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    Wichtig: Kommunikation mit ALLEN Stakeholdern!

    Editorial

    Sehr geehrte Leser des
    TechnoPharm-Journals,

    es vergeht kaum ein Tag, an dem einem nicht das Schlagwort „Industrie 4.0“ an die Ohren dringt. Diese Zukunftsvision erscheint ihren Propheten so verheißungsvoll, wie es wohl auch Karl Marx mit dem Kommunismus als letzter Stufe der Entwicklung hin zu einem irdischen Paradies der Bauern und Arbeiter unterstellt werden darf. Doch die Entwicklung hin zum Garten Eden der produzierenden Industrie verläuft eher schleppend – kein Wunder angesichts des mit der ganzen Verve einer Nacktschnecke dahinkriechenden Ausbaus der deutschen Breitbandnetze, der unerlässlichen Basis für diese Vision!

    Doch damit diese Vision – gefühlt – nicht erst im 22. Jhd. Realität wird, unternehmen einige Wagemutige erste Schritte. So auch der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI): Dieser hat im Juli 2017 im ZVEI-Führungskreis Industrie 4.0 den Arbeitskreis „IT in Automation“ etabliert. Dieser soll den Austausch zwischen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und Elektroindustrie ankurbeln, um die jeweilige Vision und Ansprüche an Industrie 4.0 zu eruieren und gemeinsame Lösungsansätze zu ermöglichen.

    Auf Prozessautomation in der Pharmaproduktion liegt auch der Fokus der aktuellen TechnoPharm-Ausgabe, etwa mit der Eignungsqualifizierung eines 6-Achs-Roboters. Das Beispiel einer aseptischen Ansatzbereitung demonstriert moderne Fabrikplanung im GMP-Umfeld. In dieselbe Kerbe schlägt die Darstellung der Konzeption einer innovativen Anlage zur automatisierten Hochdurchsatzgranulation. Ein weiterer Beitrag zeigt auf, wie der Einsatz von Asset-Management-Systemen Kosten einsparen und Qualität optimieren kann.

    Der ZVEI-Arbeitskreis „IT in Automation“ wünscht ausdrücklich die Mitwirkung von IT-Unternehmen, um der Industrie 4.0 auf die Sprünge zu helfen. So weit, so gut – doch sei darauf hingewiesen, dass es sich als Milchmädchenrechnung erweisen könnte, zu denken, dass diese Dienstleister auch die Bedürfnisse jeder einzelnen Kundenindustrie gleich mit berücksichtigen. In diesem Sinne wäre die deutsche Pharmabranche gut beraten, sich proaktiv am Industrie-4.0-Etablierungsprozess zu beteiligen – statt das Thema einfach auszusitzen und sich hinterher über mangelnde Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse zu beklagen!

    Ihr

    Jens Renke

    Redaktion TechnoPharm

    Originaldokument