
19.10.2026Die Produktion von Batteriezellen erfordert Rein- und Trockenräume mit hoher Partikelreinheit und extrem niedriger Luftfeuchte. Während die Technik solcher Umgebungen gut beschrieben ist, ist der ...
21.10.2026Particle Measuring Systems (PMS), ein weltweit führender Anbieter von Lösungen zur Kontaminationsüberwachung, stellt heute den BioCapt® Single-Use STS Microbial Monitor vor. Die sterile ...
21.10.2026MANN+HUMMEL Air Filtration erweitert sein Portfolio für Reinraumanwendungen um die neue Nanoclass RTM-Reihe von Filterdeckenauslässen. Die neue Produktgeneration umfasst ...
22.10.2026Festo kombiniert Elektrozylinder EPRF und Servomotor EMMH aus Edelstahl. Mit der Kombination des Elektrozylinders EPRF und des Servomotors EMMH, jeweils in Edelstahl, bietet Festo jetzt eine ...
20.10.2026Die Hochschule Furtwangen (HFU) hat in ihrem Research Center in Rottweil ein neues Reinraum-Labor eröffnet. Dort sollen unter anderem Medizintechnik-Produkte hergestellt und erforscht werden. Die ...
Beitrag aus der Ausgabe 2/2026 der Zeitschrift cleanroom & processes
Medizin- und Pharmaprodukte sicher und ressourcenschonend reinigen
Das Spektrum an medizintechnischen Produkten und pharmazeutischen Erzeugnissen, die verpackt werden müssen, ist enorm vielfältig und stellt besondere Anforderungen an die Reinigung während der Herstellung. Dabei ist ein produktspezifisch definiertes Reinheitslevel zuverlässig zu erfüllen. Hinzu kommen regulatorische Vorgaben, die eingehalten werden müssen. Entsprechend ist ein Reinigungsprozess dann für die Herstellung von Medizintechnik- und ...
Beitrag aus der Ausgabe 2/2026 der Zeitschrift cleanroom & processes
Mehr als nur ein Reinigungsprozess
Die industrielle Wertschöpfung befindet sich im Umbruch. Bisherige Absatzmärkte verändern sich, neue Technologien erfordern angepasste Geschäftsmodelle und Produkte. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten bzw. zu stärken, setzen immer mehr Unternehmen auf die Fertigung hochwertiger Produkte und Komponenten mit guten Margen. Der Fokus liegt auf Hightech-Branchen, z. B. Halbleiter-Zulieferindustrie, Elektronikfertigung, E-Mobility, ...

Beitrag aus der Ausgabe 2/2026 der Zeitschrift cleanroom & processes
Weniger Luftwechsel aber mehr Reinheit?
In der Medizin sind sie längst angekommen – zellbasierte Therapeutika. Doch ihre Produktion stellt die Hersteller noch immer vor Herausforderungen, da die Zellprodukte nicht terminal sterilisiert werden können. Ein Team um den japanischen Ingenieur Masahiro Kino-oka zeigt nun, wie sich die Reinheit der aseptischen Kernzone durch cleveres Lüftungsdesign optimieren lässt.Es klingt immer noch ein bisschen nach Science-Fiction: Einem ...
Beitrag aus der Ausgabe 3/2026 der Zeitschrift cleanroom & processes
Ein kritischer Blick auf die Prozesse zwischen Aus- und Anlieferung sensibler Anlagen
Exemplarisch für unterschiedlich prädestinierte Industriezweige sind zusätzlich zu der ISO-Richtlinien-Gruppe ISO 14644 unterschiedliche Normen und Vorgaben zu Reinheitsstandards heranzuziehen: Raumfahrt (ECSS), Pharmazeutische Fertigung (GMP-Leitfaden), Medizintechnik (MDR), Halbleiter (SEMI), Automotive (VDA-19), Batteriezellenproduktion (VDI 5200) usw. Das hier beschriebene Problem ist ihnen aber allen gemeinsam.Das ...


Beitrag aus der nächsten Ausgabe 4/2026 der Zeitschrift cleanroom & processes
(erscheint am 13.11.2026)
Der Mensch wird traditionell als Hauptquelle mikrobiologischer Kontamination betrachtet. Analysen globaler Datensätze zeigen jedoch, dass Umweltmikroorganismen eine oft unterschätzte Rolle spielen. Diese Diskrepanz zwischen Annahme und Realität hat direkte Auswirkungen auf die Ausgestaltung des Umgebungsmonitorings, z. B. im Rahmen von Kontaminationskontrollstrategien. Die quantitative Bewertung human-assoziierter und umweltbedingter Quellen verdeutlicht, dass eine einseitige Fokussierung auf den Menschen zu Fehleinschätzungen in der Ursachenanalyse und damit zu ineffektiven Corrective-and-Preventive-Action(CAPA)-Maßnahmen führen kann. Ferner kann eine unzureichende Verknüpfung physikalischer und mikrobiologischer Parameter die Aussagekraft des Monitorings sowie dessen Beitrag zur Kontaminationskontrolle erheblich reduzieren. Eine systematische, datenbasierte Analyse mikrobieller Diversität kann hingegen als Indikator für komplexe Veränderungen dienen und eine Grundlage für robuste Kontaminationskontrollstrategien schaffen.
