03.02.2026Dr. Olaf Munkelt, Mitbegründer und Geschäftsführer der MVTec Software GmbH, München, ist neuer Vorsitzender des VDMA-Fachverbands Robotik + Automation. Er folgt auf Dr. Dietmar Ley, vormals CEO Basler AG, Ahrensburg, der aus satzungsgemäßen Gründen aus dem Vorstand ausschied und vom Vorstand feierlich verabschiedet wurde.
03.02.2026LIR Life Sciences Corp. gibt positive Zwischenergebnisse seiner laufenden vergleichenden Mausstudie zur Bewertung nadelfreier Therapien auf Basis zellpenetrierender Peptide (“CPP”) bekannt. In dieser Zwischenanalyse zeigten Tiere, die mit einer neuartigen topischen “Semaglutid-/CPP-Formulierung” behandelt wurden, nach einer oralen Glukosebelastung einen niedrigeren Blutzuckerspiegel als unbehandelte Kontrolltiere, was auf eine pharmakologisch bedeutsame Wirkung in diesem Modell hindeutet.
03.02.2026Mit der novellierten DiGA-Verordnung liegt ein konkreter Rahmen für die Umsetzung einer anwendungsbegleitenden Erfolgsmessung vor. Was als bessere Evaluation gedacht war, führt in der Praxis vor allem zu mehr Dokumentations-, Auswertungs- und Berichtspflichten – ohne erkennbaren zusätzlichen Nutzen für die Versorgung.
03.02.202639 Prozent der Menschen in Deutschland machen sich aktuell Sorgen um ihre persönliche Versorgung mit Medikamenten – zugleich halten 92 Prozent eine eigene leistungsfähige Pharmaindustrie in Deutschland und Europa für wichtig für die Versorgungssicherheit. Das zeigen neue Umfragedaten, die Civey-Geschäftsführerin Janina Mütze auf der ersten digitalen Messe „InnoVention“ vorgestellt hat.
02.02.2026Zur Veröffentlichung des jährlichen EU-Binnenmarktberichts der EU-Kommission sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann: "Der EU-Binnenmarktbericht zeichnet ein klares Bild: Die Wettbewerbsfähigkeit Europas steht unter Druck. Der Binnenmarkt bleibt fragmentiert, private Investitionen gehen zurück und beim Abbau regulatorischer Hürden kommt die EU nur schleppend voran. Gleichzeitig fehlen positive Impulse bei zentralen Standortfaktoren wie Wagniskapital, Fachkräfteverfügbarkeit und wettbewerbsfähigen Energiepreisen."
02.02.2026Der Bundesrat hat am Freitag eine vom Land Baden-Württemberg beantragte Entschließung verabschiedet, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, versicherungsfremde Leistungen künftig vollständig aus Bundessteuermitteln zu finanzieren.
02.02.2026Für benzylpenicillin-benzathinhaltige Arzneimittel zur parenteralen Applikation hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) am 21. Januar 2026 einen Versorgungsmangel in Deutschland festgestellt. Damit trägt es der kritischen Bedeutung von Benzylpenicillin-Benzathin Rechnung, das als Depot-Penicillin für wichtige Indikationen wie die Syphilis-Behandlung und zur Langzeitbehandlung von chronischen Streptokokkeninfektionen therapeutisch nicht gleichwertig zu ersetzen ist. Grund für den Engpass ist die wirtschaftlich begründete Einstellung der Produktion bei den bisherigen Lohnherstellern. Als eng getaktete zeitnahe Abhilfe stellt der Mittelständler InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH zunächst 50.000 Packungen Benzylpenicillin-Benzathin zur parenteralen Applikation aus Portugal über eine gesetzliche Ausnahmegenehmigung als Import-Arzneimittel zur Verfügung. Parallel dazu arbeitet InfectoPharm mit höchster Priorität an einer tragfähigen Produktionsabsicherung im europäischen Raum. Sowohl die kurzfristige Importregelung als auch die langfristigen Pläne zur Produktion erfolgen in enger und konstruktiver Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Ab der ersten Märzwoche kann das Importprodukt über den Großhandel bezogen werden. Kliniken können sich voraussichtlich ab dem 15. Februar 2026 bevorraten.
02.02.2026Viele Prozesse in der Schüttgutindustrie verlangen definierte und gleichbleibende Partikelgrößen. Mit dem Zerkleinerungsgerät GNB 250 Nibbler bringt Gericke die Vorteile der GNB-Baureihe nun auch für kleinere Durchsatzmengen auf den Markt.
02.02.2026Vetter bestätigt im Rahmen eines Treffens mit der saarländischen Landesregierung in der Staatskanzlei das Bauvorhaben für eine neue, hochmoderne Produktionsstätte in Saarlouis. Damit unterstreichen wir unsere langfristige Wachstumsstrategie und unser Bekenntnis zum Standort Deutschland. Der Baustart ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Für den ersten Bauabschnitt des Produktionswerks ist ein Investitionsvolumen von knapp einer halben Milliarde Euro geplant. Die Inbetriebnahme des Standorts soll im Jahr 2031 erfolgen.
02.02.2026Arzneimittelinnovationen vor allem als Kostenproblem zu sehen, ist ein gewaltiger Rechenfehler. Es ist ein Fehler, der nicht nur zulasten von kranken Menschen geht, sondern negative Auswirkungen auf den Wirtschafts-, Wissenschafts- und Innovationsstandort hat. Das zeigt eine Studie des Instituts für pharmaökonomische Forschung (IPF) in Wien, das den gesellschaftlichen Wert pharmazeutischer Innovationen für Österreich berechnet hat. Die Erkenntnisse lassen sich eins zu eins übertragen. Sie zeigen, dass innovative Therapien einen großen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert bieten.
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