geräte und Anlagen beschädigt werden und im schlimmsten Falle Gesundheitsrisiken für den Verbraucher entstehen (z. B. durch eine verwechselte oder falsche Prozesschemikalie).

    Der Worst Case

    Was kann durch Produktverwechslungen passieren? Die Anforderung zur Risikominimierung im Reinigungsprozess besteht – aber wie sie praktisch zu implementieren und umzusetzen ist, ist undefiniert oder unspezifisch. So haben die Verantwortlichen im Betrieb zu entscheiden, was zur Gefahren- und Risikominimierung umgesetzt werden soll.

    Eine mögliche und häufige Risikosituation besteht im Falle von Produktverwechslungen im Reinigungsprozess. Folgende Szenarien können dazu führen, dass das falsche Produkt zur Anwendung kommt:

    • Ein Zulieferer liefert ein falsches Produkt.

    • Die Wareneingangskontrolle läuft nicht ordnungsgemäß ab.

    • Aus dem Lager wird ein falsches Produkt entnommen.

    • Der Anwender überprüft das Produkt vor dem Einsatz nicht.

    Es mag theoretisch erscheinen, und solche Fehlerketten sind kaum vorstellbar – dennoch haben wir all diese Fehler in den letzten Jahren beobachtet.

    Was kann passieren, wenn das falsche Produkt zur Anwendung kommt?

    • Der Prozess läuft nicht ordnungsgemäß ab.

    • Das Dosiersystem setzt sich zu/verstopft.

    • Es kommt zu einer chemischen Reaktion im Dosiersystem.

    • Ein Störfall beschädigt das technische Zubehör/die Apparatur.

    • Es kommt zu einem Unfall mit Personenschaden.

    • Die Charge ist zu beanstanden und muss zurückgerufen werden.

    • Der Vorfall muss der zuständigen Behörde (z. B. BfArM) gemeldet werden.

    Auch diese Fälle klingen theoretisch, und wir konnten sie dennoch alle beobachten.

    Für dieses Szenario haben wir von Dr. Weigert Systemlösungen etabliert, die Prozesschemikalien, Anwendungs- und Dosiertechnik umfassen. Das weigomatic® identSYSTEM ist eine dieser Lösungen.

    Eine automatische Produkterkennung, die die Verwechselungsgefahr ausschließt, sorgt nicht nur für eine intuitive Handhabung beim Produktwechsel. Sie ist vielmehr der Garant für den absolut verlässlichen Beginn eines erfolgreichen Reinigungs- und Desinfektionsprozesses.

    Hygiene mit System – durch RFID-Technologie

    Das Funktionsprinzip ist genial einfach und absolut sicher. Wir verwenden die RFID-Technologie*) zur kontaktfreien Identifizierung der Prozesschemikalien am Einsatzort/der Entnahmestelle. Der RFID-Tag ist an einer definierten Stelle am Produktgebinde (Fass oder Kanister) sichtbar aufgebracht. Dr. Weigert hat sich dazu entschieden, beschreibbare Tags einzusetzen. Das bedeutet, der Tag ist zugänglich, um seitens des Anwenders Zusatzinformationen zu ergänzen. Dies können Lieferdaten, Anbruchdatum und ähnliche Informationen sein. Es werden keine wiederverwendbaren Tags eingesetzt – d. h., die Daten auf den Tags können nicht unwiederbringlich gelöscht werden.

    Jedes Reinigungs- oder Desinfektionsmittel ist so individuell codiert. Das ausgesendete Signal wird von einem an der Dosierstation angebrachten Empfänger erkannt. Damit wird absolut sichergestellt, dass das richtige Produkt zum Einsatz kommt. Zugleich werden für den Reinigungs- und Desinfektionsprozess wesentliche und qualitätsrelevante Daten erfasst, z. B. Zeitpunkt und Zyklus des Gebindewechsels, Chargennummer oder Verwendbarkeitsdatum des Produkts.

    Technische Installation mit automatischer Produkterkennung (Quelle: Dr.  Weigert).

    Die exakte Position des Tags ist wichtig für die sichere und verlässliche Funktion des Systems. Die Übertragungsreichweite des Senders ist bewusst kurz, daher ist eine akkurate Ausrichtung und Positionierung des Gebindes notwendig. So ist sichergestellt, dass nur das gewünschte Gebinde detektiert wird – und keines, das danebensteht.

