24.02.2026Das globale Gesundheitsunternehmen STADA hat zugesagt, mehr als 85 Millionen Euro in eine hochmoderne Produktionsstätte in Saudi-Arabien zu investieren. Die Anlage wird wichtige Medikamente für Herzerkrankungen und Diabetes für die 35 Millionen Einwohner Saudi-Arabiens sowie für Patienten in den Nachbarländern liefern. Während der Unterzeichnungszeremonie in Riad, an der Seine Exzellenz Bandar bin Ibrahim Al-Khorayef, saudischer Minister für Industrie und Bodenschätze, teilnahm, bekräftigte STADA sein Engagement für die Stärkung der lokalen Arzneimittelproduktions-kapazitäten Saudi-Arabiens, um so die Abhängigkeit des Landes von Importen im Gesundheitswesen zu verringern und seine Exportkapazitäten zu stärken.
20.02.2026Das Life Science Zentrum Mainz und das Beraternetzwerk Healthcare Shapers werden ab sofort in einer strategischen Kooperation enger zusammenarbeiten. Sie wollen gründungswillige Forscherinnen und Forscher aus Biotechnologie, Medizintechnik und Life Sciences möglichst frühzeitig mit erfahrenen Business Expertinnen und Experten der Gesundheitsbranche vernetzen.
23.02.2026B&R, die ABB-Tochter für Maschinen Automation, zeigt auf der Interpack 2026 ein umfassendes Portfolio für moderne Verpackungsautomatisierung. Vorgestellt werden integrierte Hardware- und Software-Lösungen für Steuerungssysteme, Antriebstechnik, HMI, Sicherheitstechnik und Mechatronik. Ergänzt wird das Angebot durch offene Konnektivität sowie die nahtlose Einbindung von Bildverarbeitung, Simulation und datenbasierter Optimierung.
24.02.2026Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions, ein Mitglied der globalen Busch Group, präsentiert die neue mehrstufige Roots-Vakuumpumpe UltiDry. Die UltiDry wurde für anspruchsvolle Halbleiteranwendungen entwickelt und kombiniert robuste Leistung mit hoher Energieeffizienz und Prozessflexibilität. Die Vakuumpumpen sind darauf ausgelegt, korrosiven Gasen, aggressiven Nebenerzeugnissen und hohen Pulverbelastungen standzuhalten. Ihre ölfreie, mehrstufige Verdichtung gewährleistet eine saubere, trockene Vakuumerzeugung ohne Verunreinigungen. Damit ist die UltiDry ideal für Prozesse wie chemische Gasphasenabscheidung (CVD), Atomlagenabscheidung (ALD) und physikalische Gasphasenabscheidung (PVD) geeignet.
23.02.2026Bei fortgeschrittenem Darmkrebs ist eine Chemotherapie oft zentraler Bestandteil der Behandlung. Doch nicht jede Therapie wirkt bei jeder Patientin und jedem Patienten gleich gut. Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Stammzell-Institut HI-STEM* sowie vom Biotech-Unternehmen Xilis in Utrecht, Niederlande, haben nun eine neue Methode entwickelt, um das wirksamste Medikament bereits vor Behandlungsbeginn auszuwählen. Die Methode beruht auf winzigen 3D-Tumormodellen, die im Hochdurchsatz getestet werden können.
23.02.2026HORIBA, Ltd. gibt Pläne für den Bau eines neuen globalen Hauptsitzes auf dem Gelände des derzeitigen Hauptsitzes in Kisshoin, Minami-ku, Kyoto bekannt. Die Bauarbeiten begannen im Dezember 2025, und die Fertigstellung ist für Januar 2028 geplant. Das derzeitige Gebäude der HORIBA-Zentrale in Kyoto wurde im März 1997 fertiggestellt und feiert demnächst sein 30-jähriges Bestehen. In dieser Zeit hat sich der Nettoumsatz der HORIBA-Gruppe versiebenfacht, der Betriebsgewinn verfünfzehnfacht und die Zahl der Mitarbeiter vervierfacht. Im Rahmen des mittel- bis langfristigen Managementplans "MLMAP*1 2028" strebt HORIBA ein Wachstum mit einem Nettoumsatz von 500 Milliarden Yen an. Um ein nachhaltiges, langfristiges Wachstum zu gewährleisten, hat HORIBA festgestellt, dass es seine globalen Aktivitäten und seine Geschäftsgrundlage weiter stärken muss, damit das Unternehmen schnell und flexibel auf Veränderungen im Geschäftsumfeld reagieren und proaktiv handeln kann. Auf der Grundlage dieser Einschätzung beschloss HORIBA, einen neuen globalen Hauptsitz zu bauen.
23.02.2026Axplora kündigte eine Millioneninvestition zur Erweiterung der Lyophilisierungs- (Gefriertrocknungs-)kapazitäten an seinem Standort in Le Mans bekannt und stärkt damit seine Fähigkeit, Biotech- und Pharmakunden eine zuverlässige, effiziente und zügige Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC)-Herstellung zu ermöglichen. Axplora gab zudem die Ernennung von François Houbart zum Standortleiter in Le Mans mit Wirkung zum 19. Januar 2026 bekannt.
24.02.2026Biogen Inc. gab bekannt, dass der Aufsichtsrat Dr. Maria C. Freire mit sofortiger Wirkung nach der ordentlichen Hauptversammlung 2026 (die „Hauptversammlung“), die am 9. Juni 2026 stattfinden wird, zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt hat. Dr. Freire folgt auf Caroline Dorsa, die beschlossen hat, aus dem Aufsichtsrat von Biogen auszuscheiden und sich auf der Hauptversammlung nicht zur Wiederwahl zu stellen. Dr. Freire gehört dem Aufsichtsrat von Biogen seit 2021 an und ist Mitglied des Corporate Governance Committee sowie des Compensation and Management Development Committee.
24.02.2026Die Fraunhofer-Allianz Chemie und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) haben gemeinsame Empfehlungen zur Förderung und Gestaltung des Transfers in der Chemieindustrie vorgelegt. Zentrale Botschaft: Der Transfer aus der angewandten Forschung in die industrielle Praxis muss politisch besser koordiniert und effizienter ausgestaltet werden, damit Innovationen schneller in Wertschöpfung überführt werden können. Die chemisch-pharmazeutische Industrie steht vor tiefgreifenden strukturellen Veränderungen. Klimaneutralität, geopolitische Verschiebungen und verschärfter internationaler Wettbewerb erhöhen den Innovations- und Investitionsdruck. Gleichzeitig verkürzen sich Entwicklungszyklen. Für Unternehmen wird damit entscheidend, neue Verfahren, Materialien und Wirkstoffe rasch in den industriellen Maßstab zu überführen.
23.02.2026Das Europäische Gericht hat die Klagen mehrerer Pharmaunternehmen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern gegen die sogenannte Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) der europäischen Kommunalabwasserrichtlinie aus formalen Gründen als unzulässig abgewiesen. Die klagenden Pharmaunternehmen, Pharma Deutschland und die gesamte deutsche Pharmabranche haben sich von der Klage erhofft, dass sich das Gericht mit den zentralen Fragen der Verhältnismäßigkeit und der Verursachergerechtigkeit befasst. Das ist nicht passiert, sondern die Klage ist formal abgelehnt worden. „Die Entscheidung des Gerichts als Schritt zu interpretieren, der die Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie weiterbringt, wäre falsch”, so Jörg Wieczorek, Vorstandsvorsitzender Pharma Deutschland.
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