18.05.2026Das japanische Pharmaunternehmen Takeda hat an seinem Produktionsstandort in Oranienburg bei Berlin eine neue Photovoltaik-Anlage offiziell in Betrieb genommen. Nach sieben Monaten Bauzeit wurde die Anlage im Rahmen einer Feierstunde eröffnet. Mit einer Investition von rund 4 Millionen Euro aus eigenen Mitteln unterstreicht Takeda sein langfristiges Bekenntnis zum Standort Oranienburg und zur nachhaltigen industriellen Wertschöpfung in Deutschland.
19.05.2026Mit Wirkung zum 1. Mai 2026 ergänzt Dr. Stephanie Striegler die Geschäftsführung beim Freiburger Pharmaunternehmen Dr. Falk Pharma GmbH. Sie verantwortet den Geschäftsbereich Technical Operations, zu dem auch die Tochtergesellschaft Losan Pharma GmbH, mit Standorten in Neuenburg am Rhein und Eschbach, gehört, und wird zukünftig zusammen mit Philipp Argast, Managing Director Finance & Administration, Dr. Kai Pinkernell, Managing Director Science & Innovation, und Torben Zachmann, Managing Director Commercial, das Familienunternehmen führen.
15.05.2026Die gute Nachricht zuerst: Die „vermeidbare Sterblichkeit“ ist in Deutschland gesunken. Das heißt: Es gibt weniger Todesfälle, die bei effizienter medizinischer Behandlung oder durch präventive Maßnahmen hätten verhindert werden können. Nur: Andere Länder haben auch nicht geschlafen, im europäischen Vergleich ist die Bundesrepublik daher bestenfalls Mittelmaß. Durch das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz (BStabG) droht sich die Lage zu verschärfen.
18.05.2026Vetter, einer der weltweit führenden Pharmadienstleister für die aseptische Herstellung injizierbarer Medikamente, feiert mit einem traditionellen Spatenstich den Beginn der Bauarbeiten für den neuen Standort in Saarlouis. Auf dem rund 40 Hektar großen Industrieareal entsteht im ersten Bauabschnitt eine moderne Produktionsstätte für die kommerzielle Herstellung von injizierbaren Arzneimitteln. Insgesamt wird Vetter bis zur geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2031 knapp eine halbe Milliarde Euro am Standort investieren. Dies unterstreicht die starke Position des Unternehmens als einer der Technologieführer mit höchsten Qualitätsstandards. Zunächst sind 400 bis 500 neue Arbeitsplätze geplant. Bis zur finalen Ausbaustufe des ersten Bauabschnittes rechnet der Pharmadienstleister mit bis zu 1.500 Stellen. Perspektivisch sind bis zu 2.000 Arbeitsplätze möglich.
20.05.2026Onco-Innovations Limited freut sich, bekannt zu geben, dass seine hundertprozentige Tochtergesellschaft Inka Health Corp. eine Forschungszusammenarbeit mit AstraZeneca, einem weltweit tätigen biopharmazeutischen Unternehmen, eingegangen ist. Diese Arbeit ist Teil des PROmAI-Programms des Unternehmens, eine Abkürzung für „Predicting Oncology Outcomes using Multimodal Artificial Intelligence“ (Vorhersage onkologischer Ergebnisse mithilfe multimodaler künstlicher Intelligenz), dessen Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung prädiktiver Modellierungsfähigkeiten in der Onkologie durch multimodale künstliche Intelligenz liegt.
20.05.2026Neurizon® Therapeutics Limited freut sich, bekannt zu geben, dass das Bellberry Human Research Ethics Committee (HREC) die Phase-1-Formulierungsstudie des Unternehmens zur Unterstützung der Entwicklung der oralen Flüssigformulierung NUZ-001 genehmigt hat. Dies stellt einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung von NUZ-001 für ALS dar. Neurizon hatte zuvor die Entwicklung einer oralen Flüssigformulierung von NUZ-001 als Teil seiner umfassenderen Entwicklungsstrategie für ALS angekündigt. ALS ist mit einer fortschreitenden Beeinträchtigung der Sprach- und Schluckfunktion (Dysphagie) verbunden, wodurch flexible Behandlungsoptionen im Verlauf der Erkrankung immer wichtiger werden.
22.05.2026Rund 6.000 Menschen weltweit versorgt die Miltenyi Biotec B.V. & Co. KG mit Hauptsitz in Bergisch Gladbach aktuell jedes Jahr mit innovativen Zell- und Gentherapien. Die Nachfrage steigt immer weiter – und mit ihr auch der Bedarf an Produktionskapazitäten. Deshalb investiert das global agierende Biotechnologie- und Biomedizin-Unternehmen mit rund 4.600 Mitarbeitenden weltweit in den Ausbau des Standorts in Köln. Miltenyi Biotec kernsaniert dort einen ehemalig für pharmazeutische Herstellungs- und Verpackungsprozesse genutzten Gebäudekomplex. Unter dem Namen Cologne Clinical Products Miltenyi Biotec (CPMB) werden künftig Reagenzien für klinische Anwendungen hergestellt. Vor kurzem hat das Projekt mit der Installation der prozesstechnischen Anlagen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE unterstützt Miltenyi Biotec bei der zukunftsweisenden Transformation.
21.05.2026Die Entwicklung von Biologika schreitet rasant voran und setzt die Produktion unter enormen Druck. Beschleunigte Zulassungsverfahren, darunter die FDA-Zulassungen „Breakthrough Therapy“, „Fast Track“ und „Regenerative Medicine Advanced Therapy“, verkürzen den Zeitraum von der Einreichung des Prüfpräparats (IND) bis zur Markteinführung. Zwischen 2015 und 2023 durchliefen 88 % der vom FDA-Zentrum für Arzneimittelbewertung und -forschung zugelassenen neuen Arzneimittel und Biologika mindestens ein beschleunigtes Entwicklungs- oder Prüfprogramm. Für Arzneimittelentwickler, insbesondere für aufstrebende und mittelständische Biotech-Unternehmen, stellt sich dadurch die Frage: Wie lässt sich eine Produktionsstrategie entwickeln, die mit den verkürzten Zulassungsfristen Schritt hält, ohne dabei übermäßige finanzielle oder technische Risiken einzugehen?
20.05.2026Wer Gefahrstoffe sicher handhaben will, braucht mehr als einen feuerfesten Schrank und ein bisschen Absperrband. Das weiß jeder, der schon einmal einen Betrieb auf Herz und Nieren geprüft hat. DENIOS weiß das seit 40 Jahren – und liefert deshalb keine Einzellösungen von der Stange, sondern durchdachte Sicherheitskonzepte, die wirklich zusammenpassen. Konzepte, die nicht beim ersten Audit ins Wanken geraten.
19.05.2026Biosimilars sind die günstigeren Nachfolger von Biopharmazeutika, deren Patent abgelaufen ist. Sie sichern den Zugang zu modernen Therapien bei hoher, streng geprüfter Qualität. 2024 sparten sie den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) knapp zwei Milliarden Euro, seit 2015 kumuliert über neun Milliarden. In den nächsten zehn Jahren laufen mehr als 100 weitere entsprechende Patente aus – das Potenzial ist groß, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Seit dem 1. April 2026 sind exklusive Rabattverträge bei Biosimilars möglich: Nur der billigste Anbieter erhält den Zuschlag, alle anderen verschwinden faktisch vom Markt. Fällt dieser eine Hersteller aus – etwa durch Produktionsprobleme, Lieferkettenstörungen oder geopolitische Krisen –, gibt es keine Alternative. Versorgungssicherheit und Resilienz werden auf diese Weise geschwächt.
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