22.09.2026Auf der Bits & Pretzels 2026 zeigen Fraunhofer Venture und Fraunhofer AHEAD, der Deeptech-Inkubator der Forschungsgesellschaft, wie Deeptech-Innovationen schneller in den Markt gelangen. Als Brücke zwischen Forschung, Unternehmertum, Industrie und Investoren unterstützt Fraunhofer Gründerteams dabei, ihre neuen Technologien über Ausgründungen oder Start-up-Kooperationen in tragfähige Geschäftsmodelle zu überführen. Passend zum Motto »Where Founders Build Networks« bringt Fraunhofer die zentralen Akteure des Innovationsökosystems zusammen und schafft Verbindungen, aus denen neue Kooperationen mit gemeinsamen Wachstumschancen entstehen.
22.09.2026Eine Woche nach der Ankündigung von GSK, das Dresdner Impfstoffwerk bis 2028 schließen zu wollen, ziehen Betriebsrat und IGBCE eine erste Zwischenbilanz. Der Standort ist noch nicht gerettet und der Weg bleibt schwierig. Doch schon jetzt steht fest: GSK kann das Werk und seine 641 Arbeitsplätze nicht still und geräuschlos abwickeln.
22.09.2026Ryvu Therapeutics, ein Unternehmen für die Entdeckung und Entwicklung von Arzneimitteln im klinischen Stadium mit Schwerpunkt auf neuartigen Therapien zur Behandlung neuer Zielstrukturen in der Onkologie, veröffentlichte seine Finanzergebnisse für das am 30. Juni 2026 endende Halbjahr und gab ein Unternehmensupdate.
22.09.2026Im Gesetzgebungsverfahren zur Revision der europäischen Arzneimittelgesetzgebung (General Pharmaceutical Legislation) ist ein weiterer wichtiger Schritt erreicht: Die finalen, rechtlich und sprachlich überarbeiteten Fassungen der neuen Richtlinie über den Unionskodex für Humanarzneimittel sowie der neuen Verordnung über die Zulassung und Überwachung von Humanarzneimitteln und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sind nun in den verschiedenen EU-Amtssprachen verfügbar.
22.09.2026Mit einer klaren Fokussierung aller Aktivitäten will Evonik in den kommenden drei Jahren das eigene Wachstum stärken. Das Produkt-Portfolio wird nach Rollenprofilen geordnet, allen großen Standorte in Deutschland werden spezifische Aufgaben zugeteilt. Zugleich wird die geostrategische Balance durch gezielte Wachstumsprojekte optimiert. Finanzielle Spielräume für diese Investitionen sichert sich Evonik durch das Umbauprogramm Evonik Tailor Made, das zum Ziel hat, die Kostenbasis des Konzerns weiter zu senken. Im Rahmen dieses Programms werden weltweit 3200 Stellen abgebaut, rund 2150 davon in Deutschland.
21.09.2026Die pharmazeutische Industrie ist kontinuierlich auf der Suche nach neuartigen Molekülen sowie nach effizienteren Wegen, um etablierte Wirkstoffbausteine herzustellen. Eine besondere Herausforderung stellen dabei hochgespannte Ringstrukturen dar, vor allem Dreiringe aus Kohlenstoffatomen, sogenannte Cyclopropane. Traditionelle Synthesemethoden weisen deutliche Nachteile auf: Um die nötige Energie in das System einzubringen, muss entweder auf explosive Chemikalien, etwa Diazoverbindungen, oder auf stark reduzierende Reagenzien zurückgegriffen werden. Dies führte nicht nur zu Sicherheitsrisiken, sondern es entstehen auch erhebliche Abfallmengen. Ein Team um Professor Oliver Reiser von der Universität Regensburg präsentiert nun eine mildere, ressourcenschonende Alternative: Anstelle gefährlicher Reagenzien setzt die Regensburger Gruppe Licht ein. Es dient dabei als „spurloses Reagenz“, das die benötigte Energie zielgerichtet in Moleküle einbringen kann.
21.09.2026Die Bundesnetzagentur steht vor dem Abschluss einer der wichtigsten energiepolitischen Reformen für den Industriestandort. Mit dem Ende der Konsultation zur Allgemeinen Netzentgeltsystematik (AgNes) tritt das Verfahren nun in seine entscheidende Phase. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt, dass die Bundesnetzagentur wichtige Hinweise aus Industrie und Verbänden aufgegriffen hat – besonders beim Verzicht auf dynamische Netzentgelte für Stromverbraucher und bei Vertrauensschutzregelungen. Aus VCI-Sicht muss die Reform aber noch stärker an den praktischen Anforderungen industrieller Standorte ausgerichtet werden, damit aus dem Ziel größerer Flexibilität keine zusätzlichen Standortnachteile entstehen.
21.09.2026GEA erweitert seine Plattform für pharmazeutische Separatoren um die neuen Modelle GEA aseptic 15 und GEA pure 15. Diese kompakten Separatoren ergänzen die bestehende Baureihe, indem sie eine Lösung für kleinere Durchsatzbereiche bieten, und unterstützen Hersteller von Arzneimitteln und Biopharmazeutika flexibel, sicher und kosteneffizient bei Entwicklungs-, Pilot- und Produktionsprozessen. Die kompakten Separatoren für kleinere Produktionsmengen vereinen hohe Prozessflexibilität, hygienisches Design und effiziente Produktausbeute. Mit Kapazitäten von 250 bis 500 Litern pro Stunde in der Klärbehälterausführung und von 350 bis 600 Litern pro Stunde in der Trommel-Ausführung schließen die neuen Modelle die Lücke zwischen Labor- und größeren Produktionsseparatoren.
21.09.2026Die Ethris GmbH, ein Biotechnologieunternehmen im klinischen Stadium, das Pionierarbeit im Bereich der RNA-Therapeutika und -Impfstoffe der nächsten Generation leistet, die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Generaldirektion für Gesundheitsnotfallvorsorge und -reaktion (DG HERA) der Europäischen Kommission gaben eine Finanzierungsvereinbarung in Höhe von 30 Millionen Euro bekannt, um die weitere klinische Entwicklung des Ethris-Portfolios an mRNA-Produkten für Atemwegserkrankungen voranzutreiben.
21.09.2026Der Life-Science-Konzern Sartorius und das National Institute for Bioprocessing Research and Training (NIBRT) etablieren gemeinsam das weltweit umfassendste Trainingszentrum für intensivierte und kontinuierliche Bioprozesse in Dublin, Irland. Ab dem vierten Quartal 2026 soll das Zentrum als Drehscheibe für praxisnahe Schulungen und Wissensaustausch dienen. Ziel ist es, die biopharmazeutische Industrie bei der Einführung intensivierter, digitalisierter und kontinuierlicher Herstellungsprozesse zu unterstützen.
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