
23.06.2020Der komplexe Herstellungsprozess von nanopartikulären Diagnostika oder Therapeutika profitiert derzeit nur wenig von den Vorteilen der Automatisierung. Eine der größten Herausforderungen dabei ist die Etablierung von Herstellungsverfahren, die eine reproduzierbare Produktqualität sicherstellen, um den regulatorischen Anforderungen eines medizinischen oder pharmazeutischen Produkts gerecht zu werden. Durch eine automatisierte und skalierbare Produktionsplattform lassen sich die Qualität und die Vielseitigkeit entwickelter Nanopartikel (NP) steigern und regulatorische Anforderungen durch eine selbstständige elektronische Dokumentation des Herstellungsprozesses unterstützen.
22.06.2020Strategie legt das enorme Potenzial direkter Kohlenstoff-Wasserstoff-Funktionalisierungen für die medizinische Chemie offen / Um Medikamente gezielt weiter entwickeln zu können, werden bislang aufwendige Verfahren eingesetzt, die nicht nur teuer sind, sondern auch eine große Menge unerwünschter Abfallprodukte erzeugen. Wissenschaftlern unter Leitung der Universität Göttingen ist es jetzt gelungen, eine ressourcenschonende, nachhaltigere Alternative zu etablieren: durch eine Strukturänderung des ursprünglichen Medikaments direkt, also post-synthetisch ermöglicht. So können nicht nur die Anzahl der Syntheseschritte drastisch reduziert, sondern auch komplexe und herausfordernde Strukturen hergestellt werden. Die von Prof. Dr. Lutz Ackermann vom Institut für Organische und Biomolekulare Chemie der Universität Göttingen entwickelte Strategie legt das enorme Potenzial direkter Kohlenstoff-Wasserstoff-Funktionalisierungen für die medizinische Chemie offen. Damit können zielgenaue Modifikationen, eine sogenannte Methylierung, einzelner Positionen in unterschiedlichen Medikamenten herbeigeführt werden. Die gesteigerte Wirkung der Medikamente durch diese Methylierung wird in der medizinischen Chemie als „magischer Methyleffekt“ bezeichnet, allerdings stellte die Synthese solcher Analoga bisher ein zentrales Problem dar. „Die Strategie basiert auf der Umwandlung von C-H-Bindungen“, sagt Ackermann. „Diese ist aufgrund der starken Bindung zwischen Kohlenstoff und Wasserstoff selbstverständlich nicht einfach zu realisieren und insbesondere in Anbetracht der Vielzahl an chemisch ähnlichen C-H-Bindungen ist die Kontrolle über die Selektivität eine große Herausforderung.“
22.06.2020„Mit Gavi gegen COVID-19“ titelte kürzlich das Internetportal der Tagesschau und Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte in einer Rede am 4. Juni: „Durch COVID-19 ist die Arbeit von Gavi noch wichtiger geworden.“ Den Begriff „COVID-19“ kennen inzwischen alle. Aber wer oder was genau ist Gavi? Eine Spurensuche. / Angela Merkel ließ es sich nicht nehmen, persönlich das Wort zu ergreifen: „Gemeinsam wollen und können wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch in den nächsten Jahren 300 Millionen Kinder geimpft werden können, um sie vor lebensbedrohlichen Krankheiten zu schützen“, sagte sie zu Beginn ihrer Rede bei der internationalen Geberkonferenz für Gavi, „wir wollen und wir können so für über 300 Millionen junge Menschen die Chance auf eine gesunde Entwicklung erhöhen.“
22.06.2020Am 19. Juni 2020 wurde die MedTec Medizintechnik GmbH aus Wetzlar bereits zum vierten Mal mit dem Innovationspreis TOP 100 Top-Innovator 2020 ausgezeichnet. Besonders hervorzuheben ist, dass der Weltmarktführer bei der MBST Kernspinresonanz-Therapie diesmal den zweiten Platz im Gesamtranking seiner Klasse gemacht hat. Nur wer sich mit Veränderungen und über Innovationen proaktiv weiterentwickelt, kann auf Dauer gewinnen
22.06.2020n diesen herausfordernden Zeiten ist die Arbeit von karitativen Einrichtungen und ehrenamtlichen Helfern besonders wichtig. Das weiß auch die Firma Juzo, die als engagiertes Familienunternehmen und wichtiger Arbeitgeber der Region die unverzichtbaren Helfer gerne unterstützt. Neben der laufenden Produktion wurden dafür mit großem Engagement der Mitarbeiter verschiedene Arten von Behelfsmasken auf den Strick- und Nähmaschinen gefertigt. So konnten mehrere Hundert mit ganz viel Herzblut gefertigte Masken vom JUZO Geschäftsführer Jürgen Gold an Herrn Bürgermeister Klaus Habermann übergeben werden. Die Behelfsmasken werden mit tatkräftiger Unterstützung der Stadt sukzessive an karikative Einrichtungen und ehrenamtliche Helfer verteilt.

