15.12.2025Um den steigenden Bedarf von Patientinnen und Patienten sowie Kunden befriedigen zu können, entschied sich die renommierte Klosterfrau Group zum Aufbau einer neuen Produktionslinie am Produktionsstandort Berlin. io übernahm umfassend die Generalplanung und Ausführungsbegleitung.
15.12.2025Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) bewertet die informelle Einigung im Trilog zum Nachhaltigkeits-Omnibus (Paket I) als wichtigen Schritt hin zu weniger Bürokratie und mehr Planungssicherheit für Unternehmen. Der Omnibus betrifft zentrale Regeln der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) sowie der Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD). VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup fordert nun klare politische Signale: „Parlament und Rat müssen noch vor Jahresende liefern. Die Zeit des Zögerns ist vorbei – unsere Unternehmen brauchen endlich Rechtssicherheit und echten Bürokratieabbau.“
12.12.2025Die Pharma- und Chemieindustrie blickt auf ein sehr schwieriges Jahr zurück. Produktion und Erzeugerpreise lagen 2025 jeweils um 0,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Gesamtumsatz sank um ein Prozent und auch die Zahl der Beschäftigten verringerte sich leicht. Die Branche befindet sich damit weiterhin in einem angespannten Umfeld. Der Verband der Chemischen Industrie VCI warnt vor weiterem Substanzverlust und fordert verlässliche politische Rahmenbedingungen.
12.12.2025Am 10. Oktober hat die Europäische Kommission die langerwartete Studie des Joint Research Centre (JRC) zu den Kosten und Folgen der erweiterten Herstellerverantwortung der Kommunalabwasserrichtlinie vorgestellt. Darin kommt sie zu dem Ergebnis, dass sich die europaweiten Kosten der erweiterten Herstellerverantwortung unter Betrachtung der Inflation und neuerer Daten ähnlich zu den Schätzungen des Impact Assessment aus dem Jahr 2022 verhalten werden. So geht die Kommission in der Studie europaweit von 1,48 - 1,8 Milliarden Euro Kosten pro Jahr bis 2045 aus. Pharma Deutschland kritisiert die Studie der Kommission als doppelt falsch.
12.12.2025Die EU-Kommission legte eine neue Schätzung zu den Kosten für die Aufrüstung von Kläranlagen mit einer Vierten Klärstufe vor. Dabei verfehlt sie erneut die Chance, die tatsächlichen Kosten erschöpfend abzubilden. Konkret werden Kosten zwischen 1,48 und 1,8 Milliarden Euro genannt, die durch die Umsetzung der Richtlinie europaweit entstehen würden. Allein für Deutschland schätzt das Bundesumweltamt aber bereits einen Aufwand in Höhe von rund 1 Milliarde Euro pro Jahr. Das ist ein offensichtliches Missverhältnis. Die richtigen Zahlen hätten das Ausmaß der Richtlinie offenbart – und die Folgen für die Versorgung mit Arzneimitteln wären sichtbar geworden.
12.12.2025Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßt, dass sich Parlament, Rat und Kommission auf eine Reform der EU-Pharmagesetzgebung geeinigt haben: „Gestern Abend fanden die abschließenden Trilog-Verhandlungen zum Pharmapaket statt. Nach 20 Jahren steht damit eine der tiefgreifendsten Modernisierungen im europäischen Arzneimittelrecht bevor. Für uns als pharmazeutische Industrie setzt die neue EU-Pharmagesetzgebung wichtige Impulse. Wenn die EU und Deutschland die Reform jetzt klug ausgestalten, stärken sie die globale Wettbewerbsfähigkeit, fördern Innovationen und schaffen einen echten Mehrwert für die Patientinnen und Patienten“, betont Dr. Kai Joachimsen, BPI-Hauptgeschäftsführer.
12.12.2025Deutschlands Industrie hat ein kraftraubendes Jahr hinter sich. Auch die Lage von Chemie- und Pharmaunternehmen hat sich weiter verschärft. „Die Industrie funkt SOS. 2025 war für unsere Branche erneut sehr schwierig und der Blick nach vorn wird nicht rosiger“, sagt Markus Steilemann. Der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) fordert angesichts der schweren Wirtschaftskrise den Schulterschluss im Land und einen konsequenten Blick nach vorn: „Deutschland hat weiterhin sehr viel Potenzial. Jetzt muss alles geschehen, damit nicht noch mehr Substanz verloren geht. Die Anstrengungen der Unternehmen für eine gute Zukunft am Standort Deutschland müssen sich auszahlen. Dazu braucht es endlich die richtigen, verlässlichen Rahmenbedingungen. Vor allem weniger Regeln und niedrigere Kosten.“
12.12.2025Der Healthcare- und Life-Sciences-Sektor in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat im vergangenen Jahr ein neues Rekordniveau an M&A-Aktivität erreicht. Mit mehr als 127 Transaktionen übertraf die Zahl der Deals nicht nur den Rückgang des Jahres 2023 mit 86, sondern auch den bisherigen Spitzenwert von 2022 mit 118. Insgesamt wurden in den vergangenen drei Jahren 331 Transaktionen erfasst. Deutschland führt mit 207 Deals klar vor der Schweiz mit 107 und Österreich mit 17. Das zeigt der aktuelle Healthcare & Life Sciences M&A Transactions Report 2025 von der Unternehmensberatung FTI-Andersch und des Lehrstuhls für Strategisches Management an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.
12.12.2025Analytik Jena ermöglicht es Anwendern, die Automatisierung ihrer NGS-Bibliothekspräparation genau auf dem für ihre aktuellen Bedürfnisse optimalen Niveau zu beginnen – von gezielten Einstiegspunkten bis hin zu vollautomatisierten Arbeitsabläufen. Dank des modularen Systemdesigns lassen sich die Lösungen flexibel erweitern und an sich ändernde Prozesse anpassen. Dies gewährleistet eine zukunftssichere Investition. Individuelle Konfigurationen ermöglichen die nahtlose Integration in bestehende Arbeitsabläufe.
12.12.2025Die Infrareal Gruppe tritt künftig vollständig unter dem Namen Innexis auf und vereint damit ihre bisherigen Markenwelten unter einem einheitlichen Auftritt. Zur Gruppe gehören Pharmaserv als Betreiberin des Pharma & Life Science Park Behringwerke in Marburg, sowie spezialisierte Anbieter in Logistik und Engineering. Auch Pharmapark Jena und Pharmapark Orth Management werden unter Innexis gebündelt. Ziel ist es, die Position als Infrastrukturanbieter für die Pharma- und Life-Science-Industrie strategisch auszubauen und Leistungen klarer zu strukturieren.
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