22.05.2026Rund 6.000 Menschen weltweit versorgt die Miltenyi Biotec B.V. & Co. KG mit Hauptsitz in Bergisch Gladbach aktuell jedes Jahr mit innovativen Zell- und Gentherapien. Die Nachfrage steigt immer weiter – und mit ihr auch der Bedarf an Produktionskapazitäten. Deshalb investiert das global agierende Biotechnologie- und Biomedizin-Unternehmen mit rund 4.600 Mitarbeitenden weltweit in den Ausbau des Standorts in Köln. Miltenyi Biotec kernsaniert dort einen ehemalig für pharmazeutische Herstellungs- und Verpackungsprozesse genutzten Gebäudekomplex. Unter dem Namen Cologne Clinical Products Miltenyi Biotec (CPMB) werden künftig Reagenzien für klinische Anwendungen hergestellt. Vor kurzem hat das Projekt mit der Installation der prozesstechnischen Anlagen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE unterstützt Miltenyi Biotec bei der zukunftsweisenden Transformation.

22.05.2026Viele Digitalisierungsprojekte im pharmazeutischen Mittelstand enden als Investitionsruinen. Sie scheitern nicht an zu wenig Budget oder schlechter Technologie, sondern an fehlender Reihenfolgekompetenz. Innovative Lösungen werden umgesetzt, bevor stabile Grundlagen vorhanden sind: unklare Rollen, uneinheitliche Prozesse, mangelhafte Datenqualität, technische Schulden. Der Beitrag zeigt, weshalb bestehende Rahmenwerke zwar wertvolle Orientierung bieten, aber nicht ausreichen, um Digitalvorhaben zuverlässig zum Erfolg zu führen.
21.05.2026Biesterfeld hat die Mehrheitsbeteiligung an dem südkoreanischen Unternehmen OSP erworben, einem führenden Distributor von Spezialchemikalien und Polymeren für industrielle Anwendungen. Gründer D. W. Kim bleibt als Joint-Venture-Partner weiterhin aktiv im Unternehmen tätig. Das Signing fand am 12. Mai statt.
21.05.2026Was nach Science-Fiction klingt, ist im KIWI Biolab der TU Berlin bereits Realität: Ein vollautomatisiertes Hightech-Labor, in dem KI-gesteuerte Roboter Experimente selbstständig planen und auswerten. Dieses Know-how fließt künftig auch in das neue Forschungszentrum „Der Simulierte Mensch“ (Si-M) von TU Berlin und Charité ein. „Mich hat schon immer interessiert, wie man neue biologische Prozesse möglichst schnell vom Labor in die Praxis bringen kann“, erklärt Prof. Dr. Peter Neubauer. Der Mikrobiologe untersucht, wie Bakterien oder Hefen in Bioreaktoren optimal wertvolle Substanzen wie Proteine für die Pharma-Industrie produzieren. Die Herausforderung dabei: Organismen reagieren empfindlich auf Maßstabsvergrößerungen. Ein Erfolg im Milliliter-Bereich garantiert keine Funktionalität im industriellen Kubikmeter-Maßstab. Vor einer Nutzung muss daher präzise ermittelt werden, unter welchen Bedingungen die mikrobiellen Fabrikanten ihre Aufgabe am effizientesten erfüllen.
21.05.2026Auch bei Seitenkanalverdichtern und industriellen Gebläsen verändern sich die Marktbedingungen spürbar. Für Maschinenbauer, Produktionsbetriebe und Instandhaltungsabteilungen gewinnt deshalb die frühzeitige Planung von Ersatzbeschaffungen und Projektkomponenten zunehmend an Bedeutung.
21.05.2026BioNxt Solutions Inc., ein innovatives Biowissenschaftsunternehmen, das sich auf fortschrittliche Systeme zur Verabreichung von Medikamenten spezialisiert hat, freut sich, bekannt zu geben, dass sein Programm für oral lösliche Semaglutid-Filme („ODF“) in Zusammenarbeit mit dem deutschen Arzneimittelentwicklungspartner Gen-Plus GmbH in die aktive pharmazeutische Entwicklungsphase eingetreten ist. Dieser Fortschritt stellt einen bedeutenden strategischen Meilenstein für BioNxt dar, da das Unternehmen sein Know-how im Bereich sublingualer Dünnfilm-Arzneimittelabgabesysteme über neurologische und Autoimmunerkrankungen hinaus auf den schnell wachsenden globalen Markt für GLP-1-Therapeutika ausweitet.
21.05.2026In Bremen findet vom 17. bis 20. September 2026 die 134. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) statt. Traditionell trägt die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) mit einer wissenschaftlichen Sitzung und der Verleihung der Liebig-Denkmünze zu der Veranstaltung bei. Preisträger ist in diesem Jahr Professor Dr. Dr. h.c. Peter H. Seeberger, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam. Im Rahmen der Veranstaltung zeichnet die GDCh außerdem Professor Dr. Erhard Meyer-Galow als Ehrenmitglied aus.
21.05.2026Die Bundesregierung unterzeichnet gemeinsam mit Frankreich eine begrüßenswerte Erklärung zur Stärkung der pharmazeutischen Industrie in Europa und treibt gleichzeitig in Deutschland mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ein Sparpaket voran, das genau diese Ziele frontal angreift. Dazu sagt der Pharma Deutschland Vorstandsvorsitzende Jörg Wieczorek: „Angesichts der systematischen und strukturellen Standortschwächung, die im GKV-Betragssatzstabilisierungsgesetz für die deutsche Pharmaindustrie vorgesehen ist, fällt es schwer, als Pharmaunternehmen der gemeinsamen Erklärung Deutschlands und Frankreichs zur „Stärkung der pharmazeutischen Industrie in Europa“ Glauben zu schenken."
21.05.2026Europas Industrie steht unter Druck. Drei tiefgreifende Schocks haben die Wettbewerbsfähigkeit wichtiger Branchen geschwächt: Chinas Aufstieg als Industrienation, die Energiekrise und die US-Zollpolitik seit 2025. In allen drei Fällen verlor Deutschland mehr an Boden als andere große EU-Länder. Zugleich ist keiner dieser Schocks nur ein vorübergehender Dämpfer. Sie verändern die Wettbewerbslandschaft strukturell. Europas Antwort darauf wäre in großen Teilen die eigene Stärke. Doch vor allem das Gewicht des eigenen Binnenmarkts bleibt als größtes Potenzial ungenutzt.
21.05.2026Die Verarbeitung hochaktiver pharmazeutischer Wirkstoffe (High Potent Active Pharmaceutical Ingredients, kurz: HPAPI) stellt die Industrie vor wachsende Anforderungen an Sicherheit, Reinigbarkeit und Prozessintegration. Hier gewinnen High-Containment-Konzepte zunehmend an Bedeutung, da Bedienpersonal, Produkt und Produktionsumgebung zuverlässig geschützt werden müssen. Fette Compacting hat deshalb auf der Interpack 2026 erste Einblicke auf die „FE WiP“, eine neue High-Containment-Lösung für die Tablettenproduktion, gewährt. Diese soll voraussichtlich 2027 offiziell vorgestellt werden. Im Fokus stehen der Schutz der Bediener, ein hoher Automatisierungsgrad durch den Einsatz von Robotik sowie die Reinigbarkeit der Anlage. Diese kombiniert automatisierte Wash-in-Place-Prozesse (WiP), Isolatortechnologie und integrierte Prozesssysteme für die Verarbeitung hochpotenter Wirkstoffe bis OEB6.
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