05.03.2026Anlässlich der ersten Lesung des Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetzes (ApoVWG) im Deutschen Bundestag bekräftigt Pharma Deutschland e.V. seine Unterstützung für eine grundlegende Stärkung der Apotheken als vollwertige Gesundheitsdienstleister. „Apotheken haben in den vergangenen Jahren vielfach bewiesen, dass ihre pharmazeutische Expertise weit über die Arzneimittelabgabe hinausgeht – beim Impfen, in der Prävention, bei der Beratung zu digitalen Gesundheitsanwendungen", sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland.
04.03.2026Noch vor Veröffentlichung der Bekanntmachung im Bundesanzeiger hatte SpektrumK am Freitag die erste exklusive Biosimilar-Ausschreibung gestartet. Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) mit den konkreten Angaben zum Inkrafttreten lag zu diesem Zeitpunkt noch nicht offiziell vor. Ausgeschrieben sind Rabattverträge für die Wirkstoffe Epoetin alfa und Epoetin zeta, Teriparatid, Filgrastim, Etanercept sowie Infliximab. Die Wirkstoffe, die für Therapien schwerwiegender Erkrankungen des Blutes und gegen Rheuma eingesetzt werden, werden nun bereits einem Preisdiktat unterworfen, obwohl für die Austauschbarkeit der Arzneimittel die Rahmenbedingungen fehlen.
04.03.2026Der Welt-Adipositas-Tag (World Obesity Day) am 4. März 2026 steht unter dem übergeordneten Kampagnen-Gedanken „8 Billion Reasons to Act on Obesity“ – „8 Milliarden Gründe, gegen Adipositas aktiv zu werden“. Die Kampagne macht deutlich: Adipositas betrifft uns alle – und ihre Prävention und Behandlung ist eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe. Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit leben bereits heute mit Adipositas. Auch in Deutschland sind immer mehr Erwachsene und Kinder stark übergewichtig – mit weiter steigender Tendenz. Anlässlich des Aktionstages weist die Deutsche Leberstiftung insbesondere auf die enge Verbindung zwischen Adipositas und Fettlebererkrankungen hin.
04.03.2026Bioxytran, Inc., ein Biotechnologieunternehmen im klinischen Stadium, das Therapeutika auf Kohlenhydratbasis entwickelt, gab die Ergebnisse einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Phase-1b/2a-Studie bekannt, in der orales ProLectin-M bei hospitalisierten Patienten mit leichter bis mittelschwerer COVID-19-Erkrankung durch SARS-CoV-2 untersucht wurde. Die Studie zeigte, dass die höchste untersuchte Dosis von ProLectin-M (16.800 mg/Tag) im Vergleich zu Placebo mit einer statistisch signifikant früheren Viruselimination und einer schnelleren klinischen Besserung bis Tag 5 einherging und gleichzeitig ein günstiges Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil aufwies. Bis Tag 7 wurde in allen Studienarmen eine Viruselimination beobachtet, was der erwarteten natürlichen Ausheilung der Infektion in dieser Population entspricht und darauf hindeutet, dass der Behandlungseffekt mit einer beschleunigten Viruselimination zusammenhängen könnte. Es wurden keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse berichtet, und es kam zu keinen behandlungsbedingten Therapieabbrüchen.
04.03.2026Der Geschäftsführer des Göttinger Unternehmens abberior instruments GmbH, Dr. Thorsten Staudt, übergibt seinen Posten an Meiko Fiedler. „Ich bin überzeugt, dass Meiko Fiedler den von Thorsten Staudt eingeschlagenen Weg weitergehen und das Unternehmen, trotz der aktuell vorherrschenden Unsicherheiten auf dem Weltmarkt, sicher und vorausschauend durch die vor uns liegende Phase führen wird“, betont Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell, aus dessen Abteilung am Göttinger Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften abberior instruments ausgegründet wurde.
