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In der Rubrik News haben wir 23412 Angebote für Sie gefunden

  1. Selbstkalibrierende Prozessthermometer | Beitrag aus Tech4Pharma 16 | Nr. 3 | Seite 144-149 (2026)

    Selbstkalibrierende Prozessthermometer | Beitrag aus Tech4Pharma 16 | Nr. 3 | Seite 144-149 (2026)

    09.10.2026
    An den kritischen Messstellen (Critical Control Points, CCP) der pharmazeutischen Industrie haben sich selbstkalibrierende Thermometer mit einer Curie-Temperatur von 118 °C [1] v. a. in Anlagen, die mit Dampf sterilisiert werden (Sterilization in Place, SIP), bereits weltweit durchgesetzt. In der Lebensmittel- und pharmazeutischen Industrie zusammen gibt es aber weitaus mehr Anlagen, die mit dem Cleaning-In-Place(CIP)-Verfahren von Rückständen gereinigt werden. Der damit verbundene Temperaturabfall stellt die wahrscheinlichste (da immer wiederkehrende) Prozesssituation dar, in der ein selbstkalibrierendes Prozessthermometer eine Überprüfung seiner Messgenauigkeit vornehmen kann. Nachfolgend wird gezeigt, wie aus genauer Kenntnis des Prozesses ein maßgeschneidertes Messgerät entwickelt wurde.

  2. Bildgebende Dichtheitsprüfung | Beitrag aus Tech4Pharma 16 | Nr. 3 | Seite 138-143 (2026)

    Bildgebende Dichtheitsprüfung | Beitrag aus Tech4Pharma 16 | Nr. 3 | Seite 138-143 (2026)

    02.10.2026
    Im pharmazeutischen Umfeld gewinnen innovative Prüfverfahren zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, die Produkte bereits während der Produktion zuverlässig und effizient auf Dichtheit zu prüfen und somit eine 100 %-Qualitätskontrolle zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund wurde die bildgebende Dichtheitsprüfung mittels Shearografie und Laser-Speckle-Photography (LSP) als vielversprechender Ansatz betrachtet und gezielt für den industriellen Einsatz qualifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine simultane Prüfung mehrerer Objekte möglich ist, wobei die Zuordnung der Prüfergebnisse zu einzelnen Produkten gewährleistet werden kann. Beide Messtechniken erlauben eine automatisierbare Unterscheidung zwischen dichten und undichten Produkten sowie eine Quantifizierung der Leckrate. Es konnten Undichtigkeiten bis zu einer Größe von etwa 20 ?m bis 90 ?m detektiert werden. Durch die zukünftige Weiterentwicklung der Messtechniken werden noch kleinere detektierbare Fehlstellen erwartet. Die Prüfzeiten liegen im Bereich weniger Sekunden, was eine Integration in Produktionsprozesse ermöglicht.

  3. Qualitätskontrolle von Pharmawasser | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 8 | Seite 642-649 (2026)

    Qualitätskontrolle von Pharmawasser | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 8 | Seite 642-649 (2026)

    29.09.2026
    Wasser stellt eines der wichtigsten Medien in der pharmazeutischen Industrie dar. Aufgrund vielfältiger Einsatzgebiete des Wassers in der Arzneimittelherstellung ist dessen chemische und mikrobiologische Kontrolle von großer Bedeutung. Dieser Fachbeitrag beschreibt die aktuelle regulatorische Grundlage für die Qualitätskontrolle des Wassers für pharmazeutische Zwecke gemäß der gängigen Pharmakopöen European Pharmacopoeia (Ph. Eur.), US Pharmacopoeia (USP) und Japanese Pharmacopoeia (JP). Am Beispiel einer Wasseraufbereitungsanlage wird die Herstellung des Wassers für Injektionszwecke (WFI) mittels Membranverfahren beschrieben. Aufbauend darauf wird das chemisch-physikalische und mikrobiologische Monitoring erläutert.

  4. From Configuration to Consequence | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 8 | Seite 636-640 (2026)

    28.09.2026
    The integration of artificial intelligence into GMP-regulated pharmaceutical engineering delivery is no longer speculative – it is already underway. This article examines the structural preconditions for responsible Artificial Intelligence (AI) integration, the governance distinction between deterministic and probabilistic AI systems, the evolving regulatory framework, and the organisational implications for pharmaceutical manufacturers and their engineering partners. It argues that genuine transformation requires architectural commitment, not merely technology adoption.

  5. Fülltechnologie für flüssige, sterile Formen | Beitrag aus Tech4Pharma 16 | Nr. 3 | Seite 130-137 (2026)

    Fülltechnologie für flüssige, sterile Formen | Beitrag aus Tech4Pharma 16 | Nr. 3 | Seite 130-137 (2026)

    25.09.2026
    Im ersten Teil dieses Fachbeitrags wurden die regulatorischen Vorgaben für das Abfüllen flüssiger Pharmazeutika sowie das aseptische Rüsten gemäß des EU-GMP Annex 1 erläutert. Weiterhin wurden die Grundlagen des Füllprozesses und das Strömungsverhalten von Fluiden beschrieben. Dieser zweite Teil behandelt den Aufbau und die Funktionsweise gängiger Fülltechnologien. Zusätzlich werden Möglichkeiten zur Reduktion von Produktverlust vor, während und nach der Produktion aufgezeigt. Abschließend werden Anforderungen verschiedener Produktklassen von Medikamenten erläutert sowie die damit einhergehende Wahl eines geeigneten Füllsystems begründet.

