19.02.2026In der modernen pharmazeutischen Forschung und Entwicklung (F&E) ist Zeit die kritischste Ressource. Angesichts steigender Anforderungen an die Validierung neuer Wirkstoffe und immer komplexerer biologischer Systeme stoßen manuelle Prozesse zunehmend an ihre Grenzen. Die Antwort der Industrie ist eine tiefgreifende Automatisierung der Prozesstechnik. Ein zentrales Element dieser Transformation sind intelligente Detektionssysteme, die weit über das bloße „Auslesen“ von Daten hinausgehen.

03.03.2026In einer internationalen Kooperation ist es Ägyptologen gelungen, in der Vorhalle (Pronaos) eines ansonsten nicht mehr erhaltenen Tempels in der oberägyptischen Stadt Esna die alten Malereien und Reliefs zu reinigen und zu restaurieren. So erstrahlt heute der Pronaos in der Pracht der alten Originalfarben, als hätten die Künstler diese gerade erst aufgetragen. Das ist aber nicht nur ein wunderbarer Anblick, sondern man fand noch viele neue Darstellungen und Details. Damit kann man auf bislang unbekannte Aspekte des religiösen und astronomischen Weltbilds zurückschließen.

04.03.2026Als die 31. GMP-Konferenz 2025 Anfang Nov. im Schlosshotel Kassel begann, wurde schnell spürbar, dass diese Ausgabe mehr war als ein jährliches Branchentreffen. Rund 100 Teilnehmende aus Industrie und Behörden kamen zusammen, um über die regulativen, technologischen und organisatorischen Veränderungen zu diskutieren, die die pharmazeutische Qualitätssicherung in den kommenden Jahren prägen werden.
05.03.2026Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) regelt die Inhalte der gesundheitlichen Versorgung mittels Richtlinien und entscheidet, welche Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt werden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist dafür verantwortlich, den Nutzen und den Schaden von medizinischen Maßnahmen für Betroffene zu untersuchen. Dieser Beitrag berichtet über die Aktivitäten des G-BA und des IQWiG mit Fokus auf den Arzneimittemittelbereich und die Ergebnisse von Dez.?2025 bis Jan.?2026.
09.03.2026Der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) ist ein wissenschaftliches Gremium der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, EMA) in Amsterdam. Der CHMP ist zuständig für die Nutzen-Risiko-Bewertung der Zulassungsanträge für Humanarzneimittel, die EU-weit zugelassen werden müssen oder sollen. Er verabschiedet positive oder negative Zulassungsempfehlungen (Opinions). Die Koordinierungsgruppe für gegenseitige Anerkennungs- und dezentralisierte Verfahren (CMDh) hingegen koordiniert die Zulassungsverfahren für Arzneimittel in mehreren EU-Mitgliedstaaten sowie die Pharmakovigilanzverfahren. Dieser Beitrag fasst die Ergebnisse der CHMP-Sitzung vom 26.–29.?Jan.?2026 zusammen. Die Ergebnisse der CMDh-Sitzung vom 27.–29.?Jan.?2026 folgen im nächsten Beitrag in Heft?3/2026.
10.03.2026Der Ausschuss für Orphan-Arzneimittel (Committee for Orphan Medicinal Products, COMP) ist ein wissenschaftliches Gremium der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, EMA), das die Anträge auf Zuerkennung für die Empfehlung des Orphan-Status für Arzneimittel prüft, die gegen seltene Krankheiten entwickelt werden. Dieser Beitrag fasst die Ergebnisse der Ausschusssitzung vom 4.–6.?Nov. 2025 zusammen.
11.03.2026Der Ausschuss für Kinderarzneimittel (Paediatric Committee, PDCO) ist ein wissenschaftliches Gremium der EMA, das die eingereichten pädiatrischen Prüfkonzepte (Paediatric Investigation Plan, PIP) bzw. die Freistellungsanträge von PIP (Waiver) bewertet. Im weiteren Verlauf prüft er, ob alle Studien gem. PIP tatsächlich durchgeführt wurden (Compliance Check). Dieser Beitrag fasst die Empfehlungen des PDCO aus der Sitzung vom 11.–14.?Nov.?2025 zusammen.Der Ausschuss für Kinderarzneimittel (Paediatric Committee, PDCO) ist ein wissenschaftliches Gremium der EMA, das die eingereichten pädiatrischen Prüfkonzepte (Paediatric Investigation Plan, PIP) bzw. die Freistellungsanträge von PIP (Waiver) bewertet. Im weiteren Verlauf prüft er, ob alle Studien gem. PIP tatsächlich durchgeführt wurden (Compliance Check). Dieser Beitrag fasst die Empfehlungen des PDCO aus der Sitzung vom 11.–14.?Nov.?2025 zusammen.
12.03.2026Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich Pharmakovigilanz (Pharmacovigilance Risk Assessment Committee, PRAC) ist ein wissenschaftliches Gremium der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, EMA). Er überwacht und bewertet die Sicherheit von Humanarzneimitteln in der EU. Dieser Beitrag geht auf die Ergebnisse der PRAC-Sitzung vom 12.–15.?Jan. 2026 ein.
06.03.2026Der Wissenschaftliche Ausschuss für Tierarzneimittel (Committee for Veterinary Medicinal Products, CVMP) tagt monatlich bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, EMA) in Amsterdam. Der CVMP ist zuständig für die zentrale Zulassung von Tierarzneimitteln und -impfstoffen sowie für alle nachfolgenden Verfahren, wie Änderungen, Verlängerungen und Pharmakovigilanz. Dieser Beitrag liefert einen Einblick in die Sitzungen vom 7.–9.?Okt., 4.–6.?Nov. und 2.–4.?Dez. 2025 sowie 14.–16.?Jan. 2026.

17.03.2026Die Pharmakovigilanz (PV) steht unter dem Druck, rasant wachsende und heterogene Datenbestände zu integrieren und auszuwerten, wodurch klassische manuelle Verfahren zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Im 1. Teil dieser Beitragsreihe stand die praktische Umsetzung von künstlicher Intelligenz (KI) in der PV aus Sicht des Auditors im Fokus. Aufbauend darauf widmet sich dieser Beitrag den rechtlichen, datenschutz- und qualitätsbezogenen Voraussetzungen für den sinnvollen Einsatz von KI sowie der Bandbreite aktueller Methoden. Er richtet sich an PV-Verantwortliche, IT- und Compliance-Teams und liefert eine praxisnahe Orientierung für den Weg von Pilotprojekten zu auditierbaren Produktionslösungen. Leitlinien heben die Bedeutung integrierter Governance- und Qualitätsmanagementsysteme, verbindlicher Validierungsprozesse und eines „Human-in-the-Loop“-Ansatzes hervor. Damit wird deutlich: Die Implementierung von KI in der PV ist nicht allein eine technische, sondern gleichermaßen eine regulatorische und organisatorische Herausforderung.
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