17.03.2026Der Arzneimittelhersteller R-Pharm Germany GmbH mit Sitz in Illertissen hat beim zuständigen Amtsgericht Neu-Ulm die Einleitung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens beantragt. Mit Beschluss vom 12. März 2026 bestellte das Gericht Rechtsanwalt Markus Fröhlich von der Kanzlei FRÖHLICH Rechtsanwälte Insolvenzverwalter Steuerberater zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Die R-Pharm Germany GmbH, die auf eine seit 1849 bestehende Firmengeschichte zurückblickt, entwickelt, produziert und versendet Arzneimittel für Kunden in rund 150 Ländern weltweit.
17.03.2026Die Virologie ist ein zentrales Gebiet der Labormedizin und umfasst alles von der Diagnostik und Prävention bis hin zur Therapie. Vom 17. bis 20. März 2026 veranstaltet die Gesellschaft für Virologie ihre 35. Jahrestagung im Hörsaalzentrum Chemie auf dem Life Science Campus der Universität Heidelberg. Freuen Sie sich auf ein spannendes Programm mit Keynote-Vorträgen führender Experten, die die neuesten Erkenntnisse aus Grundlagenforschung, klinischer Virologie und innovativen Technologien präsentieren.
17.03.2026Der Life-Science-Konzern Sartorius bringt ein integriertes System für die Produktion und Qualitätskontrolle autologer Zelltherapien auf den Markt. Die modulare Zelltherapie-Plattform Eveo wurde entwickelt, um strukturelle Produktionsengpässe zu beheben, die die Skalierbarkeit und den Patientenzugang zu transformativen Therapien wie CAR-T-Zelltherapien einschränken. Mit dieser Innovation präsentiert Sartorius einen grundlegend neuen Ansatz für die Zelltherapieproduktion und stärkt damit seine Position im dynamischen Markt für innovative Therapien.
17.03.2026Ziel von »KIRR Real: Reallabor für rechtskonforme KI und Robotik« des Fraunhofer IPA und der ARENA2036 war, Unternehmen in Baden-Württemberg bei der Umsetzung des EU AI Acts sowie der ab 2027 geltenden EU-Maschinenverordnung zu unterstützen. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit 15 Unternehmen sind jetzt veröffentlicht und dienen Unternehmen mit ähnlichen Anwendungen zur Orientierung für die rechtssichere Entwicklung von KI- und Robotikanwendungen.
17.03.2026Wissenschaftler der Universität Cambridge haben eine neue Methode entwickelt, um komplexe Arzneimittelmoleküle mit Licht statt mit giftigen Chemikalien zu verändern - eine Entdeckung, die die Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln beschleunigen und verbessern könnte. Die in der Zeitschrift Nature Synthesis veröffentlichte Studie stellt eine so genannte "Anti-Friedel-Crafts"-Reaktion vor. Bei einer klassischen Friedel-Crafts-Reaktion werden starke Chemikalien oder Metallkatalysatoren unter harten Versuchsbedingungen eingesetzt. Das bedeutet, dass die Reaktion nur in den frühen Stadien der Arzneimittelherstellung stattfinden kann und viele weitere chemische Schritte folgen, um das endgültige Arzneimittel herzustellen.
17.03.2026Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions, ein Mitglied der globalen Busch Group, präsentiert seine Lösungen für die pharmazeutische Verpackungs- und Qualitätskontrolle auf der PDA Parenteral Packaging Conference. Die internationale Fachkonferenz der Parenteral Drug Association (PDA) findet am 14. und 15. April 2026 in München statt und richtet sich an Experten aus Pharmaindustrie, Regulierung und Verpackungstechnologie. Die Integrität von Primärverpackungen ist entscheidend für die Qualität parenteraler Arzneimittel und damit für die Patientensicherheit. Pfeiffer stellt auf der Konferenz das Dichtheitsprüfgerät AMI 1000 vor, das speziell für regulierte pharmazeutische Produktionsumgebungen entwickelt wurde. Es ermöglicht eine deterministische, nicht-destruktive Integritätsprüfung von Behälterverschlüssen (CCIT) und unterstützt Pharmaunternehmen dabei, regulatorische Anforderungen sicher und effizient umzusetzen.
17.03.2026Mit Romana Binder als neuer Geschäftsführerin bündelt die Vitrasan GmbH ihre Stärken, fördert Innovationen und sorgt als Marktführer im CBD-Bereich für nachhaltiges Wachstum.
17.03.2026Auch im letzten Quartal 2025 bleibt die Lage der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie angespannt. Trotz einer leichten Erholung bei einigen Industriekunden am Jahresende - ausgelöst durch vereinzelte Großaufträge - setzte sich in der Chemie die Talfahrt fort: Produktion, Preise und Umsatz waren erneut rückläufig. Die Kapazitätsauslastung blieb erneut unter der Rentabilitätsschwelle. Die Bilanz der Pharmaindustrie war hingegen positiv: Sie stabilisierte mit ihren Zuwächsen das Gesamtbild. Doch auch im Pharmabereich nehmen die Sorgen zu. Fest steht: Die Branche leidet insgesamt unter einer schwachen Industriekonjunktur, hohem Importdruck und einem intensiven Preiswettbewerb. Zudem sorgt der Irankrieg für weitere Risiken durch die Blockade der Straße von Hormus. Diese gehen über die Öl- und Gasversorgung hinaus. Es besteht die Sorge ernster, zunehmender Versorgungsengpässe bei Rohstoffen - zum Beispiel bei Ammoniak und Phosphat, Helium und Schwefel. Zusätzlich gibt es erste Hinweise auf Störungen bei internationalen Lieferketten.
17.03.2026Pharma Deutschland begrüßt ansteigende Nutzung der pDL als zukunftssichernde Entwicklung für die Apotheken in Deutschland
17.03.2026Die deutsche Chemieindustrie bleibt auch zum Jahresende 2025 in einer schwierigen Lage. Während die Pharmaindustrie ihre Produktion ausweiten konnte, setzte sich in der Chemie der Abwärtstrend fort. Produktion, Preise und Umsatz entwickelten sich rückläufig. Gleichzeitig blieb die Kapazitätsauslastung der Anlagen deutlich unter der wirtschaftlich notwendigen Rentabilitätsschwelle.
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