23.03.2026Touchlight gibt in Zusammenarbeit mit New England Biolabs (NEB®) die Markteinführung des EnClose™ Cell-free dbDNA™ Synthesis Kits bekannt. Diese neue Tischlösung ermöglicht die schnelle enzymatische Herstellung der von Touchlight entwickelten doggybone DNA™ (dbDNA™). Dieses lineare, kovalent geschlossene, doppelsträngige DNA-Format bietet Forschern eine schnelle, zellfreie Alternative zu herkömmlicher Plasmid-DNA und trägt der steigenden Nachfrage nach Nukleinsäure-Therapeutika Rechnung.
23.03.2026LASER COMPONENTS ist ab sofort deutscher Vertriebspartner für kryogen gekühlte MCT-Detektoren (Mercury Cadmium Telluride – HgCdTe) von VIGO Photonics. Diese Technologie wird vor allem in der FTIR-Spektroskopie im langwelligen Infrarotbereich eingesetzt. Stickstoffgekühlte MCT-Detektoren ermöglichen präzise Messungen bis über 20 µm und erfüllen Leistungsanforderungen, die nur durch sehr niedrige Temperaturen (77 Kelvin) erreicht werden können. Damit eignen sie sich hervorragend für Anwendungen in der wissenschaftlichen Spektroskopie, der Gasanalytik, der Umweltüberwachung oder der industriellen Prozesskontrolle.
23.03.2026Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM hat den Verkauf seines Standorts in Braunschweig an die AveThera GmbH erfolgreich abgeschlossen. Durch den Verkauf wird der Standort in Braunschweig nun von einem jungen Unternehmen übernommen, das die vorhandenen Kompetenzen und Infrastrukturen nutzen möchte, um innovative Lösungen zu entwickeln. Aufgrund des stark industriell geprägten Geschäftsmodells des Bereichs Pharmazeutische Biotechnologie des Fraunhofer ITEM am Standort Braunschweig forcierte die Institutsleitung gemeinsam mit der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft die Übernahme des Standorts und seiner Mitarbeitenden durch ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Das Angebot des Standorts Braunschweig stieß auf großes Interesse zahlreicher Biotech-Unternehmen. Die neue Eigentümerin bringt frische Perspektiven und Ressourcen mit, die eine optimale Nutzung der bestehenden Technologien und Talente ermöglichen.
23.03.2026Evotec SE gab bekannt, dass ihr Partner Bristol Myers Squibb (BMS) eine klinische Phase-1-Studie zur Bewertung des CELMoD-Wirkstoffs BMS-986506, eines Cereblon-E3-Ligase-Modulators, bei klarzelligem Nierenzellkarzinom, der häufigsten Form von Nierenkrebs, begonnen hat. Der Beginn der ersten klinischen Studie am Menschen stellt einen bedeutenden Fortschritt in der strategischen Zusammenarbeit zur Proteindegradation dar. Ein neuartiger CELMoD-Kandidat, auch „molekularer Klebstoff“ genannt, wurde mithilfe der leistungsstarken und vollintegrierten Wirkstoffforschungsplattform von Evotec entwickelt und wird nun klinisch erprobt. Diese Plattform kombiniert hochleistungsfähiges Multi-Omics-Screening mit KI-gestützter Datenanalyse und Wirkstoffdesign und regt Krebszellen gezielt dazu an, krankheitsverursachende Proteine ??zu eliminieren. Für diesen klinischen Fortschritt erhält Evotec eine Meilensteinzahlung in Höhe von 10 Millionen US-Dollar.
23.03.2026Biotium, ein führender Anbieter von Fluoreszenzreagenzien und -kits für die Life-Science-Forschung, gibt die Markteinführung des ViaPlex™ 2-Farben-Zell-Barcoding-Kits bekannt . Durch die Kombination von Fluoreszenzfärbung mit zwei reaktiven Farbstoffen ermöglicht das ViaPlex™-Kit Forschern die Markierung und Kombination von bis zu 15 verschiedenen Zellpopulationen für Multiplex-Analysen in einem einzigen Reaktionsgefäß. Dies reduziert den Reagenzienverbrauch und die Probenlaufzeit, ohne die Datenqualität zu beeinträchtigen.
23.03.2026Der pneumatische Förderregler GUC-C der Schweizer Gericke Gruppe setzt neue Maßstäbe für die Prozesssteuerung in der pneumatischen Förderung. Konzipiert für Branchen, in denen Effizienz, Sicherheit und Integration entscheidend sind, optimiert der GUC-C den Betrieb von Dichtstromförderanlagen in der Lebensmittel-, Chemie-, Pharma-, Mineralien- und Spezialindustrie. Dank seiner modularen Architektur und der benutzerfreundlichen Oberfläche ist er die ideale Wahl für Neuinstallationen und die Modernisierung bestehender Förderanlagen.
23.03.2026»PAnDA« setzt auf digitale Produktpässe und Künstliche Intelligenz (KI), um Recycling und Demontage von Produkten effizienter zu machen. Hierfür werden an mehreren Standorten in Deutschland neue Lösungen für nachhaltige Produktentwicklung und Ressourcenschonung geschaffen. Das Fraunhofer IPA leitet das Projekt und bringt umfangreiche Expertise zur roboterbasierten und KI-gestützten Demontage ein.
23.03.2026AL-S Pharma AG, ein Biotechnologieunternehmen in der klinischen Entwicklungsphase, das humane Antikörper gegen fehlgefaltete Proteine im Zusammenhang mit amyotropher Lateralsklerose (ALS) erforscht und entwickelt, gab die Präsentation neuer klinischer Daten aus der globalen Phase-2-Studie (AP-101-02) bekannt. In dieser Studie wird das führende Produkt des Unternehmens, AP-101, bei ALS-Patienten untersucht. AP-101 ist ein in der Entwicklung befindlicher, aus menschlichem Material gewonnener Antikörper gegen fehlgefaltete Superoxiddismutase 1 (SOD1). AP-101 soll die Ausbreitung der SOD1-Pathologie im zentralen Nervensystem von ALS-Patienten hemmen und so das körpereigene Immunsystem bei der Beseitigung dieser schädlichen Proteine unterstützen.
23.03.2026Seit 2011 gibt es das AMNOG-Verfahren: Es spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung von Patient:innen mit Arzneimittelinnovationen. Im AMNOG wird der Zusatznutzen neuer Therapien bewertet. Dadurch soll es eine angemessene Preisgestaltung sicherstellen und einen schnellen Zugang ermöglichen. Doch gerade bei Arzneimitteln gegen seltene Erkrankungen sowie Gen- und Zelltherapien (ATMPs) zeigt die Nutzenbewertung strukturelle Schwächen. Sie können dazu führen, dass die Menschen in Deutschland nicht nach dem neuesten Stand der Medizin versorgt werden. Die Pharmainitiative Bayern legt in einem Positionspapier dar, was sich ändern muss. Sie fordert ein „AMNOG 2.0“.
23.03.2026Seit mehr als einem Jahr ist die EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) in Kraft. Diese sieht eine vierte Reinigungsstufe in Kläranlagen vor, um Mikroverunreinigungen aus dem kommunalen Abwasser zu entfernen. Die Kosten dafür sollen die Verursacher – Arzneimittelhersteller und Kosmetikindustrie – tragen. Stichwort „erweiterte Herstellerverantwortung“. Doch Expert:innen haben bereits vor den damit verbunden Konsequenzen gewarnt. Wie sinnvoll das Prinzip „Wer verschmutzt, zahlt“ ist, haben Expert:innen in einem Fachgespräch der Grünen Bundestagsfraktion diskutiert.
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