26.10.2017Das Medikament, das in Deutschland am häufigsten über den Apothekentresen geht, ist weder eine Kopfschmerztablette noch hilft es gegen Magen-Darm-Beschwerden. Es ist ein Nasenspray mit dem Wirkstoff Xylometazolin, das die Schleimhäute abschwellen lässt und so bei einer Erkältung die Nase freimacht. Zählt man allein die vier meistverkauften "Xylo"-Sprays zusammen, kommt man auf 50 Millionen verkaufte Packungen in Deutschland pro Jahr. Die Mittel werden nicht bloß von Erkälteten genutzt, die gerade ein Schnupfen plagt. (...)
27.10.2017Viel Bewegung ist mit einem verminderten Darmkrebsrisiko verbunden. Eine Beobachtung, die durch die günstige Wirkung der körperlichen Aktivität auf den Taillenumfang, die Stoffwechselgesundheit und den Vitamin-D-Status erklärbar sein könnte. Zu diesen Ergebnissen kommt ein internationales Forscherteam um Krasimira Aleksandrova und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE), nachdem es die Daten einer großen europäischen Langzeit-Beobachtungsstudie ausgewertet hat, an der insgesamt circa 520.000 Frauen und Männer teilnehmen. (...)
26.10.2017Kunden auf der ganzen Welt vertrauen auf die kompakten Lösungen für das automatisierte Schweißen der Carl Cloos Schweißtechnik GmbH. Die QIROX-Kompaktzellen eignen sich optimal zum automatisierten Schweißen von kleinen und mittelgroßen Bauteilen. Alleine in der letzten Oktoberwoche stehen bei CLOOS acht kompakte Roboterzellen kurz vor der Fertigstellung. (...)
27.10.2017Der Nutzen für Patienten – das sollte der Maßstab für den Fortschritt bei Arzneimitteln sein. Die beharrliche schrittweise Weiterentwicklung und Verbesserung bestehender Medikamente spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie bringt neue Möglichkeiten für Ärzte und Patienten – durch weniger Nebenwirkungen, eine geringere Dosis, einfachere Anwendung und mehr Therapieoptionen. Wenn sich eine Krankheit im Laufe der Zeit von einer tödlichen in eine chronische verwandelt – wie das etwa bei immer mehr Krebsarten der Fall ist – ist die Forschungsarbeit von Arzneimittelentwicklern noch lange nicht getan. Denn nun gilt es, Patienten über eine lange Zeit zu versorgen. (...)
27.10.2017Millionen Amerikaner der Mittelklasse sind süchtig nach Schmerzmitteln oder Heroin. Während der Präsident den Notstand ausrufen will, ringt das Land um Erklärungen: Wie konnte es zu dieser weltweit einmaligen Entgleisung kommen? Eine Rekonstruktion. In manchen Kliniken der USA stehen jetzt Freiwillige an den Babykörbchen. Sie streicheln die geplagten kleinen Körper, sie versuchen, die Winzlinge zu beruhigen, die, eben erst abgenabelt, im Entzug wimmern. Die Säuglinge sind die jüngsten Opfer der US-amerikanischen Suchtkrise, die schon viele unglaubliche Auswüchse hatte: Mütter, die auch in der Schwangerschaft nicht von Tabletten lassen können. (...)
27.10.2017Gesundheitsminister Gröhe hat den durchschnittlichen Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung gesenkt. Er soll 2018 mit 1,0 Prozent etwas niedriger liegen als bisher. Den konkreten Satz legt jede Kasse jedoch selbst fest. Im kommenden Jahr wird der Durchschnittssatz für Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen niedriger ausfallen als derzeit. Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe senkte ihn auf Empfehlung des Schätzerkreises im Gesundheitswesen auf 1,0 Prozent - 0,1 Prozentpunkte weniger als 2017. (...)
27.10.2017Bayer wird auch im dritten Quartal seine Schwächen nicht los. Der Gewinn mit rezeptfreien Arzneien sinkt deutlich, auch im Agrarsegment verdient der Konzern weniger. Trotzdem sieht sich das Unternehmen auf Kurs. Seite Anfang 2016 präsentiert sich die Bayer AG als so genannter Life-Science-Konzern: Der Fokus liegt auf den Geschäft mit rezeptpflichtigen und freiverkäuflichen Medikamenten und auf der Agrarchemie. Nun haben die Leverkusener auch ihre Bilanzierung auf das Zukunftsmodell umgestellt: Im Ergebnis des dritten Quartals 2017 ist erstmals die ausgegliederte Kunststofftochter Covestro nicht mehr enthalten. (...)
27.10.2017Mit Gentherapien gegen Krebs geht es weiter schnell voran: In der vergangenen Woche hat die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA mit dem Produkt „Yescarta“ die zweite CAR-T-Zelltherapie innerhalb weniger Wochen zugelassen. Im August war bereits „Kymriah“ auf den Markt gekommen.Beide Therapien attackieren Blutkrebs, der durch eine Entartung der B-Zellen entsteht, und gehören zu einer neuen Form der gentechnisch optimierten Immuntherapie. Yescarta richtet sich gegen drei Formen des Non-Hodgkin-Lymphoms, Kymriah gegen die akute lymphoblastische Leukämie. (...)
27.10.2017ETH-Forscher haben eine Zell-Waage entwickelt, mit der sich erstmals sowohl das Gewicht einzelner lebender Zellen schnell und präzise bestimmen lässt, als auch dessen Veränderung über die Zeit. Die Erfindung stösst auch ausserhalb der Biologie auf grosses Interesse. Ob Regenwurm, Sonnenblume oder Mensch – wir alle bestehen aus Zellen. Kein Wunder also, dass Forschende sich intensiv mit diesen Grundbausteinen des Lebens beschäftigen. Viele ihrer Geheimnisse haben sie ihnen bereits entlockt. Doch das Gewicht lebender Zellen und dessen Veränderung in Echtzeit genau zu messen, war bisher nicht möglich. Es gab schlicht keine geeignete Messmethode. (...)

02.11.2017Wird ein Produktionsprozeß neu geplant oder geändert, hilft eine Prozess-Simulation, Schwachstellen an der Auslegung schon in einem frühen Stadium zu entdecken, bevor die Planung abgeschlossen ist. Nachträgliche Änderungen der Planungsergebnisse erweisen sich oft als sehr kostenintensiv und lassen sich zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt nur schwer oder gar nicht mehr realisieren. Für Großprojekte der Stückgutindustrie – z. B. in der Automobilindustrie – wird die Simulation systematisch eingesetzt. In der Pharmabranche ist dies leider nicht immer der Fall. Der folgende Fachbeitrag beschreibt die möglichen Aufgabenstellungen einer Prozess-Simulation im Pharmaumfeld. Die Vorgehensweise und die Grunddaten einer Simulationsstudie sowie die Zusammensetzung eines Simulationsmodells werden ebenfalls erläutert. Schließlich wird über den Nutzen einer Simulation berichtet: Sie bringt Planungssicherheit bei der Auslegung einer Pharmaanlage und hilft, die Investitionskosten und Betriebskosten zu reduzieren. (...)
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