20.05.2026Für den medizinischen Fortschritt sind klinische Studien unverzichtbar. Sie verbinden Forschung und Patientenversorgung und eröffnen neue Perspektiven in der Behandlung von Krebs. Gleichzeitig bieten sie Krebserkrankten die Möglichkeit, Zugang zu neuen Therapien zu bekommen und einen Beitrag zu deren Entwicklung zu leisten. Wie laufen klinische Studien in der Onkologie ab, wer kann daran teilnehmen und welche Chancen und Risiken gibt es? Zum Tag der klinischen Forschung am 20.05. liefert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums Antworten.
20.05.2026Rund 6.000 Menschen weltweit versorgt die Miltenyi Biotec B.V. & Co. KG mit Hauptsitz in Bergisch Gladbach aktuell jedes Jahr mit innovativen Zell- und Gentherapien. Die Nachfrage steigt immer weiter – und mit ihr auch der Bedarf an Produktionskapazitäten. Deshalb investiert das global agierende Biotechnologie- und Biomedizin-Unternehmen mit rund 4.600 Mitarbeitenden weltweit in den Ausbau des Standorts in Köln. Miltenyi Biotec kernsaniert dort einen ehemalig für pharmazeutische Herstellungs- und Verpackungsprozesse genutzten Gebäudekomplex. Unter dem Namen Cologne Clinical Products Miltenyi Biotec (CPMB) werden künftig Reagenzien für klinische Anwendungen hergestellt. Vor kurzem hat das Projekt mit der Installation der prozesstechnischen Anlagen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE unterstützt Miltenyi Biotec bei der zukunftsweisenden Transformation.
20.05.2026Eine neue künstliche Intelligenz zur Reduktion von Tierversuchen haben Forschende der Goethe-Universität und der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP entwickelt. Die KI namens genESOM wurde darauf trainiert, die Struktur kleiner Datensätze zu “lernen“. Das Gelernte nutzt die KI, um neue Datenpunkte zu generieren. Diese Datenpunkte geben die Eigenschaften der im Versuch erhobenen Daten so korrekt wieder, als ob sie ebenfalls im Laborexperiment erhoben worden wären. Künftig könnten mittels „genESOM“ bei der Testung neuer Wirkstoffe zwischen 30 und 50 Prozent weniger Versuchstiere benötigt werden.
20.05.2026Die Anforderungen an die globale Pharma-Logistik steigen kontinuierlich. Vor allem Biopharmazeutika, Zell- und Gentherapien sowie temperaturempfindliche Arzneimittel benötigen hochverfügbare und durchgängig kontrollierte Transportketten. DHL reagiert darauf mit dem weiteren Ausbau seiner transatlantischen Pharma-Kühlkette. Im Mittelpunkt steht die Luftfrachtverbindung zwischen den Drehkreuzen Brüssel und Cincinnati, die gezielt für temperatursensible Healthcare-Sendungen erweitert wurde. Parallel investiert das Unternehmen in zusätzliche Kühlketteninfrastruktur, neue Materiallösungen und GDP-konforme Bodenprozesse.
20.05.2026Mit der erwarteten Veröffentlichung des ersten europäischen Bewertungsberichts im Rahmen von EU-HTA steht die Nutzenbewertung in Deutschland vor einem wichtigen Praxistest. Erstmals kann ein nationales AMNOG-Verfahren auf einer europäischen Bewertung aufbauen. „Europa ist dann am besten, wenn es Dinge einfacher macht. Mit der Europäischen Nutzenbewertung haben wir endlich wieder eine solche Chance. Und es liegt an den Nationalstaaten, jetzt nicht im Weg zu stehen! Das sogenannte EU-HTA soll Verfahren vereinfachen, Doppelarbeit vermeiden und Innovationen schneller zu den Patientinnen und Patienten bringen. Dafür muss die europäische Bewertung im AMNOG-Verfahren konsequent genutzt werden. Sie darf nicht zu einer zusätzlichen bürokratischen Ebene in Europa werden“, sagt dazu vfa-Präsident Han Steutel.
20.05.2026Startschuss für das mit 1,3 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt MastCURe. Der Berliner Standort Immunologie und Allergologie IA des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP forscht in den nächsten drei Jahren zusammen mit Allegria Therapeutics und Cube Biotech an einem neuartigen Therapieansatz zur Behandlung chronischer Nesselsucht.
20.05.2026Wer Gefahrstoffe sicher handhaben will, braucht mehr als einen feuerfesten Schrank und ein bisschen Absperrband. Das weiß jeder, der schon einmal einen Betrieb auf Herz und Nieren geprüft hat. DENIOS weiß das seit 40 Jahren – und liefert deshalb keine Einzellösungen von der Stange, sondern durchdachte Sicherheitskonzepte, die wirklich zusammenpassen. Konzepte, die nicht beim ersten Audit ins Wanken geraten.
20.05.2026Santhera Pharmaceuticals schlägt vor, Dr. Srishti Gupta, MD, MPP, MPhil, auf der bevorstehenden ordentlichen Generalversammlung am 26. Mai 2026 als unabhängiges Verwaltungsratsmitglied zu wählen.
20.05.2026Mit der Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte verfolgte der Europäische Gesetzgeber das Ziel, ein hohes Schutzniveau für Patienten zu gewährleisten. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden die Anforderungen an das Inverkehrbringen von Medizinprodukten verschärft. Die noch immer andauernde Implementierungsphase zeigt indes, dass die Hürden an zahlreichen Stellen zu hoch gelegt wurden. Aus der berechtigten Sorge um die Patientensicherheit wurde mit der Medical Device Regulation (MDR) ein elementares Problem für die Patientenversorgung, da z. T. lebenswichtige Produkte nicht mehr zur Verfügung stehen. Dem versuchte der Gesetzgeber mehrfach zu begegnen, indem er etwa Übergangsfristen verlängerte. Ende 2024 folgte die Erkenntnis, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen. Konsequenz: die MDR wird nunmehr umfassend überarbeitet.
19.05.2026Pharma Deutschland und der Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI) haben ihr gemeinsames Positionspapier zum Thema perfluorierte und polyfluorierte Alkylsubstanzen „PFAS“ aus dem Jahr 2025 vor dem Hintergrund der Stellungnahme des Ausschusses für Risikobewertung (RAC) und dem Entwurf der Stellungnahme des Ausschusses für sozioökonomische Analyse der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) aktualisiert und jetzt veröffentlicht.
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