22.06.2020Infolge stetig wachsender Qualitätsanforderungen und Erwartungshaltungen, wie zum Beispiel die Oberflächenbeschaffenheit, die Dämmungseigenschaften, der Brandschutz, sind diese Anforderungen über Sandwichverfahren oder für Beschichtungstechnologien sowie Extrusionstechnologien zum Beispiel in der kunststoffverarbeitenden Industrie und vielen anderen Bereichen der chemischen Industrie unabdingbar. Der wirtschaftliche Umgang mit ungewünschten Agglomerationen ist hier eine wesentliche Voraussetzung. Traditionell werden Agglomerationen durch Klassieren der Pulver über ein Vibrationssieb auf einem oft unwirtschaftlichen Weg entfernt.
22.06.2020Ein gängiges Medikament gegen Depressionen bietet sich möglicherweise auch als Mittel zur Behandlung von Covid-19 an. Das zeigt eine neue Studie Würzburger Wissenschaftler, die jetzt auf einem Preprint-Server veröffentlicht wurde. Seit mehr als vier Jahrzehnten wird der Wirkstoff Fluoxetin beim Menschen zur Behandlung von Depressionen und weiteren psychischen Erkrankungen eingesetzt. Jetzt könnte das Medikament auch im Kampf gegen Covid-19 zum Einsatz kommen. Wie eine Studie von Virologen und Chemikern der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) zeigt, hemmt Fluoxetin die Vermehrung der Viren vom Typ SARS-CoV-2 deutlich.
22.06.2020Zahlreiche klinische Studien zu COVID-19 sind geplant oder schon angelaufen. Auf valide Daten und evidenzbasierte Ergebnisse müssen wir aber noch warten. Auf der Suche nach neuen Medikamenten und der richtigen Therapiewahl spielt aber auch die Grundlagenforschung eine wesentliche Rolle. Besonders innovative, vielversprechende und tierversuchsfreie Ansätze kommen von den Immunologen Wilfried Posch und Doris Wilflingseder von der Medizin Uni Innsbruck.
22.06.2020Mit dem markierungsfreien Biolayer-Interferometer Octet K2 finden Sie den Einstieg in die automatisierte Messung von molekularen Wechselwirkungen bei moderatem Durchsatz. Die patentierte 2-Kanalmessung erlaubt Ihnen die parallele Messung von 2 Proben und spart somit Zeit. Charakterisieren Sie schnell und unkompliziert Protein-Protein-Wechselwirkungen, Protein-Small Molecule-Wechselwirkung, bestimmen sie die Affinität oder einfach die Konzentration an aktiven Analyten. Das mikrofluidikfreie Dip-and-Read™-Format kombiniert die Messung unaufgereinigter Gemische direkt in standardisierten Mikrotiterplatten.

22.06.2020Mit einer Rundum-Etikettierung von bis zu 400 Produkten pro Minute dringt die HERMA Etikettiermaschine 132M HC in neue Dimensionen vor. Auf die besonders hohe Taktzahl getrimmt, wurde die Maschine in erster Linie mit Blick auf runde Pharmapro-dukte wie etwa Glas-Vials und die entsprechend hohen Losgrößen in der Healthcare-Industrie ausgelegt. Dazu zählen auch Maß-nahmen für die Optimierung der Gesamtanlageneffektivität wie etwa neuartige Drehteller, elektronische Positionsanzeigen und werkzeuglos zu wechselnde Formatsätze für schnelle Formatum-stellungen sowie die Bedienung der gesamten Maschine inklusive Kamera und Drucker über einen Industrie-Panel-PC (IPC) und damit erstmals über einen einzigen Monitor.
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