15.12.2025Die von Bakterien produzierten Biphenomycine verfügen über ausgezeichnete antimikrobielle Eigenschaften, konnten jedoch bislang nicht für die Entwicklung neuer Wirkstoffe genutzt werden. Grund dafür war vor allem ein unzureichendes Verständnis darüber, wie genau die Substanzklasse von ihren mikrobiellen Produzenten hergestellt wird. Einem Forschungsteam um Tobias Gulder, Abteilungsleiter am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), ist es nun gelungen, die Biosynthese der Biphenomycine zu entschlüsseln und damit den Grundstein für deren pharmazeutische Weiterentwicklung zu legen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie International Edition.
15.12.2025Whereas in the cosmetic industry, silicones have fallen into disrepute and are being used less and less this article will show with different examples that silicones in medical and pharmaceutical applications are an important and significant raw material which is safe to use. These examples will consider topical medical device application and topical medicinal products. Silicone enhances also other formulation benefits, such as proven aesthetics, functional film characteristics and long-lasting effects that are well-adapted for different skin diseases or skin treatment purposes.
15.12.2025Um den steigenden Bedarf von Patientinnen und Patienten sowie Kunden befriedigen zu können, entschied sich die renommierte Klosterfrau Group zum Aufbau einer neuen Produktionslinie am Produktionsstandort Berlin. io übernahm umfassend die Generalplanung und Ausführungsbegleitung.
15.12.2025Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) bewertet die informelle Einigung im Trilog zum Nachhaltigkeits-Omnibus (Paket I) als wichtigen Schritt hin zu weniger Bürokratie und mehr Planungssicherheit für Unternehmen. Der Omnibus betrifft zentrale Regeln der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) sowie der Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD). VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup fordert nun klare politische Signale: „Parlament und Rat müssen noch vor Jahresende liefern. Die Zeit des Zögerns ist vorbei – unsere Unternehmen brauchen endlich Rechtssicherheit und echten Bürokratieabbau.“
15.12.2025Eckert & Ziegler und SK Biopharmaceuticals, ein auf Therapien für Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS) spezialisiertes Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Südkorea, das ebenfalls im Bereich Radiopharmazeutika tätig ist, haben kürzlich einen Liefervertrag unterzeichnet. Das Unternehmen wird SK Biopharmaceuticals mit Actinium-225 (Ac-225) beliefern, um dessen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich der radiopharmazeutischen Therapien voranzutreiben. Die Entwicklungspipeline von SK Biopharmaceuticals umfasst unter anderem SKL35501, ein innovatives Radiopharmazeutikum, das mit Ac-225 markiert wird und Potenzial in der Behandlung verschiedener Krebsarten, darunter Darm-, Brust-, Bauchspeicheldrüsen- sowie Kopf- und Halskrebs, hat. Mit der Sicherung einer zuverlässigen Versorgung mit dem Alpha-emittierenden Radioisotop von Eckert & Ziegler wird das Unternehmen dieses und weitere Programme aus seiner wachsenden Pipeline vorantreiben.
15.12.2025Bei der zweiten Auflage des Karriere-Events „MINTful Future Day“ kamen über 200 Schüler*innen und Studierende im Bodenseeforum Konstanz zusammen, um mit regionalen Unternehmen und Hochschulen in Kontakt zu kommen. Unter dem Motto „Unleash Your Scientific Talent“ konnten sich junge Talente über mögliche Karrierewege in den Naturwissenschaften informieren und allgemeine Impulse zu Berufswahl und Bewerbung mitnehmen. Die Veranstaltung wurde vom Gesundheitsnetzwerk BioLAGO organisiert und vom Landkreis Konstanz gefördert.
12.12.2025Die EU-Kommission legte eine neue Schätzung zu den Kosten für die Aufrüstung von Kläranlagen mit einer Vierten Klärstufe vor. Dabei verfehlt sie erneut die Chance, die tatsächlichen Kosten erschöpfend abzubilden. Konkret werden Kosten zwischen 1,48 und 1,8 Milliarden Euro genannt, die durch die Umsetzung der Richtlinie europaweit entstehen würden. Allein für Deutschland schätzt das Bundesumweltamt aber bereits einen Aufwand in Höhe von rund 1 Milliarde Euro pro Jahr. Das ist ein offensichtliches Missverhältnis. Die richtigen Zahlen hätten das Ausmaß der Richtlinie offenbart – und die Folgen für die Versorgung mit Arzneimitteln wären sichtbar geworden.
12.12.2025Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßt, dass sich Parlament, Rat und Kommission auf eine Reform der EU-Pharmagesetzgebung geeinigt haben: „Gestern Abend fanden die abschließenden Trilog-Verhandlungen zum Pharmapaket statt. Nach 20 Jahren steht damit eine der tiefgreifendsten Modernisierungen im europäischen Arzneimittelrecht bevor. Für uns als pharmazeutische Industrie setzt die neue EU-Pharmagesetzgebung wichtige Impulse. Wenn die EU und Deutschland die Reform jetzt klug ausgestalten, stärken sie die globale Wettbewerbsfähigkeit, fördern Innovationen und schaffen einen echten Mehrwert für die Patientinnen und Patienten“, betont Dr. Kai Joachimsen, BPI-Hauptgeschäftsführer.
12.12.2025Die Pharma- und Chemieindustrie blickt auf ein sehr schwieriges Jahr zurück. Produktion und Erzeugerpreise lagen 2025 jeweils um 0,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Gesamtumsatz sank um ein Prozent und auch die Zahl der Beschäftigten verringerte sich leicht. Die Branche befindet sich damit weiterhin in einem angespannten Umfeld. Der Verband der Chemischen Industrie VCI warnt vor weiterem Substanzverlust und fordert verlässliche politische Rahmenbedingungen.
12.12.2025Am 10. Oktober hat die Europäische Kommission die langerwartete Studie des Joint Research Centre (JRC) zu den Kosten und Folgen der erweiterten Herstellerverantwortung der Kommunalabwasserrichtlinie vorgestellt. Darin kommt sie zu dem Ergebnis, dass sich die europaweiten Kosten der erweiterten Herstellerverantwortung unter Betrachtung der Inflation und neuerer Daten ähnlich zu den Schätzungen des Impact Assessment aus dem Jahr 2022 verhalten werden. So geht die Kommission in der Studie europaweit von 1,48 - 1,8 Milliarden Euro Kosten pro Jahr bis 2045 aus. Pharma Deutschland kritisiert die Studie der Kommission als doppelt falsch.
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