  6. From Automation to Physical AI | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 8 | Seite 631-635 (2026)

    From Automation to Physical AI | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 8 | Seite 631-635 (2026)

    25.09.2026
    Digitalization is fundamentally transforming pharmaceutical production and, with it, the role of professionals operating in this domain. Modern Pharma 4.0 environments combine automation, IT, data-driven processes, and compliance into tightly integrated and continuously connected systems, while the emergence of Artificial Intelligence (AI), particularly Physical AI, introduces systems that perceive, reason, and act in direct interaction with physicochemical processes in real time. This development goes beyond traditional automation and significantly increases system complexity by coupling operational behaviour with validation, data integrity, and regulatory constraints. As a result, established role models based on strict functional separation increasingly reach their limits, since the central challenge is no longer a lack of expertise, but the fragmentation of expertise across domains. Personnel profiles are therefore evolving from narrowly specialized roles toward boundaryspanning professionals capable of integrating technical, regulatory, and organizational perspectives while reasoning about system behaviour as a whole. Rather than proposing a formal competence framework, this article analyses emerging trends in personnel requirements in Pharma 4.0 and discusses how increasing complexity shifts demand toward integrative and system-oriented competencies.

  7. Strafbare Zertifizierung von Chargen für UK? | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 8 | Seite 626-630 (2026)

    23.09.2026
    Könnte sich eine Sachkundige Person (Qualified Person, QP), die eine Fertigproduktcharge zertifiziert, welche nach Großbritannien (United Kingdom, UK) durchgeführt wird, strafbar gemacht haben? Der Fall: Ein deutscher Arzneimittelhersteller verkauft Arzneimittel, die in Indien hergestellt worden sind, seit Jahren nach UK. Hierzu werden die Arzneimittel in einem Freilager des Zolls gelagert. Sie gelangen also nicht auf das deutsche Hoheitsgebiet. Die QPs des Arzneimittelherstellers erstellen ein „Batch Certificate“. Darin wird bestätigt, dass „alle Herstellungsstufen dieser Fertigproduktcharge in voller Übereinstimmung mit den Anforderungen der Guten Herstellungspraxis der EU und mit den Anforderungen der Genehmigung für das Inverkehrbringen im Zielland (UK) durchgeführt wurden“. An dieser Praxis änderte sich über die Jahre nichts – wohl aber die Rechtslage nach dem „Brexit“. Deswegen gerieten die QPs in den Brennpunkt strafrechtlicher Ermittlungen. Ist ihr Verhalten strafbar, weil Zertifikate ausgestellt werden, die irreführend eine EU-Freigabe/-Einfuhr suggerieren, die tatsächlich nicht stattgefunden hat? Werden die zertifizierten dadurch zu gefälschten Arzneimitteln?

  8. KI in der pharmazeutischen Industrie | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 8 | Seite 620-625 (2026)

    21.09.2026
    Künstliche Intelligenz (KI) kann in der pharmazeutischen Industrie über den gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels hinweg eingesetzt werden: Von der Identifikation von Wirkstoffzielen und der Wirkstoffentwicklung über die Optimierung klinischer Studien bis hin zu Zulassung und Pharmakovigilanz. KI verspricht schnellere Forschungsprozesse, bessere Auswertung großer Datenmengen und eine Früherkennung von Risiken. Zugleich hängt der Einsatz stark von einer hochwertigen Datenbasis und einem komplexen Rechtsrahmen ab, insb. bestimmt durch KI-VO und der DSGVO. Zentrale Herausforderungen sind der Schutz sensibler Gesundheitsdaten, Anonymisierung und Sekundärnutzung. Im Fokus steht der innovationsfreundliche, aber datenschutzsensible Ausgleich zwischen Fortschritt und Patientenschutz.

  9. Lösungsmittelrückgewinnung in der Pharmaindustrie | Beitrag aus Tech4Pharma 16 | Nr. 3 | Seite 122-129 (2026)

    Lösungsmittelrückgewinnung in der Pharmaindustrie | Beitrag aus Tech4Pharma 16 | Nr. 3 | Seite 122-129 (2026)

    18.09.2026
    Kreislaufwirtschaft wird für alle Industriezweige aus ökonomischen, ökologischen und regulatorischen Gründen zunehmend wichtiger. Diese zweiteilige Fachserie beschreibt die Chancen und Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft für die pharmazeutische Industrie am Beispiel der industriellen Lösemittelrückgewinnung (LMR). Im ersten Teil der Serie wird der Fokus (aufgrund ihrer zentralen Bedeutung) auf die destillative LMR gelegt und die großtechnische Blutplasmafraktionierung als Use Case betrachtet. Im zweiten Teil erfolgt eine Gegenüberstellung von Destillation mit Membrantrennverfahren als alternative LMR-Technologie. Aufgrund der Bedeutung geeigneter Simulationstools für ein computergestütztes Prozessdesign zur Umsetzung von LMR-Projekten werden in beiden Teilen auch die Herausforderungen beim Modellierungsprozess betont.

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