05.03.2026Die militärische Eskalation im Nahen Osten kann zu einer weiteren Gefahr für die Arzneimittelversorgung Europas werden, warnt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). „Wir sind in der Arzneimittelversorgung abhängig von Asien, insbesondere von China. Die Sicherheit der Seewege ist deshalb einer der neuralgischen Punkte, um diese Versorgung zu gewährleisten“, erklärt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen. Der BPI hat einen Zehn-Punkte-Plan erarbeitet und legt mit seiner Sicherheitsstrategie dar, wie die Arzneimittelversorgung resilienter werden kann. „Wir brauchen mehr Versorgungssouveränität – dringend!“, so Joachimsen.
05.03.2026Pharma Deutschland weist anlässlich der öffentlichen Anhörung zum Thema „Arzneimittel" darauf hin, die Arzneimittelpolitik nicht an veralteten Rahmenbedingungen auszurichten.
05.03.2026Am 3. März bringt die Shimadzu Corporation das Ultrahochleistungs-Flüssigkeitschromatographiesystem Nexera X4 weltweit auf den Markt. In der pharmazeutischen Industrie und anderen analytischen Bereichen besteht ein wachsender Bedarf an hochzuverlässigen Analysen, die Zielkomponenten klar von Verunreinigungen trennen und nachweisen können. Dieses Produkt vereint höchste Trennleistung mit ultraschneller Analyse und trägt so zur Verbesserung der Qualität und Geschwindigkeit von Forschung und Entwicklung sowie der Qualitätskontrolle bei.
05.03.2026An der ETH Zürich wurden im Jahr 2025 mehr Neugründungen registriert als je zuvor. Neu wird zwischen ETH-Spin-off- und ETH-Start-up-Unternehmen unterschieden. Für letztere gibt es ein neues Start-up-Förderprogramm. Die ETH Zürich hat im vergangenen Jahr insgesamt 46 Unternehmen anerkannt – ein neuer Rekord. Zudem hat die ETH Zürich 2025 neue Regelungen für die Ausgründung von Unternehmen in Kraft gesetzt. Neben dem bekannten «ETH-Spin-off»-Label für Unternehmen, deren Geschäftsidee auf Forschungsergebnissen der ETH Zürich basiert, wird seit 2025 auch das «ETH-Start-up»-Label vergeben. Es ist für Unternehmen gedacht, die einen ETH-Bezug haben und von ETH-Angehörigen gegründet wurden, jedoch ohne Forschungsergebnisse der ETH auskommen.
05.03.2026Viele Betreiber kennen das Problem: Nach thermischen Zyklen oder längerer Betriebszeit lässt die Dichtkraft nach. Es wird nachgezogen. Die Belastung steigt. Rissbildung kann folgen. Die Ursache liegt nicht primär in der Montage, sondern im materialtypischen Verhalten des Elastomers unter Dauerbelastung. Die Membranventile von GOETZE setzen konstruktiv früher an.
05.03.2026Technische Berufe weisen nach wie vor einen besonders hohen Männeranteil auf – umso wichtiger ist es, Frauen gezielt zu fördern und sichtbar zu machen. Beim EPCMV-Anbieter SPIEGLTEC ist Frauenförderung kein Einzelprojekt, sondern Teil der gelebten Unternehmenskultur. Zum Internationalen Frauentag am 8. März zeigt das Unternehmen, wie Chancengleichheit, flexible Arbeitsmodelle und weibliche Vorbilder dazu beitragen, mehr Frauen für technische Karrieren zu gewinnen und langfristig zu halten.
05.03.2026BioTreasure aus München, unterstützt von SPRIND und unter Nutzung der industriellen Biotechnologieplattform von Insempra, hat die dritte Stufe der Circular Biomanufacturing Challenge und sich damit eine Finanzierung von 2,5 Millionen Euro gesichert, um seine integrierte biochemische Produktionsplattform für den industriellen Einsatz und die Kommerzialisierung zu skalieren. Im nächsten Schritt soll der Einsatz im industriellen Maßstab und die Kommerzialisierung umgesetzt werden.
04.03.2026Die Bestandteile, um die es in beiden EU-Regularien geht, sind mikroskopisch klein, die Auswirkungen hingegen riesig. KARL soll den Umweltschutz verbessern, gefährdet dabei jedoch unsere Versorgungssicherheit. Ein Zielkonflikt. Ähnlich unausgegoren ist das geplante PFAS-Verbot: Die Verordnung soll dem Gesundheitsschutz dienen – und würde zugleich unsere Arzneimittelversorgung empfindlich gefährden. Im Gegensatz zu KARL geht es hier nicht um das nachträgliche Filtern und Entfernen, sondern um die komplette Vermeidung von mikroskopischen Partikeln.
04.03.2026Wer heute über die wichtigsten Innovationsmotoren in der Onkologie nachdenkt, kommt an ihnen nicht vorbei: Antikörper-Wirkstoff-Konjugate; kurz: ADCs. Sie verändern spürbar, wie Krebs behandelt wird, denn sie verbinden die Zielgenauigkeit von Antikörpern mit der Kraft hochpotenter Chemotherapien. Im bayerischen Pfaffenhofen entsteht zurzeit ein Zentrum zu Entwicklung und Herstellung dieser Präparate. Das Ziel: Das Leben von Menschen mit Krebserkrankungen nachhaltig zu verändern.
04.03.2026Die militärische Eskalation im Nahen Osten kann zu einer weiteren Gefahr für die Arzneimittelversorgung Europas werden. Davor warnt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und legt mit einem Zehn-Punkte-Plan seiner neuen Sicherheitsstrategie dar, wie die Arzneimittelversorgung resilienter werden kann. „Wir sind in der Arzneimittelversorgung abhängig von Asien, insbesondere von China. Die Sicherheit der Seewege ist deshalb einer der neuralgischen Punkte, um diese Versorgung zu gewährleisten“, erklärt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen. „Jede politische Krise entlang der Handelsroute zwischen Asien und Europa ist ein Risikofaktor. Die aktuelle Eskalation erhöht das generelle Sicherheitsrisiko dramatisch“, so Joachimsen weiter. „Deutschland und Europa sind in der Arzneimittelversorgung auf solche Krisen nicht ausreichend vorbereitet. Wir sind verwundbar!“
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