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    Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich

    Editorial

    Ich wette, jeder von Ihnen hat schon einmal an einer Umfrage teilgenommen. Eine offizielle im Auftrag eines Meinungsforschungsinstitutes. Oder eine, die man gar nicht als solche wahrgenommen hat. Zum Beispiel im Hotel, auf diesen kleinen Zetteln neben dem Bett. Wo gefragt wird, ob man mit Bett, Service und Frühstücksei zufrieden war. Unzählige Internet-Bewertungsplattformen sollen uns das Leben leichter machen. Oft werden Fragen gestellt, doch ebenso oft bleibt man die Antwort schuldig. Und leichter wird auch nichts.

    Wir von TechnoPharm haben vor einem knappen Jahr ebenfalls eine Leserbefragung gestartet. Und wollen keinesfalls die Antworten für uns behalten. Und auch gern unsere Gedanken dazu mit Ihnen teilen.

    Wir hatten gefragt, was Ihnen an TechnoPharm gefällt und was Ihnen weniger zusagt. Sie, liebe Leser, haben sich Zeit für die Antworten genommen, was uns sehr gefreut hat. Wissen wir doch selbst um das stets knapper werdende „Gut“ Zeit.

    Nachdem ein – im wörtlichen Sinne – gutes Jahr vergangen ist, möchten wir Ihr Lob und Ihre Kritik noch einmal aufgreifen. Und Ihnen zeigen, was wir aus Ihren Impulsen gemacht haben. Als kleines Dankeschön und auch als Vertrauensbeweis, dass wir – wenn wir um Ihre Meinung bitten – uns diese auch zu Herzen nehmen.

    Ihren Einschätzungen zu den ersten sechs Heften war zu entnehmen, dass Sie mit der inhaltlichen Ausrichtung der TechnoPharm zufrieden sind. Die durch das Peer-Review geprüften Fachbeiträge fanden sowohl mit Blick auf die Zusammenstellung der Rubriken als auch inhaltlich Ihre Zustimmung. Themen wie beispielsweise Reinraum, Prozesstechnik, Maschinen- und Anlagenbau oder auch Automation werden somit auch künftig im Fokus stehen. Ihrer Anregung in Teilen kürzere, dafür aber mehr Fachbeiträge in den einzelnen Ausgaben zu veröffentlichen, kamen wir gern nach.

    Auch haben wir haben Ihrem Impuls folgend keine komplette Ausgabe mehr rund um das Thema „IT“ publiziert. Seit der Umfrage verteilen wir jetzt Beiträge aus dieser Rubrik über das gesamte Erscheinungsjahr. Es gab auch Anmerkungen der Leser, die IT-Beiträge seien in Teilen zu komplex. So dass Ingenieure mit weniger IT Know-How weniger gut von den Inhalten partizipieren. Im Gegenzug merkten die meisten Leser aber an, dass der IT im Pharmaumfeld ein so hoher Stellenwert zukäme, dass man sich anstatt extremer fachlichen Tiefe ein breiteres Spektrum wünsche. Auch hier waren und sind wir bestrebt, Ihnen gerecht zu werden.

    Womit wir zum Umfragezeitpunkt nicht gerechnet haben, war Ihre Einstellung zum Thema „Social Media“. Obwohl – oder vielleicht gerade deshalb? – die Welt immer multimedialer wird, bevorzugt der Großteil der TechnoPharm-Empfänger ein gedrucktes Heft. Nicht selten haben wir von Einzelnen gehört, dass man gerade im Urlaub endlich die Zeit zum Lesen findet. Und dass sich zum Urlaubsschmöker im Koffer auch die eine oder andere Ausgabe der TechnoPharm gesellt. Mal ehrlich: So ein ipad hat schon was, aber andererseits: Man kann keine Eselsohren machen, um nach dem Nickerchen da weiter zu lesen, wo man aufgehört hat. Eigentlich kann man nicht einmal ein Nickerchen machen und das ipad auf der Decke liegen lassen. Zumindest wenn man Wert darauf legt, dass es nach dem Erwachen noch da ist.

    Kurz und gut: Auch hier bleibt dank Ihres offenen Feedbacks und der Kommunikation Ihrer Wünsche alles beim Alten. Wir konzentrieren uns ganz auf die Qualität des gedruckten fachlichen Contents und lassen den Social-Media-Zug ohne uns fahren. Wir investieren unsere Zeit in die Verbesserung der erweiterten und neuen Suchfunktionen auf unserer Verlagsseite. Denn dort stehen alle Fachbeiträge der TechnoPharm online zur Verfügung. Und wer Lust auf mehr hat, nimmt sich einfach die Zeit, in unserem Archiv zu stöbern. Denn wie mir kürzlich eine gute Bekannte sagte: „Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich.“ Stimmt wohl: Unser aller Tage haben nur 24 Stunden. Und so freuen wir uns besonders, dass wir dank der Umfrage wissen, dass Sie sich Zeit nehmen, um unser Journal zu lesen. Um es zu loben oder auch einmal zu kritisieren. Das empfinden wir als Bereicherung und Bestätigung unserer Arbeit. Und nehmen uns gleich noch viel lieber die Zeit, um Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes ein schönes Heft in die Hand und ans Herz zu legen.

    Mit fröhlichen Grüßen

    Ihre

    Kerstin Jarosch

    Originaldokument