18.02.2026Das in San Diego ansässige Biotechnologie-Startup Iambic gab eine mehrjährige Technologie- und Forschungskooperation mit Takeda bekannt, in deren Rahmen die branchenführenden KI-Modelle von Iambic zur Entdeckung von Arzneimitteln eingesetzt werden, um eine Reihe ausgewählter hochprioritärer niedermolekularer Programme voranzutreiben, zunächst in Takedas Therapiebereichen Onkologie sowie Magen-Darm und Entzündungen. Durch die Vereinbarung erhält Takeda auch Zugang zu NeuralPLexer, dem branchenführenden Modell von Iambic zur Vorhersage von Protein-Ligand-Komplexen.
19.02.2026Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Helmholtz Munich hat mithilfe weltweit erhobener genetischer Daten neue Einblicke in die Mechanismen von Typ-2-Diabetes (T2D) gewonnen. Die im Fachjournal Nature Metabolism veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass viele potenziell ursächliche genetische Signale bei ausschließlichen Analysen von Blutproben übersehen worden wären. Durch den systematischen Vergleich über mehrere Gewebe und vier globale Abstammungsgruppen hinweg identifizierten die Forschenden Hunderte Gene und Proteine mit kausalem Bezug zu T2D – und stellen damit die gängige Praxis rein blutbasierter Analysen grundlegend infrage.
18.02.2026Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS hat einen bedeutenden Durchbruch in der pH-Messtechnik erzielt. Es entwickelte eine neue Technologie, die die Messungen wesentlich robuster, einfacher und zuverlässiger gestaltet. Anstelle der klassischen und oft fehleranfälligen Referenzelektroden wird nun ein widerstandsfähiger Chip eingesetzt. Der lässt sich trocken lagern, ist druckunempfindlich und kann problemlos in kompakte Geräte integriert werden. Da erste Testkits bereits zur Verfügung stehen, lässt sich die Neuerung zeitnah in der Medizin, Biologie, Landwirtschaft sowie der Umweltanalytik anwenden.
19.02.2026BioMed X, ein führendes Innovationszentrum für die Pharmabranche mit Hauptsitz in Heidelberg, veranstaltete am 13. Februar in Heidelberg das erste XFem Labs Pitch & Connect Event. Dies markierte den offiziellen Start von XFem Labs, dem neuen Forschungs- und Entwicklungsbeschleuniger für Frauengesundheit, der mit Unterstützung der Gates Foundation gegründet wurde. Ziel dieser Initiative ist der Aufbau eines erstklassigen Innovationszentrums für Frauengesundheit in Heidelberg, das die Grundlagenforschung für skalierbare Lösungen für bedürftige Frauen weltweit, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, vorantreibt.
18.02.2026Newron Pharmaceuticals SpA, ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung neuartiger Therapien für Patienten mit Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems konzentriert, gab bekannt, dass es eine Vereinbarung über die Zeichnung neu ausgegebener Aktien mit einem Erlös von bis zu 38 Millionen Euro mit einer Gruppe bestehender und neuer Aktionäre aus Europa und Asien abgeschlossen hat. Dies stärkt die Finanzlage des Unternehmens im Zuge der Weiterentwicklung des Phase-III-Programms ENIGMA-TRS.
18.02.2026Dunkle, rautenförmige Areale in Magnetresonanztomografien (MRT) des Innenohrs sind nicht zwangsläufig ein Hinweis auf krankhafte Veränderungen – sie können schlicht davon abhängen, wie eine Person im Scanner liegt. Eine Pilotstudie an der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) zeigt, dass charakteristische „Flow-void“-Artefakte im Vestibulum (Gleichgewichtsorgan) deutlich stärker ausfallen, wenn der Kopf nach hinten überstreckt ist, und geringer, wenn das Kinn in Richtung Brust geneigt wird. In ersterer Position berichteten einige Teilnehmende über Schwindel. Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass starke Magnetfelder Flüssigkeitsbewegungen im Innenohr antreiben können – und legen nahe, die Kopfposition sowohl bei der Interpretation von Innenohr-MRT-Scans als auch im Hinblick auf den Untersuchungskomfort mit zu berücksichtigen.
19.02.2026Wegweisende Kooperation für die Entwicklung herausragender Biotech-Lösungen: Das Biotech-Startup „Seamless Therapeutics“, eine Ausgründung aus der Technischen Universität Dresden (TUD), hat einen Kooperationsvertrag mit Eli Lilly im Wert von über einer Milliarde Euro geschlossen. Eli Lilly gehört zu den weltweit größten und forschungsstärksten Pharmaunternehmen. Das Unternehmen steht u. a. für wegweisende Medikamente zur Behandlung von Diabetes, Adipositas und Krebs.
19.02.2026Digitale Diagnostik, cloudbasierte Patientenakten, vernetzte Medizingeräte: Das Gesundheitssystem durchläuft einen tiefgreifenden technologischen Wandel. Gleichzeitig steigt das Risiko, Opfer von Cyberangriffen zu werden.
18.02.2026Die Shimadzu Corporation hat über ihren Corporate-Venture-Capital-Fonds „Shimadzu Future Innovation Fund“ (Shimadzu FIF) in das aus der Universität Osaka hervorgegangene Startup A-wave Inc. (A-wave) investiert. A-wave entwickelt ein Heimüberwachungssystem, das die Wiedereinweisungsrate von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz senken soll. Mit der Alterung der Bevölkerung steigt weltweit die Zahl der Herzinsuffizienzpatienten. Häufig müssen diese Patienten nach der Entlassung aufgrund einer Verschlechterung ihrer Symptome erneut ins Krankenhaus eingeliefert werden, was zu einer verminderten Lebensqualität und höheren Behandlungskosten führt. Die Früherkennung einer Symptomverschlechterung ist zwar wichtig, um eine erneute Einweisung zu vermeiden, stellt aber eine Herausforderung dar, da die Patienten für Untersuchungen wie Bluttests und Röntgenaufnahmen ins Krankenhaus kommen müssen.
18.02.2026Gefälschte Arzneimittel stellen eine erhebliche Gefahr für Patienten dar – auch innerhalb der Europäischen Union. Um die legale Lieferkette wirksam zu schützen, wurde mit der EU-Fälschungsschutzrichtlinie (Falsified Medicines Directive, FMD) ein umfassendes Sicherheitssystem eingeführt. Seit Februar 2019 müssen nahezu alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel mit eindeutigen Sicherheitsmerkmalen versehen sein, die eine Überprüfung der Echtheit jeder einzelnen Packung ermöglichen. Kern dieses Systems ist die Serialisierung: Jede Verpackung erhält eine individuelle Seriennummer, die zusammen mit weiteren Informationen in einem maschinenlesbaren 2D-DataMatrix-Code aufgebracht wird. Ergänzt wird dieser durch einen Erstöffnungsschutz, der Manipulationen sichtbar macht.
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