04.03.2026Die Bestandteile, um die es in beiden EU-Regularien geht, sind mikroskopisch klein, die Auswirkungen hingegen riesig. KARL soll den Umweltschutz verbessern, gefährdet dabei jedoch unsere Versorgungssicherheit. Ein Zielkonflikt. Ähnlich unausgegoren ist das geplante PFAS-Verbot: Die Verordnung soll dem Gesundheitsschutz dienen – und würde zugleich unsere Arzneimittelversorgung empfindlich gefährden. Im Gegensatz zu KARL geht es hier nicht um das nachträgliche Filtern und Entfernen, sondern um die komplette Vermeidung von mikroskopischen Partikeln.
04.03.2026Wer heute über die wichtigsten Innovationsmotoren in der Onkologie nachdenkt, kommt an ihnen nicht vorbei: Antikörper-Wirkstoff-Konjugate; kurz: ADCs. Sie verändern spürbar, wie Krebs behandelt wird, denn sie verbinden die Zielgenauigkeit von Antikörpern mit der Kraft hochpotenter Chemotherapien. Im bayerischen Pfaffenhofen entsteht zurzeit ein Zentrum zu Entwicklung und Herstellung dieser Präparate. Das Ziel: Das Leben von Menschen mit Krebserkrankungen nachhaltig zu verändern.
04.03.2026Die militärische Eskalation im Nahen Osten kann zu einer weiteren Gefahr für die Arzneimittelversorgung Europas werden. Davor warnt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und legt mit einem Zehn-Punkte-Plan seiner neuen Sicherheitsstrategie dar, wie die Arzneimittelversorgung resilienter werden kann. „Wir sind in der Arzneimittelversorgung abhängig von Asien, insbesondere von China. Die Sicherheit der Seewege ist deshalb einer der neuralgischen Punkte, um diese Versorgung zu gewährleisten“, erklärt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen. „Jede politische Krise entlang der Handelsroute zwischen Asien und Europa ist ein Risikofaktor. Die aktuelle Eskalation erhöht das generelle Sicherheitsrisiko dramatisch“, so Joachimsen weiter. „Deutschland und Europa sind in der Arzneimittelversorgung auf solche Krisen nicht ausreichend vorbereitet. Wir sind verwundbar!“
04.03.2026Bruker Spatial Biology, ein Geschäftsbereich der Bruker Corporation, gab bekannt, dass es seine Zusammenarbeit mit Noetik Inc. ausweiten wird, nachdem diese bereits mehr als 3500 Patientenproben mit dem CosMx® Spatial Molecular Imager (SMI) untersucht haben. CosMx SMI ermöglicht Noetiks Pre-Training und Skalierung von Bio-Fundament-Modellen zur Durchführung komplexer genomweiter Simulationen der Biologie auf menschlicher Zell- und Gewebeebene, um verschiedene therapeutische Anwendungen zu ermöglichen.
04.03.2026GEA hat seine Informations- und Cybersicherheit in den vergangenen Monaten konzernweit erneut deutlich ausgebaut. Diese Reife belegen unabhängige Zertifizierungen, deren Geltungsbereich GEA erneut erweitert hat. Das Information Security Management System (ISMS) des Konzerns ist nach dem Branchenstandard ISO/IEC 27001:2022 durch TÜV Rheinland zertifiziert und umfasst nun 98 Standorte weltweit – 45 wurden in den letzten zwölf Monaten neu aufgenommen. An ausgewählten Standorten kommen zusätzlich Zertifizierungen nach ISA/IEC 62443 hinzu, dem international führenden Standard für Cybersicherheit in industriellen Produktionsumgebungen und sichere Produktentwicklung. Die Zertifikate übergab Ralph Freude, Head of Businessline ICT und Lead Auditor bei TÜV Rheinland, am 18. Februar 2026 an Alexander Kocherscheidt, CFO, und Iskro Mollov, CISO von GEA.
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