    Technische Installation

    Wir installieren vor Ort das Dosiersystem mit der Sender- und Empfängereinheit für das RFID-Signal. Wird das Produktgebinde angeschlossen, empfängt die Dosiereinheit das Signal und die Informationen, die vom RFID-Tag ausgesendet werden. Sind die ausgesendeten Informationen korrekt, beginnt die Dosiereinheit die Prozesschemikalien zu dosieren. Sind die Informationen des RFID-Tags nicht fehlerfrei, blockiert die Dosiereinheit.

    Was passiert, wenn der Tag nicht lesbar ist, keine Information abgibt oder mechanisch beschädigt ist? Eine seitens des Betreibers autorisierte Person kann nach eindeutiger Identifizierung eine manuelle Dosierung ermöglichen.

    Was passiert, wenn ein Gebinde vom Einsatzort entfernt und später wieder angeschlossen wird? Das System würde blockieren und müsste manuell von einer autorisierten Person freigegeben werden.

    All diese manuellen Eingriffe werden automatisch im System aufgezeichnet.

    Das System vereint alle sicherheitsrelevanten Aspekte zur Risikominimierung für den Betreiber:

    • berührungslose Produktidentifikation via RFID

    • kein Scannen/keine manuelle Datenerfassung notwendig

    • Produktverwechslungen werden ausgeschlossen

    • Hygieneprozesse laufen nur mit freigegebenen Prozesschemikalien

    • höchste Produktqualität und Werterhalt der Anlagen

    • optimale Grundlage für validierte Reinigungsprozesse

    • Archivierung aller relevanten Daten möglich

    In der Praxis

    Die Fachabteilung von neomoscan® ist seit 2007 im Geschäftsfeld der pharmazeutischen und kosmetischen Produktion aktiv.

    Einer unserer Kunden ist die GP Grenzach Produktions GmbH, die ein breites Portfolio an halbfesten Formulierungen – speziell Wund- und Heilsalben – sowie hautpflegende Lotionen der Bepanthen®-Produktpalette produziert und verpackt.

    Die Zusammenarbeit begann bereits vor rund 10 Jahren mit der intensiven Abklärung wichtiger Detailparameter. Die damaligen Planungen für die Ausweitung der Salbenherstellung bei der GP Grenzach Produktionsgesellschaft umfassten eine neue Produktionsanlage für die Bepanthen® Salben- und Lotionenherstellung. Die intensiven Gespräche mit den Planern der Produktionsanlage über die Möglichkeiten des Einsatzes des weigomatic® identSYSTEMs überzeugten die Verantwortlichen der GP Grenzach von den Vorteilen dieser Technologie, die Fehlerquellen beim Aufbereitungsprozess im Vorwege ausschließen kann. Hier wollte man absolut sicherstellen, dass das richtige Produkt zum Einsatz kommt. Daher erhielt Dr. Weigert den Zuschlag für die Belieferung mit den neomoscan®-CP-Produkten und den Einsatz der weigomatic®-Dosiertechnik. Denn gerade in der pharmazeutischen Industrie sind neben der rückstandsfreien Reinigung Prozesssicherheit, Rückverfolgung und Dokumentation unabdingbar.

    Nach intensiven Tests, Optimierungen und der Validierung der Prozesse ging die Anlage 2014 in den Produktionsmodus.

    „Für mich ist die Zukunftssicherung für Grenzach entscheidend – und die erhalten wir vor allen Dingen, wenn wir weiterhin in hoher Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren“, hob damals Dr. Jörg Schirmer, Quality Management Grenzach, hervor.

    Und heute?

    Seit Inbetriebnahme der Anlage bis heute gab es bei der GP Grenzach Produktions GmbH nicht einen einzigen Störfall im Prozess. Regelmäßig wird die Anlage durch den zuständigen Fachberater Felix Bechtel kontrolliert und gewartet. Beide Seiten sind hochzufrieden mit der Wahl des Systems und der Installation. So kann die Produktion sicher weiterlaufen.

    Weitere Informationen:

    Dr. Weigert GmbH & Co. KG, Chemische Fabrik
    Dipl.-Ing. Peter Janssen
    Leitung Vertrieb neomoscan®
    Mühlenhagen 85
    20539 Hamburg
    Tel.: 040-78960-0
    E-Mail: info@drweigert.de
    www.drweigert.de

    Verweise

    *)Radio Frequency Identification (RFID): automatische, berührungslose Erkennung durch elektromagnetische Wellen über ein Sender-Empfänger-System. Es besteht aus einem Transponder (dem Tag auf dem Produktgebinde, der den kennzeichnenden Code enthält) und einem Gerät zum Auslesen.
    Originaldokument