21.11.2025Evotec SE gab bekannt, dass sie von Bristol Myers Squibb eine Meilensteinzahlung in Höhe von 5 Mio. US-Dollar erhalten hat. Diese Zahlung erfolgte nach der Annahme eines Antrags auf Zulassung eines neuen Prüfpräparats (Investigational New Drug, IND) durch die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft zur Erforschung des Proteinabbaus. Der Wirkstoffkandidat, ein Cereblon-E3-Ligase-Modulator (CELMoD™), wurde im Rahmen dieser Kooperation entwickelt. Der Beginn einer klinischen Phase-I-Studie wird für 2026 erwartet.
21.11.2025Die deutsche Medizintechnikindustrie zeigt sich auch 2025 robust, wächst aber nur leicht – getragen vor allem vom Auslandsgeschäft. Nach Angaben des Industrieverbandes SPECTARIS stieg der Umsatz von Januar bis August laut Statistischem Bundesamt nominal um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr rechnet der Verband mit einem Plus von rund drei Prozent auf 42,6 Milliarden Euro. Die Exporte legten im ersten Halbjahr um 7,5 Prozent zu, insbesondere nach Europa und in den Nahen Osten. Die USA blieben stabil, während China rückläufig war. Das Inlandsgeschäft verharrte nahezu auf Vorjahresniveau.
21.11.2025GeneNovate ist das erste bundesweite Entrepreneurship-Programm in Deutschland, das Innovatoren und Unternehmer im Bereich der Gen- und Zelltherapien (GCT), Biotechnologie, Medizin, Gesundheit und Biowissenschaften fördert. Veranstalter ist das Netzwerkbüro GCT Germany, das im Rahmen der Nationalen Strategie für Gen- und zellbasierte Therapien (GCT) gegründet worden ist.
21.11.2025Nach nahezu 40 Jahren in führender Verantwortung verabschiedet sich Ulrich Zahoransky (71) planmäßig zum 31. Dezember 2025 aus dem Vorstand der ZAHORANSKY AG und übergibt die Leitung vollständig an Ric Nachtmann (kaufmännischer Vorstand) und Dr.-Ing. Heinrich Sielemann (technischer Vorstand). Mit dem Eintritt der beiden vor ca. einem Jahr wurde die Grundlage dafür geschaffen, die ZAHORANSKY Gruppe zukunftsgerichtet und stabil aufzustellen. Renommierte Expertise aus Technik und Management verbindet sich damit erstmals in der Unternehmensgeschichte ohne direkte Beteiligung eines Familienmitglieds im Vorstand – ein bedeutender Meilenstein in der 123-jährigen Firmenhistorie.
21.11.2025Artificial Intelligence (AI) is transforming how GxP-regulated work is done and how accountability is managed. The implication is clear: AI will not reduce the importance of people – it will raise the expectations placed on them. This whitepaper explores the Human-in-the-Loop (HITL)as an emerging role archetype as well as emerging regulatory frameworks like the current draft of EU GMP Annex 22. The need for thoughtful design of HITL processes as well as critical HITL capabilities are discussed as foundations to get GxP professionals and organizations ready before the shift overwhelms established governance frameworks and culture.
21.11.2025Letzte Woche hat der VCI den Bericht zur wirtschaftlichen Lage der chemisch-pharmazeutischen Industrie im dritten Quartal vorgestellt – erstmals im Rahmen einer Sonderpressekonferenz. Der Hintergrund: Der Ernst der Lage wird immer deutlicher. Von Wachstum, oder auch nur einer Erholung, kann leider keine Rede sein.
21.11.2025Akzo Nobel N.V. und Axalta Coating Systems Ltd. gaben bekannt, dass sie eine endgültige Vereinbarung über einen Zusammenschluss auf Aktienbasis geschlossen haben. Damit entsteht ein weltweit führendes Lackunternehmen mit einem Unternehmenswert von rund 25 Milliarden US-Dollar. Der Zusammenschluss bringt zwei führende Unternehmen der Beschichtungsindustrie mit sich ergänzenden Portfolios hoch angesehener Marken zusammen, um Kunden in wichtigen Endmärkten besser zu bedienen und den Wert für Aktionäre, Mitarbeiter und andere Interessengruppen zu steigern. Gestützt auf die stolze Geschichte und das umfassende Know-how beider Unternehmen wird das kombinierte Unternehmen über ein äußerst attraktives Finanzprofil, branchenführende Innovationskapazitäten und eine ausgewogene globale Präsenz in über 160 Ländern verfügen, um den Kunden vor Ort globale Kompetenzen zu bieten.
21.11.2025Mehr als 95% der Verbraucher:innen in Deutschland, Großbritannien und den USA bekunden Interesse daran, in Zukunft mindestens eine WellTech-Lösung zu nutzen – von Smartwatches über Gesundheitsapps bis hin zu Sturzerkennungs-Wearables für Senior:innen. In Deutschland liegt der Wert bei 94%. Ein klares Signal dafür, dass Wellness-Technologien (WellTech) von Nischenprodukten zu unverzichtbaren Begleitern im Alltag der Menschen werden. Das zeigt die aktuelle Studie „From MedTech to WellTech: Empowering the Future WELLcare Ecosystem“ von Strategy&, der globalen Strategieberatung von PwC. Demnach liegt das geschätzte Marktpotenzial von WellTech-Lösungen in der EU, Großbritannien und den USA bei rund 850 Mrd. US-Dollar pro Jahr. Das deutsche Marktvolumen beziffert die Studie auf 73 Mrd. US-Dollar. Diese Zahlen verdeutlichen das transformative Potenzial des Wandels von einer reaktiven Krankheitsbehandlung hin zu einer proaktiven Gesundheitsvorsorge in einem LIFEcare-Ökosystem. Dennoch klafft eine Adoptions-Lücke: Während 76% der Verbraucher:innen in den drei befragten Ländern bereits von personalisierbaren WellTech-Geräten wie Fitness-Trackern gehört haben, nutzen erst 56% solche Technologien aktiv. In Deutschland liegt die Nutzungsquote in dieser WellTech-Kategorie mit 60% etwas höher.
21.11.2025Deutschland wird als Standort für energieintensive Unternehmen zunehmend unattraktiv. Laut der Simon-Kucher Standortperspektiven-Studie 2025 verlagern 42 Prozent der Konzerne ihre Produktion in andere Länder Europas, weitere 31 Prozent sogar auf andere Kontinente. Fast alle Unternehmen nennen dabei Energiepreise als wichtigsten Standortfaktor. So empfindet beinahe jeder zweite Konzern lange Genehmigungsverfahren und regulatorische Unsicherheiten als größte Hürde zur CO2-armen Energieerzeugung. Trotzdem bleibt Nachhaltigkeit ein strategischer Fixpunkt: Der Großteil hat Nachhaltigkeit fest in seiner Strategie verankert, doch nur wenige erzielen bislang greifbare Markterfolge.
20.11.2025Um auf die weitreichenden Folgen hinzuweisen, die durch die Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) für die Arzneimittelversorgung und die Pharmabranche in Deutschland und Europa drohen, wenden sich sechs Pharmaunternehmen gemeinsam mit den Verbänden Pro Generika und Pharma Deutschland, erneut in einem offenen Appell an die Europäische Kommission und die deutsche Bundesregierung. Die unterzeichnenden Unternehmen sind Teva Pharmaceuticals, Sandoz/Hexal, Zentiva, PUREN Pharma, hameln pharma und die Dermapharm AG.
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