
26.09.2025Die Pharmaindustrie fokussiert sich und ihre Lieferketten auf Nachhaltigkeit. Zugleich erhöhen Regulierung, Zulassungen und Rohstoffverfügbarkeiten die Komplexität. Die Mission: nachhaltige, regulatorisch belastbare und gleichzeitig wirtschaftliche Lösungen für Medizinprodukte. Mit starken Partnern im Workstream „Bio“ entwickelt, präsentiert elmplastic kommerziell verfügbare Bio-Pipetten – lieferfähig und mit messbar geringerem ökologischem Fußabdruck. Mehr gibt es auf der CPHI #8.0B30.
26.09.2025Die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, ab dem 1. Oktober Zölle von 100 Prozent auf importierte Marken- und patentgeschützte Arzneimittel zu erheben, wird von Pharma Deutschland als massiver Angriff auf den internationalen Handel und die Versorgungssicherheit in Europa gewertet. „Die Methode ist brachial und fragwürdig – doch die Botschaft dahinter ist eindeutig: Die USA schotten sich ab und zwingen die Wirtschaft zurück ins eigene Land“, sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland. „Für die Pharmabranche in Deutschland ist das eine beunruhigende Nachricht. Denn die Unternehmen stehen nicht nur wegen der Aussicht auf zollbedingt sinkende Absätze unter Druck. Auch die sehr kurzfristig für Deutschland angekündigten Einsparmaßnahmen machen Investitionsentscheidungen für den heimischen Standort immer schwieriger. Diese Situation muss in den kommenden Pharmagesprächen mit der Bundesregierung eine wichtige Rolle spielen und gemeinsam verbessert werden.“
26.09.2025Mit Inkrafttreten des AI Act gelten auch für KI-gestützte Medizinprodukte neue, unmittelbar verbindliche Anforderungen, die die Vorgaben der Medical Device Regulation (MDR) nicht ersetzen, sondern überlagern und konkretisieren. Das führt zu einer doppelten Regulierung, die mit erhöhter Komplexität für Hersteller verbunden ist. Die Anwendbarkeit des AI Act setzt voraus, dass das Produkt als Hochrisiko-KI im Sinne von Art. 6 eingestuft wird – etwa bei wesentlichem Einfluss auf medizinische Entscheidungen und potenziellen Risiken für Gesundheit oder Grundrechte. In solchen Fällen kommen neben der MDR auch die Vorgaben des AI Act zur Anwendung, insbesondere zu Konformitätsbewertung, Transparenz, menschlicher Aufsicht und Dokumentation über den gesamten Lebenszyklus. Der Beitrag gibt einen praxisorientierten Überblick über zentrale Schnittstellen und Abgrenzungsfragen und soll insbesondere Herstellern KI-basierter Medizinprodukte eine Hilfestellung bei der Umsetzung der neuen Vorgaben bieten.
25.09.2025Rechtzeitig zum Start der Impfsaison haben sich der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV) auf eine Vergütungsregelung für Grippeschutzimpfungen geeinigt, die dieses wichtige Präventionsangebot langfristig sichert. Der neue „Vertrag zur Durchführung und Abrechnung von Schutzimpfungen durch Apotheken“ gilt ab dem 15. Oktober 2025.
25.09.2025Die groninger Gruppe hat die Reinraumtechnik Ulm GmbH (RTU) übernommen. Mit diesem Schritt erweitert das familiengeführte Unternehmen mit Hauptsitz in Crailsheim nicht nur sein technologisches Portfolio, sondern stärkt zugleich seine Kompetenz in einem Bereich, der für die pharmazeutische Industrie von zentraler Bedeutung ist: die Reinraum- und Isolatorentechnologie.
25.09.2025Die Moldova Business Week (MBW) 2025 endete mit einer starken Botschaft an globale Investoren: Moldawien ist offen für Geschäfte und bereit zu wachsen. Die Jubiläumsausgabe des wichtigsten Wirtschaftsforums des Landes versammelte über 3.175 einzelne Offline-Teilnehmer und mehr als 13.200 Online-Teilnehmer bei 33 Veranstaltungen in sieben Regionen – von Chi?in?u und B?l?i bis Ungheni, Giurgiule?ti, Orhei, C?l?ra?i und Str??eni. Das Forum hatte bereits über 500.000 Online-Aufrufe und Medienberichterstattung in 10 Ländern in Europa und dem Nahen Osten generiert. Die fünftägige Veranstaltung zog hochrangige Regierungsbeamte, internationale Entwicklungspartner, Botschafter, Investoren und führende Unternehmer aus über 40 Ländern an und schuf eine dynamische Plattform für Dialog und Geschäftsabschlüsse.
25.09.2025Basierend auf seinem breit gefächerten Gesamtsortiment hat das deutsche Handels- und Beratungsunternehmen KAGER einen spezifischen Produktkatalog für die Medizintechnik, das Klinikwesen und die Pharmalogistik zusammengestellt. Unter dem Titel Kager-Medical-Line (KML) finden die Einkäufer und Beschaffer dieser Branchen eine große Auswahl mit nützlichen Produkten und Hilfsmitteln für das Temperatur- und Grenzwertmonitoring, die Lieferketten- und Verpackungskontrolle sowie die Arbeit im Labor und Reinraum.
25.09.2025Prange Pharma GmbH announced the signing of definitive agreements for the acquisition of MSD Animal Health’s manufacturing site in Aprilia, Italy. The formal transfer of ownership will be completed in the coming months.
25.09.2025Die rückläufigen Geschäfte mit China und den USA belasten die Unternehmen der VDMA Fachverbände Allgemeine Lufttechnik sowie Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate zunehmend. Zwar sorgt die Nachfrage in Europa für leichte Entlastung, doch reicht diese nicht aus, um die Verluste auszugleichen. Hoffnungsträger bleibt die hohe Innovationskraft der Branche. Verfahrenstechnik: Frankreich überholt China als zweitgrößten Exportmarkt: Im Gegensatz zum schwierigen Jahr 2024, das für Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate ein Minus von 4,4 Prozent im Export aufwies, entwickelte sich das erste Halbjahr 2025 positiv. In den ersten sechs Monaten 2025 wurde eine Veränderungsrate von plus 0,8 Prozent an Ausfuhren aus Deutschland erzielt.
24.09.20252 pharmazeutische Unternehmer wendeten sich mittels einer Verfassungsbeschwerde gegen verschiedene Maßnahmen des Gesetzgebers zur Arzneimittelpreisregulierung, die im Zuge des Gesetzes zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Finanzstabilisierungsgesetz, GKV-FinStG) umgesetzt wurden, an das Bundesverfassungsgericht (BVerfG). Das BVerfG wies die Verfassungsbeschwerden teilweise als unzulässig und teilweise als unbegründet zurück. Bezüglich des Herstellerabschlages und der Verlängerung des Preismoratoriums sah das BVerfG keinen Verstoß gegen die Berufsfreiheit nach Art. 12 GG und keine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung i. S. d. Art. 3 Abs. 1 GG. Das BVerfG ist der Auffassung, dass die mittels des GKV-FinStG getroffenen Regelungen angemessen seien. Das durch den Gesetzgeber angestrebte Gemeinwohlziel, nämlich die Sicherung der finanziellen Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), überwiege.
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