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    Bürokratieabbau im Arzneimittelrecht

    europharm

    Verantwortlichkeiten von QP und QPPV harmonisierenHarmonisierung und Optimierung von (e)CTD-DossiersInspektionen und Audits: Digital und kooperativKonsequente Nutzung von ePIZulassungen effizienter und flexibler bewertenEffiziente Durchführung von VariationsverfahrenVariations bei Engpässen effizient gestalten Digitale Prozesse im PharmNet.Bund vereinfachen Meldungen zu LieferengpässenAnforderungen des BfArM an eCTD-EinreichungenInnovation durch bessere Regulierung fördern eAF auch für homöopathische Arzneimittel nutzen
    Keywords: Bürokratie |  Harmonisierung |  Arzneimittelzulassung |  Pharmakovigilanz |  Inspektionen 

    Zusammenfassung

    Das Arzneimittelrecht steht im Spannungsfeld zwischen Patientensicherheit und schneller Verfügbarkeit von Innovationen. Die zunehmende regulatorische Dichte in Europa hat zwar Transparenz und Risikokontrolle verbessert, führt jedoch zugleich zu steigender Komplexität, hohem Ressourcenaufwand und möglichen Innovationshemmnissen. Ein proportionaler Sicherheitsgewinn ist dabei nicht immer erkennbar.

    Der Fachbeitrag plädiert für einen gezielten Bürokratieabbau im Sinne einer qualitativen Optimierung bestehender Regelungen. Im Fokus stehen die Beseitigung von Redundanzen, die Harmonisierung von Verantwortlichkeiten sowie effizientere und digitalisierte Prozesse. Zentrale Ansatzpunkte sind die Vereinheitlichung von Rollen (QP/QPPV), die Verschlankung von Zulassungsdossiers, effizientere Inspektions- und Zulassungsverfahren, die Optimierung von Variationsprozessen sowie die stärkere Nutzung elektronischer Produktinformationen. Ein ausgewogener Regulierungsrahmen kann Effizienz, Innovation und Versorgungssicherheit stärken – bei gleichbleibend hohem Patientenschutz.

    Christina Morhart, · Pierre Fabre Pharma, Dr. Juliane Nießen-Erkel, · CHEPLAPHARM Arzneimittel, Britta Ginnow, Sabrina Jahn, Dr. Boris Thurisch, · BPI

    Korrespondenz:

    Dr. Boris Thurisch
    Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) e. V.,
    Friedrichstr. 148, 10117 Berlin
    bthurisch@bpi.de

    Zusammenfassung

    Das Arzneimittelrecht steht im Spannungsfeld zwischen Patientensicherheit und schneller Verfügbarkeit von Innovationen. Die zunehmende regulatorische Dichte in Europa hat zwar Transparenz und Risikokontrolle verbessert, führt jedoch zugleich zu steigender Komplexität, hohem Ressourcenaufwand und möglichen Innovationshemmnissen. Ein proportionaler

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