20.05.2026Mit der im NOI Techpark in Bozen entwickelten Methode, lernen Unternehmen zehn Jahre vorauszudenken – und daraus umsetzbare Strategien zu entwickeln. Geopolitische Unsicherheit, technologische Sprünge im Wochentakt und steigender Nachhaltigkeitsdruck: Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, sich nicht nur zu verbessern, sondern sich auch grundlegend neu zu erfinden. Denn inkrementelle Innovation reicht in vielen Branchen nicht mehr aus, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Der NOI Techpark in Bozen hat eine Methode entwickelt, die radikale Innovation systematisch möglich macht: Alpha Innovation.
20.05.2026Pharma Deutschland begrüßt, dass der Gesetzentwurf digitale Anwendungen, Gesundheitsdaten und klinische Forschung stärker zusammenbringt und damit die digitale Gesundheitsversorgung in Deutschland weiterentwickelt. Besonders die geplanten digitalen Informationswege zur besseren Vermittlung klinischer Studien können aus Sicht des Verbandes dazu beitragen, den Forschungsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken und Patientinnen und Patienten schneller Zugang zu innovativen Therapien zu ermöglichen.
20.05.2026Mit der erwarteten Veröffentlichung des ersten europäischen Bewertungsberichts im Rahmen von EU-HTA steht die Nutzenbewertung in Deutschland vor einem wichtigen Praxistest. Erstmals kann ein nationales AMNOG-Verfahren auf einer europäischen Bewertung aufbauen. „Europa ist dann am besten, wenn es Dinge einfacher macht. Mit der Europäischen Nutzenbewertung haben wir endlich wieder eine solche Chance. Und es liegt an den Nationalstaaten, jetzt nicht im Weg zu stehen! Das sogenannte EU-HTA soll Verfahren vereinfachen, Doppelarbeit vermeiden und Innovationen schneller zu den Patientinnen und Patienten bringen. Dafür muss die europäische Bewertung im AMNOG-Verfahren konsequent genutzt werden. Sie darf nicht zu einer zusätzlichen bürokratischen Ebene in Europa werden“, sagt dazu vfa-Präsident Han Steutel.
20.05.2026Rund 6.000 Menschen weltweit versorgt die Miltenyi Biotec B.V. & Co. KG mit Hauptsitz in Bergisch Gladbach aktuell jedes Jahr mit innovativen Zell- und Gentherapien. Die Nachfrage steigt immer weiter – und mit ihr auch der Bedarf an Produktionskapazitäten. Deshalb investiert das global agierende Biotechnologie- und Biomedizin-Unternehmen mit rund 4.600 Mitarbeitenden weltweit in den Ausbau des Standorts in Köln. Miltenyi Biotec kernsaniert dort einen ehemalig für pharmazeutische Herstellungs- und Verpackungsprozesse genutzten Gebäudekomplex. Unter dem Namen Cologne Clinical Products Miltenyi Biotec (CPMB) werden künftig Reagenzien für klinische Anwendungen hergestellt. Vor kurzem hat das Projekt mit der Installation der prozesstechnischen Anlagen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE unterstützt Miltenyi Biotec bei der zukunftsweisenden Transformation.
20.05.2026Die Anforderungen an die globale Pharma-Logistik steigen kontinuierlich. Vor allem Biopharmazeutika, Zell- und Gentherapien sowie temperaturempfindliche Arzneimittel benötigen hochverfügbare und durchgängig kontrollierte Transportketten. DHL reagiert darauf mit dem weiteren Ausbau seiner transatlantischen Pharma-Kühlkette. Im Mittelpunkt steht die Luftfrachtverbindung zwischen den Drehkreuzen Brüssel und Cincinnati, die gezielt für temperatursensible Healthcare-Sendungen erweitert wurde. Parallel investiert das Unternehmen in zusätzliche Kühlketteninfrastruktur, neue Materiallösungen und GDP-konforme Bodenprozesse.
20.05.2026Startschuss für das mit 1,3 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt MastCURe. Der Berliner Standort Immunologie und Allergologie IA des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP forscht in den nächsten drei Jahren zusammen mit Allegria Therapeutics und Cube Biotech an einem neuartigen Therapieansatz zur Behandlung chronischer Nesselsucht.
20.05.2026Eine neue künstliche Intelligenz zur Reduktion von Tierversuchen haben Forschende der Goethe-Universität und der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP entwickelt. Die KI namens genESOM wurde darauf trainiert, die Struktur kleiner Datensätze zu “lernen“. Das Gelernte nutzt die KI, um neue Datenpunkte zu generieren. Diese Datenpunkte geben die Eigenschaften der im Versuch erhobenen Daten so korrekt wieder, als ob sie ebenfalls im Laborexperiment erhoben worden wären. Künftig könnten mittels „genESOM“ bei der Testung neuer Wirkstoffe zwischen 30 und 50 Prozent weniger Versuchstiere benötigt werden.
20.05.2026Neurizon® Therapeutics Limited freut sich, bekannt zu geben, dass das Bellberry Human Research Ethics Committee (HREC) die Phase-1-Formulierungsstudie des Unternehmens zur Unterstützung der Entwicklung der oralen Flüssigformulierung NUZ-001 genehmigt hat. Dies stellt einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung von NUZ-001 für ALS dar. Neurizon hatte zuvor die Entwicklung einer oralen Flüssigformulierung von NUZ-001 als Teil seiner umfassenderen Entwicklungsstrategie für ALS angekündigt. ALS ist mit einer fortschreitenden Beeinträchtigung der Sprach- und Schluckfunktion (Dysphagie) verbunden, wodurch flexible Behandlungsoptionen im Verlauf der Erkrankung immer wichtiger werden.
20.05.2026Wer Gefahrstoffe sicher handhaben will, braucht mehr als einen feuerfesten Schrank und ein bisschen Absperrband. Das weiß jeder, der schon einmal einen Betrieb auf Herz und Nieren geprüft hat. DENIOS weiß das seit 40 Jahren – und liefert deshalb keine Einzellösungen von der Stange, sondern durchdachte Sicherheitskonzepte, die wirklich zusammenpassen. Konzepte, die nicht beim ersten Audit ins Wanken geraten.
20.05.2026Onco-Innovations Limited freut sich, bekannt zu geben, dass seine hundertprozentige Tochtergesellschaft Inka Health Corp. eine Forschungszusammenarbeit mit AstraZeneca, einem weltweit tätigen biopharmazeutischen Unternehmen, eingegangen ist. Diese Arbeit ist Teil des PROmAI-Programms des Unternehmens, eine Abkürzung für „Predicting Oncology Outcomes using Multimodal Artificial Intelligence“ (Vorhersage onkologischer Ergebnisse mithilfe multimodaler künstlicher Intelligenz), dessen Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung prädiktiver Modellierungsfähigkeiten in der Onkologie durch multimodale künstliche Intelligenz liegt.
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