01.04.2026Das Chemieunternehmen Evonik richtet seine strategische Forschungseinheit neu aus. Die Evonik Innovation Factory agiert als unternehmerische Entwicklungseinheit, die technologische Durchbrüche schneller in industrielle Anwendungen überführt. Als Nachfolgerin der Creavis übernimmt sie eine klare Aufgabe: Innovation mit Tempo sowie Markt- und Anwendungsfokus. „Wir richten unser Innovationssystem so aus, dass wir die Zeitspanne von der Entwicklung bis zur Markeinführung deutlich verkürzen“, sagt Christian Eilbracht, Chief Innovation Officer von Evonik. „Die Innovation Factory ist unser Versprechen, aus exzellenter Forschung sichtbaren industriellen Fortschritt zu machen – für uns und unsere Kunden.“
01.04.2026Endress+Hauser hat ein neues Kundenzentrum in Singapur eröffnet und damit seine Präsenz als Technologie- und Anwendungspartner in Südostasien weiter ausgebaut. An der Eröffnungsfeier am 18. März 2026 nahmen unter anderem der Schweizer Botschafter in Singapur, Frank Grütter, Vertreter des Singapore Economic Development Board (EDB), Industriepartner, Medienvertreter und Mitarbeiter teil. Mit einer hochmodernen Durchflusskalibrierungsanlage und einem integrierten Schulungsbereich bietet Endress+Hauser in Singapur die Möglichkeit, Messtechnik praxisnah zu erleben und Prozesse unter realistischen Bedingungen zu simulieren. Die Einrichtung unterstützt Unternehmen aus Branchen wie Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft, Life Sciences, Lebensmittel, Öl und Gas, Chemie, Infrastruktur und der maritimen Wirtschaft.
31.03.2026Der European Health Data Space (EHDS) markiert einen Meilenstein der europäischen Gesundheits- und Datenpolitik: Er schafft den weltweit größten vernetzten Datenraum für hochqualitative Gesundheitsdaten und ermöglicht erstmals, diese europaweit besser für Forschung und Versorgung zu nutzen. Ob dieses Potenzial realisiert wird, entscheidet die nationale Umsetzung. Dazu Han Steutel, vfa-Präsident: „Der EHDS ist eine große Chance für Europa: für bessere Forschung, bessere Versorgung und mehr Innovation. Aber dieses Potenzial entsteht nicht von allein – es hängt an der Umsetzung in den Mitgliedstaaten. Wenn wir hier pragmatisch vorgehen, kann Europa im globalen Wettbewerb deutlich aufholen.“
31.03.2026Sind Krebserkrankungen bald die häufigste Todesursache in Europa und lösen die Herzkreislauf-Erkrankungen als Killer Nr. 1 ab? Davon geht das renommierte Swedish Institute for Health Economics (IHE) aus. Schon heute ist fast jeder vierte Todesfall in Europa (23 Prozent) auf eine Tumorerkrankung zurückzuführen – Tendenz steigend. Das zeigt: Die Länder müssen ihre Anstrengungen in den Bereichen Prävention, Früherkennung, Diagnose und Behandlung verstärken. Das Geld wäre gut investiert.
31.03.2026Wie gelingt es, die Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu stabilisieren? Dazu hat die von Gesundheitsministerin Nina Warken eingesetzte FinanzKommission Gesundheit (FKG) ihren ersten Bericht veröffentlicht. Die Bundesregierung hat nun die Qual der Wahl, welche der 66 Empfehlungen sie umsetzen will. Dazu braucht es Fingerspitzengefühl: Denn unter den Vorschlägen sind Sparmaßnahmen, die das Zeug dazu haben, die Arzneimittelversorgung der Menschen und den Pharmastandort in Deutschland zu schwächen. Die FKG sieht das teilweise anders – hat aber eine wichtige Tatsache vergessen.
31.03.2026Fast jede zweite Demenzerkrankung ließe sich durch umfassende Prävention mit Blick auf 14 gut erforschte Risikofaktoren verhindern. Deshalb sprechen sich die Wissenschaftsakademien – acatech, Leopoldina und Akademienunion – in einer gemeinsamen Stellungnahme für eine stärkere „Datengetriebene Demenzprävention“ aus. Gesundheitsdaten ermöglichen eine bessere individuelle Risikoeinschätzung und eine intensivere Erforschung der komplexen Krankheiten. Davon könnte auch die Prävention weiterer Volkskrankheiten, etwa Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Diabetes, profitieren
31.03.2026BASF Pharma Solutions hat eine weltweite Preiserhöhung für Hilfsstoffe und ausgewählte pharmazeutische Wirkstoffe (APIs) bekanntgegeben. Diese Anpassung unterstreicht das Engagement von BASF, trotz steigender globaler Energie- und Rohstoffkosten eine zuverlässige Versorgung mit qualitativ hochwertigen Produkten im gesamten Portfolio aufrechtzuerhalten. Die Preiserhöhung von bis zu 20 % tritt sofort oder gemäß bestehender Verträge in Kraft. BASF Pharma Solutions wird die Marktentwicklung weiterhin beobachten und zukünftige Anpassungen gegebenenfalls kommunizieren.
31.03.2026Die Eskalation am Persischen Golf hat die fragile Stimmung in der deutschen Wirtschaft weiter eingetrübt. Die erhoffte Erholung wird jäh ausgebremst. Steigende Energie- und Rohstoffpreise erhöhen die Kosten der Industrie, schüren neue Inflationssorgen und dämpfen den Konsum. Auch in der Chemie nehmen die Konjunkturbedenken wieder zu. Sowohl die Bewertung der aktuellen Geschäftslage als auch die Erwartungen für das zentrale Exportgeschäft haben sich negativ entwickelt. Als energieintensiver Sektor ist die Chemie vom Irankrieg besonders betroffen: Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen treiben die Kosten unmittelbar nach oben, während die Auftragsflaute anhält.
31.03.2026Vetter, ein global agierender Dienstleister für Pharma- und Biotechunternehmen zur Herstellung lebensnotwendiger und lebensverbessernder Medikamente, erhält den CDMO Leadership Award 2026 als CDMO des Jahres in der Kategorie „Finished-Dose“. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen, die sich durch besondere Leistungen im Bereich Engagement, Qualität und technisches Know-how hervortun und unterstreicht Vetters Rolle als verlässlicher Partner für die Biopharmaindustrie. Die Award-Gewinner wurden im Rahmen der DCAT Week am 25. März 2026 in New York bekannt gegeben.
31.03.2026Steigende Energiekosten, wachsende Qualitätsanforderungen und strengere regulatorische Vorgaben erhöhen den Druck auf produzierende Unternehmen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Anlagenverfügbarkeit und Effizienz. Wägetechnik- und Inspektionslösungen gewinnen vor diesem Hintergrund an Bedeutung, da sie helfen, Prozesse stabil zu halten, Qualität zu sichern und Ressourcen gezielt einzusetzen. Der Maschinenbauer Minebea Intec stellt auf der Interpack 2026 in Düsseldorf entsprechende Lösungsansätze vor.
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