
28.09.2020Geänderte Richtlinien in Europa eröffnen bei der Herstellung von Wasser für Injektionszwecke neue Wege. Jedoch werfen die regulatorischen Vorgaben Fragen auf zur Umsetzung bezogen auf das neue Verfahren. Eine Expertengruppe der ISPE (International Society for Pharmaceutical Engineering) hat sich des Themas angenommen und einen Leitfaden zum gemeinsamen Verständnis der Anforderungen für diesen Herstellungsprozess erarbeitet.

29.09.2020Gerresheimer ist von Boehringer Ingelheim mit der Entwicklung und Großserienfertigung der Gehäusebaugruppe der neuen Generation von Respimat®-Inhalatoren beauftragt worden. Das umweltfreundliche Nachfolgemodell des etablierten Inhalators Respimat® kann nacheinander mit bis zu sechs Wirkstoffpatronen bestückt werden und sorgt so für weniger Abfall und einen deutlich verringerten CO2-Fußabdruck im Laufe des Produktlebenszyklus. Gerresheimer hat die Gehäusebaugruppe für den neuen Inhalator entwickelt und die Vorserien- und Serienwerkzeuge sowie die Vor- und Serienautomaten gebaut. Auch die Großserienproduktion wird von Gerresheimer durchgeführt.
25.09.2020Krebs zählt weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken – mehr als 70 Prozent der Erkrankten sind älter als 60 Jahre.
25.09.2020Im Mai hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einen sogenannten Immunitätsausweis zum Nachweis der Immunität gegen das Corona-Virus einführen wollen. Nach Protesten auch vom Koalitionspartner zog Spahn diesen Vorschlag wieder zurück und bat den Deutschen Ethikrat um eine Stellungnahme.
25.09.2020Das „atypische Hämolytisch-Urämische Syndrom“ – kurz: aHUS – ist nicht einfach zu diagnostizieren: Es ist sehr selten, die Beschwerden lassen sich oftmals nicht eindeutig zuordnen und der Krankheitsverlauf ist bei den Patienten sehr unterschiedlich.
28.09.2020Berliner Forscher legen Grundstein für eine passive Impfung / Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben hochwirksame Antikörper gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 identifiziert und verfolgen nun die Entwicklung einer passiven Impfung. Gleichzeitig entdeckten sie dabei, dass manche SARS-CoV-2-Antikörper auch an Gewebeproben verschiedener Organe binden, was möglicherweise unerwünschte Nebenwirkungen auslösen könnte.
28.09.2020Wegen vorgeblicher Sorge um die Sicherheit eines möglicherweise von der Trump-Regierung zugelassenen Impfstoffs plant der US-Bundesstaat New York seine eigene Untersuchung eines potenziellen Wirkstoffs. «Wie die Bundesregierung mit dem Impfstoff umgegangen ist, gibt es jetzt ernsthafte Fragen, ob der Impfstoff politisiert worden ist oder nicht», sagte der demokratische Gouverneur Andrew Cuomo am Donnerstag. Es gebe ein politisches Motiv des republikanischen US-Präsidenten Donald Trump, so schnell wie möglich vor der Wahl ein Mittel anzukündigen.
28.09.2020Phantom-Effekt bei Übelkeit erstmals im Labor auf molekulare Mechanismen hin untersucht / Die molekularen Grundlagen des Placebo-Effekts sind bislang nur unzureichend verstanden. Ein Team um LMU-Forscherin Karin Meißner untersuchte das Phänomen bei Übelkeit im Labor und wies nach, dass daran tatsächlich bestimmte Proteine beteiligt sind.
28.09.2020Ergebnisse legen den Grundstein für neue Strategien zur Bekämpfung der Pandemie-Bedrohung / Während die COVID-19-Pandemie wütet, machen Forscher Überstunden, um Impfstoffe und Therapien zu entwickeln, die SARS-CoV-2, das für die Krankheit verantwortliche Virus, vereiteln sollen. Viele Bemühungen konzentrieren sich auf das Coronavirus-Spike-Protein, das das Angiotensin-konvertierende Enzym 2 (ACE2) auf menschlichen Zellen bindet, um dem Virus den Eintritt zu ermöglichen. Nun haben Forscher, die im ACS Central Science berichten, eine aktive Rolle von Glykanen - Zuckermoleküle, die Proteine schmücken können - in diesem Prozess aufgedeckt und Ziele für Impfstoffe und Therapien vorgeschlagen.

28.09.2020Sartorius schließt sich dem Gesellschafterkreis des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) an. Der Life-Science Konzern aus Göttingen und das DFKI arbeiten bereits seit einiger Zeit in einem gemeinsamen Forschungslabor an der Entwicklung von modernen Tools und KI-Anwendungen für die Produktion moderner Medikamente zusammen.
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